Siegesserie hält an – DSHS SnowTrex Köln gewinnt auch in Freisen mit 3:0

Seit dem Beginn der 5. Jahreszeit warteten die Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln auf einen 3:0-Sieg (letzter dieser Art am 11.11.23 zu Hause gegen Flacht). Gegen Freisen gelingt den Kölnerinnen kurz vor dem Höhepunkt im Karneval erneut ein solch klarer Sieg, den sie sich aber vor allem im zweiten Satz hart erarbeiten mussten. Mit dem dritten Sieg in Folge gelingt ein optimaler Start in die Rückrunde und Köln verbleibt zunächst auf Platz 2 der 2. Bundesliga Pro – powered by SnowTrex.

Zu Beginn des Spiels kam es zum obligatorischen Abtasten beider Mannschaften. Köln fand nach dieser kurzen Phase immer besser ins Spiel und schaffte sich ein kleines Polster, das Mitte des ersten Satzes bis auf acht Punkte anwuchs (10:18).

DSHS SnowTrex Köln kann auch in Freisen einen Sieg feiern (Foto: SSC Freisen, Volker Dewes)

Eine Auszeit von der Trainerin der Gastgeber Brigitte Schumacher weckte ihr Team etwas aus, das in der Folge den Abstand etwas verkürzen konnte. So ging es in eine spannende Crunchtime (18:22, 21:23), in welcher sich letzten Endes dann Köln routiniert durchsetzen und den ersten Satz einfahren konnte.

Im zweiten Satz sah das Publikum eine mit mehr Elan und Selbstvertrauen agierende Heimmannschaft, die bis zur ersten technischen Auszeit auf Augenhöhe agierte und das Spiel offenhielt. Danach setzte sich Köln etwas ab (7:12, 9:13, 10:14). Dieses Zwischenhoch konterte Freisen und kam Punkt für Punkt heran (13:14, 15:15, 17:17). Erneut übernahm dann Köln wieder das Geschehen und setzte sich leicht ab (18:21, 19:22, 22:24). Freisen wehrte zwei Satzbälle ab und glich aus zum 24:24. Das bessere Ende hatten aber erneut die Kölnerinnen. Emelie Siegner setzte einen krachenden Block und tütete damit den zweiten Satz ein (24:26).

Im dritten Satz gab Trainer Jimmy Czimek Jana Grathwol (im Zuspiel) und Rieke Niemeyer (Außen-Annahme) die Chance sich zu beweisen. Die Anfangsphase des Satzes war erneut ausgeglichen bis hin zur Mitte des Satzes (10:10). Ein kleines Zwischenhoch der Kölnerinnen konnte Freisen noch etwas entgegenhalten (10:13, 13:14).

Ab diesen Zeitpunkt kam dann Köln aber durch eine Aufschlagserie von Rieke Niemeyer gepaart mit einer gut eingestellten Block-Feld-Abwehr so richtig ins Rollen und setzte sich so spielentscheidend ab (von 14:15 auf 14:21). Mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken bedurfte es dann nicht mehr viel, um auch den dritten Satz mit 15:25 und das Spiel mit 3:0 zu gewinnen.

Der Trainer zum Spiel

Dementsprechend zeigte sich Jimmy Czimek sehr zufrieden mit der dargebotenen Leistung und der umgesetzten Taktik seines:

„Wir haben den von vermutlichen vielen erwarteten 3:0-Sieg einfahren können. Dabei haben wir den Gegner komplett ernst genommen. Die Spielerinnen haben unsere Taktik gut umgesetzt. Im zweiten Satz wurde es zum Ende hin noch einmal spannend. Doch beim Stand von 24:24 hat dann Emelie Siegner, die später zum MVP gewählt wurde, die Schlusspunkte gesetzt, vor allem mit einem beeindruckenden Block.

Im dritten Satz habe ich etwas durchgewechselt. Jana Grathwol ist ins Zuspiel gekommen, Rieke Niemeyer als Außen-Annahme. Das hat dem Spielfluss keinen Abbruch getan, im Gegenteil wir waren wieder neu fokussiert. Damit konnten wir in Satz drei den klarsten Satzerfolg einfahren. Die Mannschaft kann zufrieden sein. Wir haben im Spiel auf einer soliden Annahme aufbauen, das Spiel gestalten können und vor allem auch wenig Fehler im Aufschlag gemacht. Wir sind sehr zufrieden, dass wir mal wieder einen Zu-Null-Sieg einfahren konnten.“

Eine Spielerin zum Spiel

Auch Jana Grathwol, die im dritten Satz komplett im Zuspiel agieren durfte, zieht ein positives Fazit aus der Auswärtsbegegnung:

„Wir sind super glücklich 3 Punkte aus Freisen mit nach Hause zu nehmen. Nach einem knappen zweiten Satz gelingt es uns im dritten Satz mit 25:15 den Sack zuzumachen. Mit einer guten Mannschaftsleistung haben wir uns einige Wechsel in der Aufstellung ermöglicht und können mit einem 3:0 Sieg und deliziösen Kaltgetränken der gastfreundlichen Gegner zurück nach Köln fahren.

Und natürlich freuen wir uns nächste Woche wieder vor heimischer Kulisse spielen zu können.“

Statistisches

Sa 27.01.2024, 18:30 Uhr SSC Freisen vs. DSHS SnowTrex Köln …  0:3 / 60:76 (21:25, 24:26, 15:25)

Offizieller Spielbericht (VBL)

Video-on-demand Sport1Extra (kostenpflichtig)

MVP SSC Freisen: Leonie Dewes

MVP DSHS SnowTrex Köln: Emelie Siegner

Ausblick

Am kommenden Samstag, den 03.02.2024 empfängt DSHS SnowTrex Köln um 19:00 Uhr  die Stralsunder Wildcats in der Halle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln

Tickets zum Spiel gibt es hier.

Ein Live-Stream von Sport1Extra (kostenpflichtig) wird hier angeboten.

Der Gegner im Netz

Webseite: SSC Freisen

Instagram: @ssc.freisen

Facebook: @sscfreisen

Links

Kölle Alaaf gegen Frääse Alleh Hopp (Vorbericht Freisen, VBL)

Vorbericht (Webseite Köln)

Die großen Unbekannten: Essen, Hamburg und Freisen greifen in der 2. Bundesliga Pro an (VBL PM)

DSHS SnowTrex Köln (Webseite), DSHS SnowTrex Köln (Instagram), DSHS SnowTrex Köln (Facebook)

Veröffentlicht

Siegesserie hält an – DSHS SnowTrex Köln gewinnt auch in Freisen mit 3:0
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Webseite DSHS SnowTrex Köln (veröffentlicht 29.01.2024)

Newsletter DSHS SnowTrex Köln (veröffentlicht 29.01.2024)

Volleyball-Bundesliga.de (veröffentlicht 29.01.2024)

DSHS SnowTrex Köln gewinnt gegen NawaRo Straubing und nimmt drei Punkte aus dem Süden mit

Die Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln gewinnen ihren ersten Auftritt in südlichen Gefilden der 2. Bundesliga Pro – powered by SnowTrex gegen NawaRo Straubing mit 3:1 und nehmen drei Punkte mit nach Köln. Die ersatzgeschwächten Gastgeber aus Straubing boten den Kölnerinnen dabei einen Fight, der ihnen einiges abverlangte, um ins eigene Spiel zu finden und den Sieg zu erringen.

Trainer Jimmy Czimek warnte schon vor dem Spiel, dass dieser Auswärtsauftritt gegen NawaRo Straubing keinesfalls so einfach wird, wie es noch im Hinspiel in Köln der Fall war, weil sich das gastgebende Team im Laufe der Hinrunde als Mannschaft gefunden hat. Auf Seiten Straubings fielen mit Naomi Janetzke und Yina Liu zwei Stammspielerinnen aus und dementsprechend war der Kader ziemlich geschrumpft.

DSHS SnowTrex Köln kann auch in Straubing dreifach Punkten. (Foto: Florian Zons)

Nichtsdestotrotz trumpfte NawaRo Straubing gerade am Anfang des Spiels auf und setzte Köln v.a. mit ihren Aufschlägen gehörig unter Druck. So stand es schnell 5:1 bzw. ging es mit 8:3 in die erste technische Auszeit. Danach schaffte Köln durch eine Aufschlagserie von Rieke Niemeyer den Anschluss zum 8:8, in dessen Folge das Kölner Team es jedoch wieder abreißen lassen musste (17:10). Erst am Ende des Satzes gelang es Köln noch einmal zu verkürzen. Vom 24:17 konnten die Kölnerinnen fünf Satzbälle abwehren, bevor Straubing nach einer Auszeit den Sack zu gemacht hat (25:22).

Diese Aufholjagd weckte die Gäste auf und der zweite Satz wurde deutlich offener und ausgeglichener geführt. Es ging hin und her und beim 9:10 im zweiten Satz hatte Köln dann auch die erste Führung. Die Gastgeber hielten aber dagegen und keine der beiden Mannschaften konnten sich so richtig absetzen (21:21). Erst in der Crunchtime des Satzes entschieden die Kölnerinnen diesen Abschnitt für sich (22:25).

Nach dem zweiten Satz ging es in eine Zehn-Minuten-Pause, aus der die Kölnerinnen viel besser herauskamen und fulminant in den dritten Satz starteten (0:4, 1:7). Erst nach der ersten technischen Auszeit (2:8) fingen sich die Gastgeber, verkürzten mehr und mehr und kamen bis auf einen Punkt an Köln heran (11:12). Eine Aufschlagserie von Emelie Siegner, die nach dem Spiel zum MVP gewählt wurde, brachte erneut einen komfortablen Vorsprung (14:20). Diesen Zwischensprint konnte NawaRo Straubing nicht mehr kontern und Köln ging mit 2:1 Sätzen in Führung (15:25).

Im vierten Satz erwischte erneut Köln den besseren Start. Wieder war es Emelie Siegner von der Aufschlaglinie gepaart mit einer starken Blockleistung, die eine komfortable 8:2-Führung der Gäste zur ersten technischen Auszeit einbrachte. Vergleichbar mit dem dritten Satz schuf eine Auszeit Straubings beim 5:11 einen kleinen Bruch im Kölner Spiel. Auch hier verkürzten die Straubingerinnen bis auf einem Punkt, aber dann fand Köln wieder zurück ins eigene Spiel und setzte sich erneut ab (10:15). Beim 13:23 war das Spiel nahezu entschieden. Die Gastgeber betrieben noch etwas Ergebniskosmetik, aber Köln fuhr den Satz mit 25:17 ein und gewann mit 3:1.

Die Trainer zum Spiel

Der Trainer der Gastgeber Bart-Jan van der Mark fand folgende Worte nach dem Spiel: „Wir kämpfen derzeit mit personellen Problemen und auch deshalb können wir stolz auf die gezeigte Leistung sein. Wir haben heute aus dem kleinen Kader alles rausgeholt. Vielleicht hätten wir den zweiten Satz gewinnen können, aber leider hat es nicht ganz gereicht. Nun richtet sich unser Fokus auf die Regeneration und die nächsten Aufgaben.“

Direkt nach dem Spiel fand Trainer Jimmy Czimek folgende Worte:
„Straubing konnte befreit an die Sache herangehen. Solche Mannschaften sind immer am schwersten zu spielen. Schlussendlich hat sich unsere Erfahrung durchgesetzt und ich gratuliere meinem Team zum Sieg. Ein Lob muss man den Zuschauern und auch der jungen Zuspielerin aussprechen. Der Support war super und es hat Spaß gemacht hier zu sein.“

Ergänzend dazu fasst er die Leistung seiner Mannschaft wie folgt zusammen:

„Wir haben in Straubing schlecht ins Spiel gefunden. Straubing hat im ersten Satz aber auch sehr viel Druck über Aufschlägen und im Angriff gemacht, allen voran die ehemalige Erstligaspielerin Valbona Ismaili. Straubing hat sich mit diesem Mut, dem risikoreichen, druckvollen Spiel selbst belohnt und dann Satz 1 eingefahren. Zum Ende des Satzes haben wir allerdings schon etwas geschafft ins Spiel zu kommen und vor allen Dingen dann konnten wir ab Ende von Satz zwei dem Spiel eine Wendung herbeiführen. Symptomatisch war ein direkter Doppelblockpunkt gegen Ismaili.

Ab Satz drei und im Satz vier haben wir vielmehr zu unserem eigenen Spiel gefunden und wir konnten das Spiel dann gut nach Hause bringen. Geholfen hat definitiv die Erfahrung von der Rückkehrerin Melanie Gosmann auf der Liberaposition, wie aber auch die von Julia van den Berghen, die ich ab Mitte des zweiten Satzes eingewechselt habe.

Melanie Gosmann und Julia van den Berghen spielen ihre Routine aus (Foto: Florian Zons)

Die Mannschaft hat vor allen Dingen ab diesen Zeitpunkt auch die nötige Emotionalität gezeigt und dann wirklich geschafft dem Spiel unseren eigenen Kölner Stempel aufzudrücken. Wir freuen uns, dass wir zumindest zeitweise auf den zweiten Tabellenplatz zurückgekehrt sind.“

Eine Spielerin zum Spiel

Melanie Gosmann, die schon in den vergangenen zwei Heimspielen, Kurzeinsätze feiern konnte, feierte ihre Rückkehr in die Startformation als Libera in Straubing und trug mit ihrer routinierten Leistung zum Gesamterfolg der Mannschaft maßgeblich bei:

Melanie Gosmann mit gelungenem Comeback in der Startaufstellung (Foto: Florian Zons)

„Ich habe mich unfassbar gefreut, dass ich das Team wieder tatkräftig auf dem Spielfeld als Libera unterstützen konnte. Nach der langen Busfahrt haben wir in Satz eins noch nicht so gut in unser eigenes Spiel gefunden. Ab Satz zwei hat das dann deutlich besser funktioniert. Wir haben die Eigenfehlerquote runtergeschraubt und konnten Straubing unser Spiel aufdrücken, sodass wir drei Punkte aus dem Süden mit nach Köln nehmen können. Gelungenes Comeback würde ich sagen.“

Statistisches

Sa, 20.01.2024, 19:30 Uhr NawaRo Straubing vs. DSHS SnowTrex Köln … 1:3 / 79:97 (25:22, 22:25, 15:25, 17:25)

Offizieller Spielbericht (VBL)

Video-on-demand Sport1Extra (kostenpflichtig)

MVP NawaRo Straubing: Valbona Ismaili

MVP DSHS SnowTrex Köln: Emelie Siegner

Valbona Ismaili (rechts) und Emelie Siegner (links) erhalten die MVP Medaillien (Foto: Florian Zons)

Ausblick

Für die Kölnerinnen geht es in der nächsten Woche auf die nächste Auswärtsreise. Am Samstag, den 27.01.2024 um 18:30 Uhr beginnt planmäßig das Spiel von DSHS SnowTrex Köln gegen den SSC Freisen in der Bruchwaldhalle.

Tickets für das Spiel gibt es hier.

Der Gegner im Netz

Webseite: NawaRo Straubing

Instagram: @nawaro_straubing

Facebook: @nawarostraubing

Links

Ersatzgeschwächt: NawaRo liefert Köln beeindruckenden Fight (Spielbericht NawaRo Straubing, VBL)

Vorbericht Straubing (VBL)

Vorbericht Köln (Webseite)

Vorbericht Hinspiel (Webseite Köln)

Bericht Hinspiel (Webseite Köln)Alles auf Anfang: Erfurt und Straubing wagen Neubeginn in der 2. Bundesliga Frauen Pro (VBL PM)

DSHS SnowTrex Köln (Webseite), DSHS SnowTrex Köln (Instagram), DSHS SnowTrex Köln (Facebook)

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DSHS SnowTrex Köln gewinnt gegen NawaRo Straubing und nimmt drei Punkte aus dem Süden mit
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Webseite Köln (21.01.2024)

Newsletter DSHS SnowTrex Köln (21.01.2024)

Bericht Volleyball-Bundesliga.de (21.01.2024)

Raderthal Kickers entführen sechs Punkte von Blau-Weiß

Auswärts zwei Siege ist eher eine Seltenheit für die Kickers. Nach den beiden Debakel in der Vorwoche als beide Kickers-Mannschaften auf den Poller Wiesen sang und klanglos untergingen (Bericht siehe hier), gelang es dieses Wochenende, sich ein Stück weit dafür zu rehabilitieren.

Auch wenn bei den beiden 2:1-Auswärtssiegen am Ende den Kickers-Mannschaften Fortuna zur Seite stand, sind diese Siege, ob der kämpferischen bzw. spielerischen Leistungen der Kickers nicht ganz unverdient.

Für RK1 war es nach vier Niederlagen in Folge (Pokal und drei Ligaspiele) der erste Sieg und überhaupt die ersten Punkte der Saison.

Umso befreiter atmete man nach dem Schlusspfiff auf und ist jetzt natürlich großer Hoffnung, dass mit diesem Sieg die Trendwende geschafft ist, was wir dann in den nächsten Wochen beobachten werden.

BW Köln IV vs. Raderthal Kickers II … 1:2 (0:1)

Aufstellung RKII: Deters, Zabrocki, Schöneseiffen, Wind, Figge, Kovacs, Brämer, Skaletz (C), Grabow, Haentjes, Lüneborg
Erster Wechsel: Güttler für Haentjes, 55.

Tore: 0:1 Skaletz 11., 1:1 Gegentor 51., 1:2 Lüneborg 73.

Ganz entgegen üblicher Gepflogenheiten übernahmen die Kickers zu Beginn der Auswärtspartie die Initiative.

Die drei Debütanten in der Startelf von RKII (Grabow, Haentjes, Lüneborg) zeigten vom Start weg, dass sie ein Gewinn für die Mannschaft werden können.

Das Pressing der Kickers in der Anfangsphase führte immer wieder zu Ballgewinnen bzw. gelang es, den Spielaufbau von BW rechtzeitig zu stören.

Einen dieser gewonnenen Bälle war Ausgangspunkt für den Führungstreffer von Skaletz, der gut in Szene gesetzt wurde und wenn auch aus leicht abseitsverdächtiger Position den Ball sicher am Torhüter vorbeilegte. Nach dieser Führung zog der Gastgeber das Tempo an und erarbeitete sich mehr Spielanteile.

Kurz vor der Halbzeit hatten sie dann die auch die größte Chance zum Ausgleich. Mit vereinten Kräfte in der Abwehr konnte Schöneseiffen letztendlich dieses Chance spektakulär noch klären.

Kurz nach der Pause hatten die Kickers dann nicht mehr so viel Glück, denn in der 51. Minute gelang BW der dann schon verdiente Ausgleich. Dadurch angefeuerte erhöhte der Gastgeber die Bemühung, um selbst in Führung zu gehen. Trotz des steigenden Drucks schaffte die Kickers es, sich den Gegner vom Leibe zu halten und selbst wieder offensiv aktiv zu werden. Mitte der zweiten Hälfte konnte Lüneborg in seinem ersten Pflichtspiel für die Kickers die Führung wieder herstellen.

Fortan beschränkten sich die Kickers auf’s Verteidigen des knappen Vorsprungs. Was letztendlich auch gelang und man somit die ersten Auswärtspunkte sicher und eine Negativserie verhindern konnte.

BW Köln III vs. Raderthal Kickers I … 1:2 (0:1)

Aufstellung RKI: Theißen, Bontenackels, Deters (Chermette, 64.), Laschet, Polduwe, Falkenroth (Lüneborg, 85.), Raabe (Teepe, 60.), Krautwurst, Weil, Werner, Müller (C)

Tore: 0:1 Werner 39. (FE), 0:2 Teepe 74., 1:2 Obermann 84.

Gelb-Rot für BWIII-Spieler Schmitt , 64.

Vom Start weg waren in diesem Spiel die Kickers, die Mannschaft, die über Ballbesitz und offensive Aktionen die Initiative übernahmen. Durch diese
offensive Präsenz gelang es mehrfach, sich gute Möglichkeiten herauszuspielen. Einzig zu bemängeln ist die mangelnde Verwertung der Chancen.

Wahrscheinlich fehlte dafür das Selbstvertrauen und die Sicherheit, die ob des Fehlstarts in die Liga in den Köpfen steckte. So musste ein Foulelfmeter, der sicher von Werner verwandelt wurde, für den Führungstreffer herhalten. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause.

Vater des Auswärtserfolgs war in diesem Spiel aber auch die sicher und konzentriert spielende Abwehr, die so gut wie gar nichts zu ließ. Die Gastgeber agierten vor allem mit langen Bällen, die die Kickersabwehr aber nicht vor größeren Problemen stellte.

Mitte der 2. Hälfte kamen mit Teepe und Chermette zwei frische Kräfte. Durch eine gelb-rote Karte dezimierte sich BW selbst und so sah es ganz gut aus  mit dem ersten Saisonsieg für die Kickers.

Insbesondere als Teepe in der 74. Minute eine Freistoß aus ca. 30m direkt im gegnerischen Tor unterbrachte, war mit der Überzahl eigentlich alles klar sollte man meinen.

Aber BW gab nicht auf und konnte nach dem wohl einzigen Fehler der Kickersabwehr, kurz vor Ende des Spiels den Anschlusstreffer erzielen und so wurde es am Ende noch einmal enger als wenige Minuten zuvor erwartet.

Die Kickers konnten ihrerseits beste Konterchancen nicht verwandeln. Blau-Weiß hatte dann noch einmal eine Riesenchance, in welcher die Kickers enorm Glück hatten, weil der Ball vom Innenpfosten wieder heraus sprang und nicht den Weg ins Tor fand.

Trotz dieser Wackelphase am Ende war der Sieg mehr als verdient und auch die 1. Mannschaft konnte die ersten Auswärtspunkte (und die ersten Punkte in der Liga überhaupt) feiern.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag gegen den TV Rodenkirchen. Dort gilt es nahtlos an die spielerisch und kämpferische Leistung der Spiele bei BW anzuknüpfen und am besten auch zu Hause sechs Punkte einzufahren.

 

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