Gemischter Saisonstart der Raderthal Kickers in Kreisliga C und D

RK II gewinnt Derby gegen Arminia – RK I verliert knapp gegen SC West II

Raderthal Kickers II vs. SpVg. Arminia 09 Köln … 3:1 (1:1)

Aufstellung RKII: Ziehdorn, Sievert, Driesch, Peters, Deters, Gronemann, Skaletz, Dotzler, Benner, Müller, Herrmann

Erste Wechsel: Karugaba für Herrmann (23.), Güttler für Benner (46.), Zabrocki für Peters (46.)

Tore: 1:0 Benner ca. 25. min, 1:1 30. min, 2:1 Skaletz 56. min, 3:1 Benner 75. min

Die zweite Vertretung der Raderthal Kickers starten eine Serie und gewinnen zum dritten Mal in Folge das Auftaktspiel in die Kreisliga D.

In den vergangenen zwei Spielzeiten konnte der FSV Köln 99 IV auswärts bezwungen werden. Diesmal gelang der Sieg im Derby gegen SpVg. Arminia 09 Köln.

Auch wenn die Zuschauer dieser Begegnung sicherlich keine hochklassige Kreisligapartie geboten bekamen, geht der Sieg für die heimische Kickers durchaus in Ordnung. Die Gästemannschaft hat nach mehr als 40 Abmeldungen nach der letzten Saison bis kurz vor der aktuellen Spielzeit daran arbeiten
müssen, überhaupt noch ein Team zu stellen (in der letzten Saison waren sie noch mit zwei Teams am Start).

Bei den Kickers waren auch nicht alle Stammkräfte aus der Vorsaison an Bord, ob der noch nicht ganz beendeten Urlaubssaison. Dass in einem solchen Spiel dann noch nicht alles klappt und die Abstimmung noch nicht ganz so passt, ist völlig normal.

Die Gäste sahen sich zwar als das bessere Team (siehe Spielbericht Arminia), allerdings kann ich dieser These nicht ganz folgen.

Die erste Hälfte kann man wohlwollend vielleicht noch als ausgeglichen bezeichnen und die Gäste
haben sich auch die ein oder anderen hochkarätige Chance herausgespielt, die aber ungenutzt blieben, aber vor dem Ausgleich hätten auch die Kickers die Führung schon erhöht haben müssen. Exemplarisch sei ein krachender Lattentreffer von Gronemann hervorgehoben bzw. eine Großchance von Müller als er freistehend vorm Tor nicht selbst abschließen wollte, sondern den im Abseits stehenden Skaletz anspielte.

Nach dem üblichen Abtasten und Chancen hüben wie drüben kamen die Kickers immer besser ins Spiel und gefährlich vor’s Gästetor. Mitte der 1. Hälfte köpfte Randolf Benner nach einer Zuckerflanke von Kapitän Skaletz den Ball zur Führung ins Tor der Arminia.

Wie schon erwähnt, folgten dann mehrere Chancen zu erhöhen. Diese ungenutzt zu lassen, sorgten nicht für Sicherheit im Kickersspiel und es begann eine Phase, in der tatsächlich die Arminia kurz dominierte und in welcher die Gäste auch den Ausgleich schafften. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

In dieser Pause stellte der Mannschaftsrat das Team noch einmal neu ein und zumindest in der Defensive brannte eigentlich nicht mehr viel an.

Die Kickers verlegten sich auf’s Kontern. Die erneute Führung schafften die Kickers aber über einen Standard. Skaletz beförderte den Ball auf’s Arminia-Tor. Der Gästekeeper schaffte es aber nicht diesen Ball abzuwehren, sondern ließ ihn unglücklich passieren.

Die Entscheidung brachte dann eine Trinkpause. Bei schwül-heißen Wetter auf den Poller Wiesen forderten diese vor allem die Gäste. Vom Wiederanstoß nach dieser Pause weg überwand erneut Randolf Benner die Gästeabwehr inklusive Keeper und markierte die 3:1-Führung in der 75. Minute und eine Art Vorentscheidung.

Danach verwalteten die Kickers mehr oder weniger das Ergebnis. Resultat war ein nun sehr zerfahrenes Spiel, weil die Zuspiele nicht mehr ganz so genau waren. Die Arminia kam nur noch einmal zwingend vor’s Tor von Marc Ziehdorn, aber die Gästespieler ließen auch diese Chance zum möglichen Anschluss aus. Die höhere Effizienz im Abschluss war diesmal sicherlich ausschlaggebend. Gegen den nächsten Gegner Agrippina, eine Spitzenmannschaft der Liga (Vorjahresfünfter), die ihr Auftaktspiel souverän mit 6:1 gewann, bedarf es einer deutlichen Steigerung, will man etwas Zählbares mitnehmen. Auf dem großen Kunstrasenplatz haben wir bisher noch nichts außer die Erfahrung von Niederlagen mitnehmen können. Es wird Zeit, diese Serie zu beenden.

Raderthal Kickers I vs. SC West Köln II … 1:2 (1:1)

Aufstellung RKI: Theißen, Walther, Laschet, Becker, Polduwe, Sanders, Martens (46. Moritz Falkenroth), Schneider (52. Christoph Bontenackels), Werner, Potthoff (60. Felix Thul), Weil

Tore: 1:0 13. Weil, 1:1 23., 1:2 68.

Die erste Mannschaft hatte es nach dem Spiel der Zweiten dann mit der 2. Vertretung vom SC West Köln zu tun.

In einer in der ersten Hälfte ausgeglichenen Partie schaffte Ramon Weil früh die Führung, die die Gäste aber schnell egalisierten. Da Ramon seinen in der Vorbereitung obligatorischen Doppelpack diesmal nicht anbringen konnte, sondern im Gegenteil der Gast in der zweiten Hälfte noch einmal traf und die Kickers nicht mehr ausgleichen konnten, ging RKI zum Saisonstart leer aus. Auch RKI muss am kommenden Spieltag gegen Agrippina auswärts ran. Dabei kann man auf eine deutlich besser Bilanz bauen, in der Vorsaison gelang auswärts sogar ein 7:3-Sieg. Bei RKI gilt es allerdings erst einmal, die Neuzugänge ins Spiel einzubauen, Sicherheit zu gewinnen und die ersten Punkte einzufahren.

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Torefestival auf den Poller Wiesen

Raderthal Kickers scheiden trotz 4 Heimtore aus dem Bitburger Kreispokal 2017/18 aus

Raderthal Kickers I vs. TuS Ehrenfeld I … 4:9 (1:3)

Aufstellung Kickers: K. Theißen, T. Chermette, G. Kovacs (69. P. Sievert) , S. Polduwe, S. Boz, N. Höpp, M. Teepe (69. W. Herrmann), J. Werner, N. Potthoff (C), L. Sanders, S. Müller (46. M. Nickel)

Tore: 0:1 (5.), 0:2 (13.), 0:3 (18.), 1:3 (21., J. Werner), 2:3 (50., N. Höpp), 2:4 (55.), 2:5 (61.), 2:6 (62.), 2:7 (68.), 3:7 (72., M. Nickel), 3:8 (85.), 3:9 (90.), 4:9 (90.+3 N. Höpp)

Im Durchschnitt alle 7 Minuten ein Tor, das ist ganz nach dem Geschmack des geneigten Zuschauers, der viele Tore sehen will. Die Verteilung der 13 Tore war dann aber nicht mehr so nach dem Geschmack der Heimmannschaft und Kickersanhänger. Nach dem Spiel wurde dann wieder der obligatorische Konjunktiv (hätte, könnte, wäre) ausgepackt. Ganz so unpassend war das diesmal aber nicht.

Gegen einen höherklassigen Gegner, TuS Ehrenfeld ist aus der Kreisliga A in die Kreisliga B abgestiegen, lagen die Raderthal Kickers schnell mit 0:3 im Rückstand. Normalerweise ist ein Pokalspiel nach einem solchen Verlauf der Anfangsphase gelaufen und selten kann der Underog zurückkommen.

Dennoch und trotz dieses klaren Rückstands bewiesen die Kickers aber Moral und kämpften sich in die Partie zurück, verkürzten auf 2:3 (Tore J. Werner und N. Höpp). Mitte der zweiten Hälfte ging dann leider der Faden gänzlich verloren und der TuS konnte den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Die Kickers ließen durch Tore von M. Nickel und N.Höpp den Endstand dann noch etwas besser aussehen.

Manko auf Seiten der Kickers war, dass die Akteure in der Verteidigung leider im Vergleich zu anderen Spielen viel zu viele individuelle Fehler gemacht haben. Unkonzentriertheiten und mangelnde Absprache in kritischen Situationen machte es den TuS-Spielern leicht, einfache Tore zu erzielen. Auf der anderen Seite wurden in der Offensive hochkarätigen Chancen liegen gelassen.

Spielerisch und kämpferisch brauchten sich die Kickers jedoch vor den B-Ligisten nicht zu verstecken. Wenn das Ergebnis und die nackten Zahlen nicht wären (und das ist jetzt auch wieder Konjunktiv), dann könnte man sagen, dass die Kickers in diesen Bereichen gleichwertig waren. Da Fußball aber ein Ergebnissport ist, muss man natürlich deutlich hervorheben, dass die Mannschaft mit der klar besseren Effizienz, Effektivität und Zielstrebigkeit verdient gewonnen hat.

Die Kickers können sich nun voll und ganz auf die am Wochenende startende Kreisliga C-Saison konzentrieren. Anstoß ist um 15 Uhr auf den Poller Wiesen. Zu Gast ist die 2. Mannschaft des SC West.

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(M)ein Rücklick auf den 3. Halle/Saale Cup – Wildcats im Test gegen drei Bundesligisten

Nachdem ich am letzten Wochenende beim Praxis-Handballforum in Köln und am folgenden Tag beim Event “Helden des Handball” in der Lanxess-Arena war, habe ich wieder Blut geleckt in Sachen Handball. Handball ist eine Sportart, die ich mir selber zu spielen eher nicht zutraue bzw. wo es besser für die potenziellen Gegenspieler ist, dass ich es nicht versuche, weil ich sie wohl nur verletzen würde, aber zum Anschauen empfinde ich Handball einfach als faszinierend, fesselnd und packend.

Eine Erkenntnis des Praxis-Handballforums war, dass es um der Bedeutung des Frauenhandballs (im Vergleich zum Männerhandball)
schlecht bestellt ist und das in dem Jahr, in dem in Deutschland eine WM im Frauenhandball ausgetragen wird. Man muss leider sagen, dass für diesen Fakt eine Zuschauerzahl von 200 (und das ist wahrscheinlich noch schön gerechnet) bei der 3. Auflage des Halle/Saale Cups spricht. Und das, obwohl für das Turnier mit drei Bundesligisten ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld vorgewiesen wurde.

Klar es handelte sich um ein Vorbereitungsturnier, in welchem es so richtig um nichts ging, dennoch fand ich trotz des ergebnistechnisch schlechten Abschneidens der Wildcats, eine aus sportlicher Sicht gute und vor allem sehenswerte Veranstaltung. Nicht nur die Spiele des Gastgebers, sondern auch die Begegnungen der Bundesligisten untereinander zeigten, woran bei den Wildcats gearbeitet werden muss, will man den Ambitionen des Aufstiegs gerecht werden. Dazu haben sie aber die kommende Saison Zeit, Zeit zur Weiterentwicklung und zur Umsetzung der im Turnier erlangten Erkenntnisse.

Vielleicht lag der mangelnde Zuschauerzuspruch am sonnigen Wetter oder daran, dass der HFC Chemie im Erdgas Sportpark gegen Unterhaching antrat. Positiv aufgefallen ist mir, dass, wenn auch nur temporär, einige (neuen/ehemaligen) Spielerinnen der GISA LIONS SV Halle (1. Damenbasketball-Bundesliga), die sich die Erdgas Sportarena mit
den Wildcats als Heimspielstätte teilen, vor Ort waren und sich die Spiele anschauten. Die Aktivierung von (neuen) Zuschauern ist neben der sportlichen Verbesserung auch eine Mammutaufgabe, die sich der Verein schon lange stellt durch verschiedenste Maßnahmen, um eine Steigerung herbeizuführen, wo sicherlich aber auch mehr gewünscht und gefordert wird.

Der Verein hat es meiner Meinung nach richtig gemacht, drei Bundesligisten einzuladen. Ok bei der Einladung vom HC Rödertal war wahrscheinlich noch nicht klar, dass es sich um ein Bundesligisten handeln wird. Da haben sich durch die Insolvenz des HC Leipzig, die Ereignisse etwas überschlagen. Ein Teil der “Konkursmasse” des HCL läuft nun bei der Rödertalbienen auf und ermöglicht so auch ein bisschen das sportliche Wagnis 1. Liga für den ehemaligen Mitkonkurrenten der Wildcats aus der Vorsaison.

Es gibt für ein Vorbereitungsturnier die zwei (extremen) Varianten, es sich mehr oder weniger “leicht” zu machen, sich unterklassige Vereine einzuladen, um klare Siege einzufahren und so Selbstvertrauen zu tanken oder eben die von den Verantwortlichen Unions gewählte Variante, sich sportlich höherklassige Vereine einladen und dabei (höhere) Niederlagen zu riskieren. Die Erkenntnisse für die sportliche Leitung bei der letzteren Variante bringen für die Vorbereitung und den Ambitionen der Wildcats sicher mehr, wie auch Trainer Jörgen Gluver mit seinem Statement zum Turnier: “Solche Spiele sind sehr wertvoll für unser Team.
Es zeigt uns klar und deutlich, wo wir noch Baustellen haben, um im Konzert der Großen mitzuspielen” bekräftige. Das Turnier mit einem Achtungserfolg, einem Unentschieden gegen den Turniersieger Bad Wildungen Vipers zu beenden, ließ die Veranstaltung auch versöhnlich ausklingen und die Wildcats nicht ganz punktlos im Tableau stehen.

Wichtiger als das reine Ergebnis ist dabei durchaus, das phasenweise aufblitzende Potenzial zu sehen, eben wie im letzten Spiel gegen die Vipers, vor allem in der ersten Hälfte. Insbesondere standen natürlich nicht nur für mich auch die Neuzugänge im Fokus bzw. deren Zusammenspiel und Wirken im Mannschaftsgefüge.

Am wenigsten neu einleben muss sich sicher Julia Plöger kennt sie doch den Verein und die Stadt, wo sie groß geworden ist. Sie kehrt nun mit reichlich Erstligaerfahrung, die sie beim HCL und den Füchsen Berlin gesammelt hat, an die alte Wirkungsstätte zurück. Im Turnier konnte sie sich schon auszeichnen und wurde zur besten Torhüterin gewählt. Zusammen mit Anica Gudelj wird sie einen starken Rückhalt für die Wildcats sein.

Die beiden neu verpflichteten Rückraumspielerinnen Sophie Lütke und Mikaela Johansson, letztere hatte im Turnier ihren ersten offiziellen Auftritt im Wildcats-Dress, werden ein Gewinn für die Mannschaft sein. Sicherlich hat im Turnier in den Abläufen noch nicht alles geklappt, aber das wird mit zunehmender Anzahl an Spielen verbessern. Mit Nina Reißberg vom HCL gekommen hat Trainer Jörgen Gluver mehr als nur eine Alternative am Kreis.

Mit diesem kurzen Ausflug zum Turnier nach Halle ist es sicherlich schwer ein fundiertes Fazit zu bilden, aber der erste Eindruck von außen ist, dass das Team stimmig zusammengestellt ist und definitiv das Potenzial hat, in der kommenden Saison oben mitzuspielen in der 2. Frauenhandball-Bundesliga.

Viel hängt natürlich vom Start in die neue Saison ab, denn in den vergangenen Spielzeiten waren die Ambitionen ähnlich, aber ein schlechter Start, hat jeweils dafür gesorgt, dass es auch mit den Aufholjagden danach nicht ganz gelangt hat für die Spitze.

Nun aber zum Turnier: Gespielt wurden jeweils zweimal 20min, wie gewohnt gab es für einen Sieg 2:0 Punkte und für ein Unentschieden 1:1 Punkte.

Wildcats vs. HC Rödertal … 11:15 (6:10)

Den Auftakt im Turnier machten die Wildcats gegen den Aufsteiger den HC Rödertal. Die Rödertalbienen sind die neue Heimat der Hummel-Zwillinge, die an alter Wirkungsstätte ihr Können zeigen wollten.

Die Wildcats kamen nicht so gut ins Spiel, dass auf Seiten Unions geprägt war von vielen Fehlwürfen bzw. unplatzierten Würfen und technischen Fehlern. Rödertal nutzte diese Fehler eiskalt und konnte eine drei Torführung herausspielen. Der Ausfall vom Neuzugang im Tor, Nele Kurzke, die sich bei einer Rettungsaktion am Knie verletzte und fortan von Ann Rammer ersetzt wurde, sorgte für kein Bruch im Spiel des Aufsteigers.

In der 15. Spielminute beim Stande von 5:8 nahm Jörgen Gluver eine Auszeit, um eine Neujustage vorzunehmen und wechselte
auf vielen Positionen. Das stabilisierte das Spiel der Wildcats etwas näher ran an den Gegner kam man jedoch nicht. So ging es mit 6:10 in die Pause.

Die zweite Spielhälfte konnten die Wildcats ausgeglichen gestalten, ohne dabei den Abstand verkürzen zu können. Rödertal transportierte die Führung und konnte nach den 11:15 die ersten Punkte einfahren.

Bad Wildungen Vipers vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (10:10)

Das zweite Spiel des Turniers bestritten die Bad Wildungen Vipers gegen den EHF-Cup-Teilnehmer HSG Blomberg-Lippe, die direkt aus dem Trainingslager in Bad Blankenburg zum Turnier angereist sind. Für mich war dieses Spiel das beste des Turniers. Es war sehr ausgeglichen, temporeich und wechselnden Führungen.

Besser ins Spiel kam die HSG Blomberg-Lippe und konnte sich eine drei Toreführung herausspielen. Beim Stand von 4:7 nahm Tessa Bremmer, Trainerin der Vipers eine Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein. Die Umstellung fruchtete und die Vipers arbeiteten sich peu a peu heran, konnte in der 15. Minute mit 8:8 ausgleichen und wenig später durch die auftrumpfende Laura Vasilescu mit 9:8 in Führung gehen.

Ab diesen Zeitpunkt kam es zum Schlagabtausch. In die Pause
ging es mit 10:10. In der zweite Hälfte ging der Schlagabtausch weiter. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Am Ende entschieden dieses Spiel Nuancen.

In der 35. Minute stand es 17:17. Die Vipers nutzen eine Überzahl Situation und verwandelten zwei Siebenmeter, um ihrerseits die ersten Punkte einzufahren.

HC Rödertal vs. Bad Wildungen Vipers … 19:24 (9:14)

Die Bad Wildungen Vipers durften gleich auf der Platte bleiben, um im nächsten Spiel gegen den neuen Ligakonkurrenten HC Rödertal anzutreten.

Die Rödertalbienen hatten zwar den besser Start und führten zu Beginn der Partie mit 4:2. Dann drehten aber die Vipers auf und bissen sich ins Spiel, sodass  Bienentrainer Karsten Knöfler sich beim Stande von 6:9 in der 15. Minute zu einer Auszeit gezwungen sah. Das stoppte die Vipers aber nicht und so ging es mit einer Fünftoreführung (9:14) in die Pause.

Nach der Pause machten die Vipers einfach da weiter, wo sie aufgehört haben und bauten die Führung aus bis zum 13:21. Ihren Frust freien Lauf lassend bekam Ann Rammer eine Zweiminutenstrafe und da die zweite Torhüterin Kurzke schon verletzt ausgeschieden ist, musste eine Feldspielerin ins Tor. Rödertal konnte diese Phase aber ganz gut überstehen. Die Vipers nahmen etwas an Tempo heraus und Rödertal nutzte dies, um den Rückstand noch etwas zu verkürzen und das Ergebnis besser aussehen zu lassen. Endstand der Partie war 19:24.

Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe … 15:24 (6:13)

Im vierten Spiel waren die Gastgeber wieder an der Reihe und durften gegen die HSG Blomberg-Lippe ran. Die erste Hälfte dieser Begegnung ist eine, die eher zum Vergessen ist bzw. für das Trainerteam ausreichend Material zur Verbesserung offenbarte.

Union ging zwar 1:0 in Führung, aber das sollte auch die letzte Führung bleiben. Der Unterschied beider Mannschaften war einfach zu deutlich und es ging mit 6:13 zum Pausentee.

Positiv anzumerken gilt, dass sich das Team dennoch nicht hängen ließ und die zweite Halbzeit offen und ausgeglichen gestalten konnte. Julia Plöger im Tor der Wildcats verhinderte einen höheren Rückstand durch mehrere Paraden und so blieb am Ende wenigstens der Toreabstand einstellig (Endstand 15:24).

Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe
Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe
HC Rödertal vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (13:8)

Diesmal blieb Blomberg-Lippe gleich auf der Platte. Für die HSG und die Rödertalbienen war es das abschließende Spiel. Bei der HSG schien sich der Kräfteverschleiß nach dem Trainingslager und den beiden Partien im Turnier nun bemerkbar zu machen.

Rödertal dagegen bot in diesem Spiel die beste Leistung des Turniers und konnte sich Mitte der ersten Hälfte mit drei Toren absetzen. In dieser Phase agierte die HSG in der Abwehr etwas nachlässig, was die Bienen dann auch zu nutzen wussten. So ging es mit einer komfortablen 13:8-Führung in die Pause.

Nach der Pause konnte sich dann Bienenkeeperin Ann Rammer mehrfach auszeichnen, aber auch sie konnte in der Folge nicht verhindern, dass die HSG wieder heran kam.

Die HSG kam sogar auf Schlagdistanz heran und konnte bis zum 15:14 verkürzen. Diese Aufholjagd hatte aber wieder ein paar Körner gekostet und die Bienen berappelten sich, konnten knapp mit 19:17 die Führung behaupten und sich so den zweiten Platz im Turnier sichern.

Wildcats vs. Bad Wildungen Vipers … 20:20 (14:8)

Die Ausgangslage vorm abschließenden Spiel war klar. Die Vipers durften nicht allzu hoch verlieren, um das Turnier zu gewinnen und die Wildcats wollte sich mit einem guten Spiel von den eigenen Fans verabschieden.

Beides gelang. Es sollte die beste Begegnung der Wildcats werden, vor allem in der ersten Hälfte zeigten sie, dass sie durchaus auch selbst gegen einen Bundesligisten Akzenten setzen können. Auch eine Auszeit von Tessa Bremmer, die in den anderen Begegnungen immer dazu geführt hat, dass ihr Team wieder in die Spur fand, half diesmal nichts und stoppte die sich in einen Rausch spielenden Wildcats nicht. Beim 12:5 hatte man gar eine komfortable Führung, die man nahezu in die Pause mitnehmen konnte (Pausenstand 14:08).

Nach der Pause fand Union nicht ins Spiel. Wahrscheinlich war dies verursacht durch die vielen Wechsel und dem nun mit dem Ernst der Lage aufspielenden Bundesligisten, der den Turniersieg nicht herschenken wollte. Tor um Tor kamen die Vipers heran bis zum Ausgleich 14:14.

Dann reagierte Gluver, wechselte wieder zurück und nahm eine Auszeit und konnte damit den Vipers-Lauf stoppen. Die Wildcats kämpften sich zurück in die Begegnung und ließen die Vipers fortan nicht mehr davon ziehen und glichen die knappe Führung nervenstark immer wieder aus und konnte am Ende mit einem 20:20 versöhnlich das Turnier mit einem Unentschieden beenden. Den Vipers auf der anderen Seite tat der Punktverlust nicht weh, war der verdiente Turniersieg damit klar.

Zur besten Spielerin des Turniers wurde Michelle Ulbricht (HC Rödertal) gewählt.

Ergebnisse auf einem Blick:

Wildcats vs. HC Rödertal … 11:15 (6:10)
Bad Wildungen Vipers vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (10:10)
HC Rödertal vs. Bad Wildungen Vipers … 19:24 (9:14)
Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe … 15:24 (6:13)
HC Rödertal vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (13:8)
Wildcats vs. Bad Wildungen Vipers … 20:20 (14:8)

Abschlusstabelle:
Abschlusstabelle 3. Halle/Saale Cup - SV Union Halle-Neustadt
Abschlusstabelle 3. Halle/Saale Cup – SV Union Halle-Neustadt

Further reading, Links, Quelle, Fotogalerien:

Pressemitteilung SV Union Halle-Neustadt

Gleiche PM auf handball-world.news

Gleiche PM auf hbf-info.de

Pressemitteilung HC Rödertal

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Webauftritte – Social Media der beteiligten Vereine:

Bad Wildungen Vipers

Bad Wildungen Vipers (Facebook)

HC Rödertal

HC Rödertal (Facebook)

HC Rödertal (Instagram)

HC Rödertal (Twitter)

HSG Blomberg-Lippe

HSG Blomberg-Lippe (Facebook)

HSG Blomberg-Lippe (Instagram)

HSG Blomberg-Lippe (Youtube)

SV Union Halle-Neustadt

SV Union Halle-Neustadt (Facebook)

 

 

6. Praxis-Handballforum in Köln

Diskussionen und Impulse zur Zukunft des deutschen Handballs im TÜV Rheinland Seehaus

Durch Zufall bzw. Posts in den sozialen Medien bin ich noch einmal auf das Praxis-Handballforum in Köln aufmerksam geworden, das ich zwar irgendwie schon auf der Agenda hatte, aber das ich auch in der Zwischenzeit wieder vergaß.

Inhaltlich wurde schon ausführlich und direkt von der Veranstaltung von handball-world.news berichtet.

Eindrücke von Teilnehmern gibt es in einem Interview von Frank Schoppe. Auch Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung des Vfl Gladbeck, äußerte sich in einem Artikel in der WAZ über seine Eindrücke vom Forum.

Natürlich hat mich wie viele, die diese Veranstaltung besucht haben, vor allem gereizt, zu hören, was DER Experte des deutschen Handballs, Stefan Kretzschmar, zur Situation seiner Sportart zu sagen hat.

Mich hat der Programmpunkt „Begeisterung für den Teamsport“ besonders interessiert und auch mit überzeugt, am Forum teilzunehmen. Das Projekt steht gerade am Start und es wurde zunächst einmal gezeigt, was angedacht ist.

Ich war wohl eher einer der wenigen vor Ort, die operativ mit dem Handballsport eigentlich nichts zu tun haben, dennoch konnte ich viele Impulse aus dem Forum mitnehmen.

Natürlich ist es immer einfach und opportun  gegen die „Monokultur des (Profi-)Fußballs“ zu wettern. Es ist aber auch ein Fazit des Forums, dass dieser schon ins Fleisch übergegangene Reflex nicht mehr als Ausrede genutzt werden kann, sondern es sicherlich möglich ist, sich vom Fußball auch abschauen zu können, was gut läuft und mit einfachen Mitteln funktioniert.

Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, eigene, neue Wege zu gehen und altgewohntes abzulegen. Kretzschmar und auch Raphael Brinkert betonten in ihren Beiträgen, dass Handball jetzt im Bezahlfernsehen auf Sky gezeigt werden wird und nicht mehr im Free-TV, sollte nicht verteufelt werden, sondern als Chance gesehen werden.

Eine Vielzahl der Abonnenten sind wegen des Fußballs bei Sky und von diesen könnten einige sportaffine Zuschauer auch für den Handball gewonnen werden. Auch könnte die Berichterstattung bei Sky zu einer qualitativen Verbesserung führen, da bei Sport1 das Budget doch nicht allzu viel hergab.

Brinkert, Geschäftsführer von Jung von Matt/Sports, sorgte mit seinem Vortrag „Neue Impulse braucht das Handball-Land“ für den wohl am meisten diskutierten und polarisierenden Beitrag des Forums.

Nicht nur dort kam vermehrt auf, dass man „über den Tellerrand“ schauen müsste. Das zog sich eigentlich schon durch alle Beiträge. Ein wesentlicher Punkt, den Brinkert hervorhob, war auch, dass in kommunikativer und medialer Hinsicht, die Vereine verstärkt zusammenarbeiten sollten, um den Handball und der HBL als Ganzes mehr Gewicht zu verleihen.

Wenn der Handball als Ganzes an Bedeutung gewinnt, gewinnt auch jeder Verein der HBL daran. Das widerspricht natürlich meiner Meinung nach dem Punkt, dass jeder Verein sein eigenes Branding bzw. Alleinstellungsmerkmal herausheben sollte. Eine gemeinsame mediale Kommunikation ist damit schon eine weitere Herausforderung, die konkretisiert werden müsste.

Raphael Brinkert – New Goals

Während der Vormittag allgemeinen Themen gewidmet war, wurden am Nachmittag konkrete Fallbeispiele, wie z. B. von Björn Seipp von der HSG Wetzlar oder Thorsten Storm vom THW Kiel, besprochen.

Das Programm und die Moderation waren sehr ausgewogen, haben mich durchaus überzeugt und meine Erwartungen übertroffen.

Die Location beim TÜV war bis auf ein paar nicht weiter auffallende technische Probleme dem Event entsprechend angemessen und empfehlenswert.

Das Catering und die Versorgung ließen auch nichts zu wünschen übrig.

Was bei solchen Events natürlich immer schön ist, ist die Möglichkeit des Netzwerkens, Kontakte zu knüpfen und tolle Gespräche mit Gleichgesinnten zu führen.

Das Forum hätte auf jeden Fall noch mehr Verantwortliche der Vereine der Bundesliga verdient. Von den Bundesligavereinen waren zwar Vertreter da, aber geschätzt würde ich sagen, dass nicht mehr als die Hälfte der Vereine vertreten war, was wohl noch geschmeichelt ist.

Als Anhänger des Frauenhandballs, dessen Relevanz von den Experten als deutlich geringer als die des Männerhandballs (vergleichbar den Verhältnissen im Fußball) eingeschätzt wurde, würde ich mir für die nächste Ausgabe des Forums auch den ein oder anderen Beitrag wünschen.

In der Podiumsdiskussion konnte sich mit Stefan Eickelmann vom Vfl Oldenburg zwar ein Vertreter einbringen. Nichtsdestotrotz müssen dann, wenn sich die Situation für den Frauenhandball so deutlich anders darstellt, auch spezifische Ansätze gefunden werden, die es dann zu diskutieren gilt.

Wie Deffte am Ende seines Statements in der WAZ zum Forum betont, gilt es nun die Impulse in die Realität umzusetzen. Mal schauen, was uns/mir dazu einfällt.

Den Teilnehmer des Forums wurde auch der Besuch der Veranstaltung Helden des Handballs einen Tag später ermöglicht.

Einen Bericht zu dieser Veranstaltung hat Ralf Werlich auf http://sport-lounge-koeln.com/ veröffentlicht.

Helden des Handballs – THW Kiel vs. FC Barcelona

#worldlywisdom #lebensweisheiten

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Ein Jubiläum der besonderen Art – Gründervater der Raderthal Kickers Volker Theißen mit 700. Spiel

Raderthal Kickers II gewinnen torreiches Testspiel zum Jubiläum

Mannschaftsfoto RK II
Mannschaftsfoto Raderthal Kickers II  hinten v.l.n.r A. Bode, M. Ziehdorn, H. Gronemann, P. Sievert, T. Schneider, P. Driesch, R. Benner, U. Peters; vorne knieend v.l.n.r K. Zabrocki, N. Hohnholt, V. Theißen, W. Herrmann, R. Weil, A. Caspari, N. Karaguba

Raderthal Kickers II vs. SV Rondorf III… 9:6 (5:2)

Aufstellung: Ziehdorn, Bode (Hohnholt), Peters, Sievert, Driesch (Zabrocki), Karaguba, Herrmann (Benner), Gronemann (Weil), Schneider, Caspari, Theißen

Tore: 1:0 10. Henning Gronemann, 2:0 12. Alexander Caspari, 3:0 15. Alexander Caspari, 3:1 17. Gegentor, 4:1 35. Alexander Caspari, 4:2 36. Gegentor, 5:2 45. Werner Herrmann, 6:2 55. Ramon Weil, 7:2 59. Werner Herrmann, 8:2 65. Eigentor, 8:3 75. Gegentor, 8:4 77. Gegentor, 8:5 82. Gegentor, 9:5 85. Ramon Weil, 9:6 89. Gegentor

 

700 Spiele für einen Verein und das in Zeiten, in denen für einen einzelnen Profispieler 222 Millionen Euro für einen Vereinswechsel bezahlt werden, sind eher eine Seltenheit auch und vor allem im Breitensport. Mehr als 25 Jahre ist das Gründungsmitglied der Raderthal Kickers, Volker Theißen, für „seinen“ Verein aktiv auf dem Platz in der Kreisliga C oder D unterwegs. Bei der obligatorischen Passkontrolle vor den Spielen versucht er die Nennung seines Geburtsjahres zu vermeiden, auch weil er es schon geschafft hat, mit seinem Sohn ein Spiel für die Kickers zu machen und die meisten seiner Gegenspieler auch schon seine Söhne sein könnten.

Seine Einsätze sind in den letzten Jahren zwar sporadischer geworden, aber er steht dennoch immer bereit, wenn Not am Mann ist und das war in der letzten Saison häufiger der Fall als von den Verantwortlichen eigentlich gewünscht.

Volker Theißen

Dass wir überhaupt wissen, dass er sein 700. Spiel am vergangenen Sonntag gemacht hat, ist auch mehr oder weniger ihm selbst zu verdanken. Als Fan der Statistik pflegt er die Tradition, die Spieldaten aller gespielten Spiele des Vereins nachzuhalten und das seit Beginn der Kickers (auch schon vor der Gründung als eingetragener Verein 1991). Dabei mag sich das Medium geändert haben. Zu Beginn wurden die Daten noch im monatlich erscheinenden Kickers Report präsentiert. Heute werden die Spieldaten im internen Bereich der vereinseigenen Webseite eingetragen. Auch hier bleibt Volker seit über 25 Jahre schon am Ball, pflegt die Daten und hält sie auf dem aktuellen Stand. Durch dieses zusätzliche, über die sportliche Aktivität selbst hinausgehende Engagement kann die Historie des Vereins viel besser nachvollzogen werden. Das macht die Arbeit für uns Presseverantwortliche in vielerlei Hinsicht deutlich leichter.

Freistoß Rondorf III
Freistoß Rondorf III

Das Testspiel, in dessen Vorfeld Volker für seine 700 Spiele geehrt wurde, hatte wahrlich den Charakter eines Freundschaftsspieles und das Ergebnis kann nicht ganz so ernst genommen werden, weil zum einen viel gewechselt wurde und zum anderen vor allen in der zweiten Hälfte versucht wurde, in nahezu jeder offensiven Aktion den Jubilar in Szene zu setzen und ihm ein Tor zu ermöglichen. Diese Bemühungen blieben leider erfolglos und der Gegner aus Rondorf konnte noch Ergebniskorrektur betreiben. Die nötige Aufmerksamkeit und Konzentration fehlte dabei in der Defensive. Ob der klaren  Führung, die sich die Kickers vorher erarbeitet hatten, fiel dies am Ende nicht mehr ins Gewicht, aber in etwas engeren Begegnungen darf in der Zukunft nicht so fahrlässig umgegangen werden mit eigenen Chancen und in der Rückwärtsbewegung beim Ballverlust.

Von den Toren und der Spielanlage her profitierte die zweite Vertretung deutlich von den Aushilfen aus der ersten Mannschaft. So konnten Alex Caspari drei Tore und Ramon Weil die in den letzten Wochen obligatorischen zwei Tore erzielen. Vom Stammpersonal der Zweiten schafften Werner Herrmann (2mal) und Henning Gronemann den Eintrag in die Torschützenliste.Ich stand dann auch mal wieder kurz vor meinem ersten Tor im Dress der Kickers und konnte ein Eigentor erzwingen.

Durch eine schnelle 3:0-Führung kamen die Gastgeber schnell auf die Siegesstraße. Nach den ersten Wechseln Mitte der 1. Halbzeit kam es zu einen leichten Bruch im Spiel und die Gästen konnte etwas mehr Akzente setzen. Kurz vor und nach der Pause gelang es den Kickers sich wieder abzusetzen. Das Ergebnis wurde etwas verwaltet und für die Galerie bzw. Volker gespielt. Die Gäste aus Rondorf nutzten in der von beiden Seiten fair geführten Partie noch einmal eine Schwächephase der Kickers für die schon erwähnte Ergebniskorrektur. Am Ende steht ein Sieg der für die kommenden Aufgaben Selbstvertrauen geben sollte.

Mehr Bilder zum Spiel hier .

Raderthal Kickers I – Sieg im ersten Testspiel gegen 1. FSV Köln Nord 1899 I

Kickers mit Kontertaktik auf den Poller Wiesen zum Erfolg gegen den Kreisliga B-Absteiger

Raderthal Kickers I vs. 1. FSV Köln Nord 1899 I … 3:1 (1:0)

Aufstellung RKI: Deters, Walther, Boz, Polduwe, Becker, Höpp (Zabrocki), Rickmann (Herrmann), Teepe, Schneider, Weil, Caspari

Tore: 1:0 Weil (4.), 2:0 Weil (61.), 2:1 (89.), 3:1 Höpp (90.)

Im ersten Testspiel in der Vorbereitung auf die kommende Kreisliga C Saison 2017/18 konnten die Kickers den ersten Erfolg feiern. Grundlage des Erfolgs war schlicht und einfach die Effizienz in der Ausnutzung der Torchancen, die es auf beiden Seiten gab. Wie schon in der Vorwoche gelang Ramon Weil dabei ein Doppelpack (siehe Bericht), der diesmal zum Sieg reichen sollte. Auch der späte Gegentreffer brachte die Kickers nicht mehr zum Wanken, sondern die Antwort folgte postwendend durch Höpp. Dieser stellten den alten Abstand wieder her und so verließen die Gastgeber den Platz  mit einem 3:1-Sieg.

Testspiel RKI - FSV Köln Nord 1899 I

Die Kickers gingen eben durch Weil schnell in Führung. Nach einem gut getimten Pass von Caspari konnte Weil seine Schnelligkeit ausspielen und trocken einschieben. Die frühe Führung gab den Kickers Sicherheit im Spiel, dennoch gelang es den Gästen im Laufe der 1. Hälfte mehr und mehr das Spiel an sich zu reißen und mehr Ballbesitz zu erlangen und daraus auch einige Chancen zu kreieren. Die Kickers-Abwehr stand jedoch sicher. Wenn sie mal überwunden wurde, war Deters zur Stelle, der in diesem Spiel bewies, dass auf ihn Verlass ist und er mehr als nur Ersatz auf dieser Position ist. Den Kickers zu pass kam auch, dass die Gäste, wie schon erwähnt,  Probleme mit der Verwertung von klaren Torchancen hatten. So ging es mit der knappen 1:0-Führung in die Pause.

Der FSV kam mit frischem Wind  und geänderter Taktik (in der Pause wurde durch den Gästetrainer hart an der Taktiktafel gearbeitet) aus der Pause. Die Kickers zogen sich noch mehr zurück und verlegten sich mehr und mehr auf’s Kontern. Die Gäste hatten zwar eine klare Feldüberlegenheit, aber richtig zwingend vor’s Tor kamen sie nicht bzw. vergaben sich bietende Chancen. Als dann ein von Herrmann eingeleiteter Konter erneut von Weil zum Ausbau der Führung genutzt werden konnte, ging etwas der Druck verloren, unter dem die Kickers-Abwehr zuvor stand. Der späte Anschluss der Gäste in der 89. Minute fiel nicht mehr ins Gewicht, weil direkt nach dem Tor folgenden Anstoß Höpp freigespielt wurde, der dann zum Endstand einnetzte.

Dieser Erfolg im ersten Spiel sollte ein bisschen Selbstvertrauen geben. In den nächsten Trainings und Testspielen gilt es, das zu nutzen und die neuen Spieler zu integrieren, damit man sich zum Saisonauftakt bzw. zum ersten Pokalspiel optimal vorbereiten kann und auf dem Punkt da ist.

Offizieller Spielbericht auf fussball.de

Herbe Niederlage für RK II im Test gegen Blau-Weiß Köln V

RK II kommt gegen die neuformierte Mannschaft BW Köln V mit 4:10 unter die Räder

Raderthal Kickers II vs. SC Blau-Weiß Köln V … 4:10 (2:4)

Aufstellung Kickers: Skaletz, Boz, Driesch (Schöneseiffen), Au, Zabrocki, Friedrich, Herrmann, Schneid (Karaguba), Schulte, Caspari, Weil

Tore: 0:1 (5.), 1:1 Weil (10.), 1:2 (14.), 1:3 (22.), 1:4 (31.), 2:4 Weil (39.), 2:5 (47.), 2:6 (48.), 2:7 (55.), 2:8 (63.), 2:9 (71.), 2:10 (79.), 3:10 Caspari (81.), 4:10 Karaguba (85.)

Das Spiel lässt sich eigentlich ganz kurz zusammenfassen. Der Gegner von Blau-Weiß war den Kickers spielerisch eindeutig überlegen und konnte vor allem offensiv Akzente setzen. Auch wenn das Ergebnis eindeutig scheint, muss man jedoch festhalten, dass die Kickers im Gegensatz zu Blau-Weiß, die äußerst effizient ihre Torchancen ausnutzen, viele glasklare Torchancen liegen ließen. Dazu kam, dass die Gastgeber ohne etatmäßigen Torwart antraten. Skaletz opferte sich und ging ins Tor. Bei einigen Bällen machte der Platz seine Arbeit schwer, bei anderen sah man die mangelnde Spielpraxis im Tor.

An dem verdienten Sieg der Gäste gibt es aber nichts zu rütteln, obwohl die Kickers gut starteten und in der ersten Minute gleich eine sehr gute Chance zur Führung hatten und wenig später auch noch einen Handelfmeter zugesprochen bekamen. Caspari machte es bei der Ausführung zu genau und traf nur den Pfosten. Auch der Nachschuss konnte nicht verwertet werden. Danach kamen die Gäste dann besser ins Spiel und erzielten die Führung. Diese konnte Weil aber schnell wieder ausgleichen. In der Folge dominierten aber wiederum die Gäste und schafften eine klare Führung. Weil konnte kurz vor der Halbzeit noch einmal verkürzen und so die Hoffnung hochhalten.

Diese Hoffnung wurde aber kurz nach der Pause schnell im Keim erstickt und die Gäste setzten sich mit einem Doppelschlag weiter ab. Die Kickers erarbeiteten sich zwar klare Chancen, aber die Tore machte der Gegner. Erst zum Ende hin konnte man etwas Ergebniskorrektur betreiben durch zwei Tore von Caspari und Karaguba. Trotz der Niederlage waren die Kickers nicht allzu betrübt, konnte man doch eigene Ansätze zeigen und wusste die Höhe der Niederlage auch richtig einzuordnen.

Bis zum Saisonstart gilt es jedoch noch etwas Kondition und spielerische Abstimmung aufzubauen und die positiven Ansätze aus diesem Testspiel mitzunehmen.

Saisoneröffnung 2017/18 – Raderthal Kickers e.V.

Am Sonntag, den 16.07.2017 feierten die Raderthal Kickers auf den Poller Wiesen den Saisonauftakt 2017/18.

Zu Beginn fand der Vorstand, der vollständig vor Ort war, einige Worte zum Organisatorischen der bevorstehenden Spielzeit.

Traditionell findet zu diesem Event als wichtigster Teil das Spiel erste gegen zweite Mannschaft statt. Die zweite Mannschaft ließ in einem Akt guten Willens die erste Mannschaft (klar) gewähren, damit nicht schon zum Auftakt das Selbstvertrauen verloren geht. 😉

Das Spiel endete nach einem 5:1-Halbzeitstand mit 9:2. Die erste Mannschaft spielte vor allem ihre Schnelligkeitsvorteile aus und war einfach effizienter in der Chancenverwertung. Aber auch die Zweite war trotz der numerisch hohen Niederlage nicht unzufrieden mit dem Spiel, ob des Wissens oder besser der Hoffnung, dass in der Liga dann (auch) weniger schwierige Aufgaben warten werden. Bedanken kann sich die Zweite auch bei Kenneth Theißen, der durch seine Paraden eine zweistellige Niederlage verhinderte.

Nichtsdestotrotz müssen die nächsten Sommertrainingseinheiten genutzt werden, um die Defizite auf beiden Seiten abzustellen.

Nach dem Spiel wandte man sich dann genüßlich dem Kölsch und dem Grillgut zu. Vielen Dank Sinan Boz und vor allem Werner Herrmann für die Tatkraft am Grill nach einem solch schlauchendem Spiel. Werner sorgte die ganze Zeit am Grill für Nachschub.

RK II
Raderthal Kickers II (2017/18)
RKI
Raderthal Kickers I (2017/18)

Weitere Bilder hier

Erfolgreiche Saison 2016/17 für die Volleyballabteilung des KTB 1893 e.V.

Zwei Aufstiege und ein Klassenerhalt

Die Volleyballabteilung des KTB kann stolz auf die Abschlusstabellen der abgelaufenen Saison schauen. Sowohl die erste Mixed-Mannschaft als auch die Männermannschaft schafften in ihren Ligen den Staffelsieg und den damit verbundenen Aufstieg in die nächsthöhere Liga.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Die Männer schafften sogar das Kunststück alle ihre 14 Ligapartien zu gewinnen.

Abschlusstabelle Bezirksliga 2 Männer KTB 1893
Abschlusstabelle BFS-Rheinland Männer Bezirksliga 2

Die Niederlagen der ersten Mixed-Mannschaft kamen erst nach dem früh feststehenden Aufstieg.

Abschlusstabelle Landesliga Mixed I KTB 1893
Abschlusstabelle BFS-Rheinland Mixed Landesliga 2

Die zweite Mixed-Mannschaft ist zwar gut in die Saison gestartet, war zu Beginn der Rückrunde arg in Abstiegsnot geraten, konnte diesen aber durch einen guten Schlussspurt vermeiden.

Abschlusstabelle MixedII
Abschlusstabelle BFS-Rheinland Mixed Kreisklasse 1 Köln
Mannschaft Volleyball-MixedII KTB 1893
Mannschaftsfoto Mixed II KTB 1893
hinten v.l.n.r: Guido Josten (Trainer), Sigrid Köppers, Danijel Ostric, Jan Eschmann, Kathrin Schiller, Ajo Joseph Palath
vorn v.l.n.r. Richard Dohmen, Knud Zabrocki, Lena Engemann

Eine etwas tiefer gehende Analyse und ein Ausblick auf die neue Saison folgen demnächst!

Neues Turner Echo – Sommersportfest des KTB 1893 am 08.07.2017

Das neue Turner Echo, die Vereinsnachrichten des Kölner Turnerbund 1893 e.V., ist an die Mitglieder verschickt worden bzw. kann  online als PDF hier gelesen bzw. heruntergeladen werden.

Themen im Heft:

  • Bericht zur KTB-Mitgliederversammlung 2017 (für das Jahr 2016)
  • Vorschau auf das KTB – Sommersportfest 2017
  • Vorschau auf das Sommertraining auf den Poller Wiesen
  • Ankündigung 125 Jahre Kölner Turnerbund 1893
  • Sportlerehrung des SBSV1 Köln 2017 (KTB erhält Förderung für die Jugendarbeit)
  • Sportmanagerin beim KTB
  • Vereinsjubiläen und Geburtstage

Am kommenden Sonnabend (ähm Samstag), den 08.07.2017 findet ab 14 Uhr das alljährliche Sommersportfest des KTB 1893 auf der Betriebssportanlage Poller Wiesen statt. Genaue Informationen findet Ihr im Turner Echo.