Wildcats siegen zum Ausklang des Jahres im Verfolgerduell

… und katapultieren sich damit auf den 3. Platz der 2. Handballbundesliga Frauen

SV Union Halle-Neustadt vs. FSG Mainz05/Budenheim … 29:25 (15:12)

Erdgas-Sportarena: 853 Zuschauer

Das Spiel ist zwar schon fast wieder eine Woche her, aber es war so fesselnd und kurzweilig, dass ich es mir nicht nehmen lassen wollte, noch eine paar Worte darüber zu verfassen.

Das Spiel in der Erdgas-Sportarena zwischen den heimischen Wildcats und den Meenzer Dynamites hatte wahrlich Topspiel-Charakter und eigentlich noch mehr als die 853 anwesenden Zuschauer verdient.

Obwohl diese Zuschaueranzahl kurz vor Jahresschluss einen Saisonrekord für die Wildcats darstellt, konnte die Spitzenposition in der Zuschauertabelle nicht zurückgewonnen werden, weil Waiblingen-Korb seine Heimpartie im Vorfeld des Bundesliga-Derbys TuS Metzingen gegen FRISCH AUF Göppingen in der Stuttgarter Porsche-Arena austragen durfte, damit von dem hohen Zuschauerzuspruch profitierte und nun den ersten Platz der Zuschauertabelle einnimmt.

Durch den Sieg konnte Halle-Neustadt an den Mainzer vorbeiziehen, das Jahr 2017 mit dem dritten Tabellenplatz beenden und den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

In diesem Heimspiel zeigten die Wildcats zudem, dass sie dem eigenen Anspruch, eine Spitzenmannschaft der Liga zu sein, durchaus gerecht werden können. Gegen die offensiv starken Mainzer konnten sich die Wildcats behaupten. Auch kritische Situationen, in denen das Spiel hätte noch einmal kippen können, überstanden sie diesmal schadlos und nervenstark.

Das spiegelt sich auch in der Aussage von Wildcats-Pressesprecher Marcel Gohlke wider, dass „solche Spiele in der Vergangenheit mit Sicherheit verloren gegangen wären“.

Starken Rückhalt stellten die beide Torfrauen Unions dar. Sowohl Julia Plöger in der ersten Hälfte als Anica Gudelj in der zweiten Hälfte entschärften viele Würfe der Gäste, die eigentlich nur über den Rückraum in Persona Alicia Soffel (10 Tore) gefährlich wurden.

Ausschlaggebend in dieser Begegnung auf Augenhöhe war neben der Torhüterleistung sicher die etwas bessere Variabilität im Angriffsspiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung der Wildcats in allen Mannschaftsteilen.

So konnte Union auch von außen Tore werfen, was Mainz nahezu gar nicht gelang. Die vier Tore von Swantje Heimburg in der ersten Hälfte sorgten dafür, dass die Wildcats Sicherheit gewannen und sich leicht absetzen konnten.

Auch die vielen personellen Wechsel in der zweiten Hälfte führten zu keinem Bruch im Spiel der Gastgeber und ermöglichten es zudem, anderen Spielerinnen Spielanteile zu geben, die sich dann auch blendend einbrachten. Wie schon erwähnt, bewiesen diese dann zehn Minuten vor Schluss Nervenstärke als Mainz noch einmal bis auf ein Tor herankam.

In dieser Phase waren dann auch kämpferische Elemente gefordert. Ein ums andere Mal waren die Union-Spielerinnen nur mit Foul zu stoppen. Die fälligen Siebenmeter verwandelte Nadine Smit sicher.

Mainz versuchte noch einmal alles. Auch mit sieben Feldspielern kamen sie dann nicht mehr zwingend durch, sondern ermöglichten im Gegenteil noch einen Eintrag von Torhüterin Gudelj in die Torschützenliste. Somit gelang es den Wildcats am Ende, Mainz auf Distanz zu halten und den Sieg einzufahren.

An die gebrachte Leistung gilt es, in der kommenden Begegnung auswärts anzuknüpfen, um diesen Sieg zu vergolden. Gegen Nürtingen wird dieses Anliegen aber mehr als schwer, ist diese Mannschaft doch ein Angstgegner Unions. Gegen Nürtingen hat man auswärts bisher noch nicht siegen können und insgesamt ist die Bilanz noch negativ.

Nürtingen hat zu Hause in dieser Saison erst einen Punkt in fünf Spielen abgegeben. Union dagegen hat auswärts bisher noch eine etwas zu bescheidene Bilanz für ein echtes Spitzenteam (6:6 Punkte).

Eine harte Nuss, die Union zu knacken hat, aber nach dem Spiel gegen Mainz braucht man sich auch auswärts nicht zu verstecken, muss aber Mittel gegen das körperliche Spiel der Mannschaft aus Baden-Württemberg finden, um überhaupt die Chance darauf zu haben, etwas mitnehmen zu können.

Vorbericht Mainz
Vorbericht Halle
Spielbericht Mainz
Spielbericht Union
Statistik zum Spiel
2. Handballbundesliga Frauen im Überblick

(M)ein Rücklick auf den 3. Halle/Saale Cup – Wildcats im Test gegen drei Bundesligisten

Nachdem ich am letzten Wochenende beim Praxis-Handballforum in Köln und am folgenden Tag beim Event “Helden des Handball” in der Lanxess-Arena war, habe ich wieder Blut geleckt in Sachen Handball. Handball ist eine Sportart, die ich mir selber zu spielen eher nicht zutraue bzw. wo es besser für die potenziellen Gegenspieler ist, dass ich es nicht versuche, weil ich sie wohl nur verletzen würde, aber zum Anschauen empfinde ich Handball einfach als faszinierend, fesselnd und packend.

Eine Erkenntnis des Praxis-Handballforums war, dass es um der Bedeutung des Frauenhandballs (im Vergleich zum Männerhandball)
schlecht bestellt ist und das in dem Jahr, in dem in Deutschland eine WM im Frauenhandball ausgetragen wird. Man muss leider sagen, dass für diesen Fakt eine Zuschauerzahl von 200 (und das ist wahrscheinlich noch schön gerechnet) bei der 3. Auflage des Halle/Saale Cups spricht. Und das, obwohl für das Turnier mit drei Bundesligisten ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld vorgewiesen wurde.

Klar es handelte sich um ein Vorbereitungsturnier, in welchem es so richtig um nichts ging, dennoch fand ich trotz des ergebnistechnisch schlechten Abschneidens der Wildcats, eine aus sportlicher Sicht gute und vor allem sehenswerte Veranstaltung. Nicht nur die Spiele des Gastgebers, sondern auch die Begegnungen der Bundesligisten untereinander zeigten, woran bei den Wildcats gearbeitet werden muss, will man den Ambitionen des Aufstiegs gerecht werden. Dazu haben sie aber die kommende Saison Zeit, Zeit zur Weiterentwicklung und zur Umsetzung der im Turnier erlangten Erkenntnisse.

Vielleicht lag der mangelnde Zuschauerzuspruch am sonnigen Wetter oder daran, dass der HFC Chemie im Erdgas Sportpark gegen Unterhaching antrat. Positiv aufgefallen ist mir, dass, wenn auch nur temporär, einige (neuen/ehemaligen) Spielerinnen der GISA LIONS SV Halle (1. Damenbasketball-Bundesliga), die sich die Erdgas Sportarena mit
den Wildcats als Heimspielstätte teilen, vor Ort waren und sich die Spiele anschauten. Die Aktivierung von (neuen) Zuschauern ist neben der sportlichen Verbesserung auch eine Mammutaufgabe, die sich der Verein schon lange stellt durch verschiedenste Maßnahmen, um eine Steigerung herbeizuführen, wo sicherlich aber auch mehr gewünscht und gefordert wird.

Der Verein hat es meiner Meinung nach richtig gemacht, drei Bundesligisten einzuladen. Ok bei der Einladung vom HC Rödertal war wahrscheinlich noch nicht klar, dass es sich um ein Bundesligisten handeln wird. Da haben sich durch die Insolvenz des HC Leipzig, die Ereignisse etwas überschlagen. Ein Teil der “Konkursmasse” des HCL läuft nun bei der Rödertalbienen auf und ermöglicht so auch ein bisschen das sportliche Wagnis 1. Liga für den ehemaligen Mitkonkurrenten der Wildcats aus der Vorsaison.

Es gibt für ein Vorbereitungsturnier die zwei (extremen) Varianten, es sich mehr oder weniger “leicht” zu machen, sich unterklassige Vereine einzuladen, um klare Siege einzufahren und so Selbstvertrauen zu tanken oder eben die von den Verantwortlichen Unions gewählte Variante, sich sportlich höherklassige Vereine einladen und dabei (höhere) Niederlagen zu riskieren. Die Erkenntnisse für die sportliche Leitung bei der letzteren Variante bringen für die Vorbereitung und den Ambitionen der Wildcats sicher mehr, wie auch Trainer Jörgen Gluver mit seinem Statement zum Turnier: “Solche Spiele sind sehr wertvoll für unser Team.
Es zeigt uns klar und deutlich, wo wir noch Baustellen haben, um im Konzert der Großen mitzuspielen” bekräftige. Das Turnier mit einem Achtungserfolg, einem Unentschieden gegen den Turniersieger Bad Wildungen Vipers zu beenden, ließ die Veranstaltung auch versöhnlich ausklingen und die Wildcats nicht ganz punktlos im Tableau stehen.

Wichtiger als das reine Ergebnis ist dabei durchaus, das phasenweise aufblitzende Potenzial zu sehen, eben wie im letzten Spiel gegen die Vipers, vor allem in der ersten Hälfte. Insbesondere standen natürlich nicht nur für mich auch die Neuzugänge im Fokus bzw. deren Zusammenspiel und Wirken im Mannschaftsgefüge.

Am wenigsten neu einleben muss sich sicher Julia Plöger kennt sie doch den Verein und die Stadt, wo sie groß geworden ist. Sie kehrt nun mit reichlich Erstligaerfahrung, die sie beim HCL und den Füchsen Berlin gesammelt hat, an die alte Wirkungsstätte zurück. Im Turnier konnte sie sich schon auszeichnen und wurde zur besten Torhüterin gewählt. Zusammen mit Anica Gudelj wird sie einen starken Rückhalt für die Wildcats sein.

Die beiden neu verpflichteten Rückraumspielerinnen Sophie Lütke und Mikaela Johansson, letztere hatte im Turnier ihren ersten offiziellen Auftritt im Wildcats-Dress, werden ein Gewinn für die Mannschaft sein. Sicherlich hat im Turnier in den Abläufen noch nicht alles geklappt, aber das wird mit zunehmender Anzahl an Spielen verbessern. Mit Nina Reißberg vom HCL gekommen hat Trainer Jörgen Gluver mehr als nur eine Alternative am Kreis.

Mit diesem kurzen Ausflug zum Turnier nach Halle ist es sicherlich schwer ein fundiertes Fazit zu bilden, aber der erste Eindruck von außen ist, dass das Team stimmig zusammengestellt ist und definitiv das Potenzial hat, in der kommenden Saison oben mitzuspielen in der 2. Frauenhandball-Bundesliga.

Viel hängt natürlich vom Start in die neue Saison ab, denn in den vergangenen Spielzeiten waren die Ambitionen ähnlich, aber ein schlechter Start, hat jeweils dafür gesorgt, dass es auch mit den Aufholjagden danach nicht ganz gelangt hat für die Spitze.

Nun aber zum Turnier: Gespielt wurden jeweils zweimal 20min, wie gewohnt gab es für einen Sieg 2:0 Punkte und für ein Unentschieden 1:1 Punkte.

Wildcats vs. HC Rödertal … 11:15 (6:10)

Den Auftakt im Turnier machten die Wildcats gegen den Aufsteiger den HC Rödertal. Die Rödertalbienen sind die neue Heimat der Hummel-Zwillinge, die an alter Wirkungsstätte ihr Können zeigen wollten.

Die Wildcats kamen nicht so gut ins Spiel, dass auf Seiten Unions geprägt war von vielen Fehlwürfen bzw. unplatzierten Würfen und technischen Fehlern. Rödertal nutzte diese Fehler eiskalt und konnte eine drei Torführung herausspielen. Der Ausfall vom Neuzugang im Tor, Nele Kurzke, die sich bei einer Rettungsaktion am Knie verletzte und fortan von Ann Rammer ersetzt wurde, sorgte für kein Bruch im Spiel des Aufsteigers.

In der 15. Spielminute beim Stande von 5:8 nahm Jörgen Gluver eine Auszeit, um eine Neujustage vorzunehmen und wechselte
auf vielen Positionen. Das stabilisierte das Spiel der Wildcats etwas näher ran an den Gegner kam man jedoch nicht. So ging es mit 6:10 in die Pause.

Die zweite Spielhälfte konnten die Wildcats ausgeglichen gestalten, ohne dabei den Abstand verkürzen zu können. Rödertal transportierte die Führung und konnte nach den 11:15 die ersten Punkte einfahren.

Bad Wildungen Vipers vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (10:10)

Das zweite Spiel des Turniers bestritten die Bad Wildungen Vipers gegen den EHF-Cup-Teilnehmer HSG Blomberg-Lippe, die direkt aus dem Trainingslager in Bad Blankenburg zum Turnier angereist sind. Für mich war dieses Spiel das beste des Turniers. Es war sehr ausgeglichen, temporeich und wechselnden Führungen.

Besser ins Spiel kam die HSG Blomberg-Lippe und konnte sich eine drei Toreführung herausspielen. Beim Stand von 4:7 nahm Tessa Bremmer, Trainerin der Vipers eine Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein. Die Umstellung fruchtete und die Vipers arbeiteten sich peu a peu heran, konnte in der 15. Minute mit 8:8 ausgleichen und wenig später durch die auftrumpfende Laura Vasilescu mit 9:8 in Führung gehen.

Ab diesen Zeitpunkt kam es zum Schlagabtausch. In die Pause
ging es mit 10:10. In der zweite Hälfte ging der Schlagabtausch weiter. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Am Ende entschieden dieses Spiel Nuancen.

In der 35. Minute stand es 17:17. Die Vipers nutzen eine Überzahl Situation und verwandelten zwei Siebenmeter, um ihrerseits die ersten Punkte einzufahren.

HC Rödertal vs. Bad Wildungen Vipers … 19:24 (9:14)

Die Bad Wildungen Vipers durften gleich auf der Platte bleiben, um im nächsten Spiel gegen den neuen Ligakonkurrenten HC Rödertal anzutreten.

Die Rödertalbienen hatten zwar den besser Start und führten zu Beginn der Partie mit 4:2. Dann drehten aber die Vipers auf und bissen sich ins Spiel, sodass  Bienentrainer Karsten Knöfler sich beim Stande von 6:9 in der 15. Minute zu einer Auszeit gezwungen sah. Das stoppte die Vipers aber nicht und so ging es mit einer Fünftoreführung (9:14) in die Pause.

Nach der Pause machten die Vipers einfach da weiter, wo sie aufgehört haben und bauten die Führung aus bis zum 13:21. Ihren Frust freien Lauf lassend bekam Ann Rammer eine Zweiminutenstrafe und da die zweite Torhüterin Kurzke schon verletzt ausgeschieden ist, musste eine Feldspielerin ins Tor. Rödertal konnte diese Phase aber ganz gut überstehen. Die Vipers nahmen etwas an Tempo heraus und Rödertal nutzte dies, um den Rückstand noch etwas zu verkürzen und das Ergebnis besser aussehen zu lassen. Endstand der Partie war 19:24.

Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe … 15:24 (6:13)

Im vierten Spiel waren die Gastgeber wieder an der Reihe und durften gegen die HSG Blomberg-Lippe ran. Die erste Hälfte dieser Begegnung ist eine, die eher zum Vergessen ist bzw. für das Trainerteam ausreichend Material zur Verbesserung offenbarte.

Union ging zwar 1:0 in Führung, aber das sollte auch die letzte Führung bleiben. Der Unterschied beider Mannschaften war einfach zu deutlich und es ging mit 6:13 zum Pausentee.

Positiv anzumerken gilt, dass sich das Team dennoch nicht hängen ließ und die zweite Halbzeit offen und ausgeglichen gestalten konnte. Julia Plöger im Tor der Wildcats verhinderte einen höheren Rückstand durch mehrere Paraden und so blieb am Ende wenigstens der Toreabstand einstellig (Endstand 15:24).

Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe
Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe
HC Rödertal vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (13:8)

Diesmal blieb Blomberg-Lippe gleich auf der Platte. Für die HSG und die Rödertalbienen war es das abschließende Spiel. Bei der HSG schien sich der Kräfteverschleiß nach dem Trainingslager und den beiden Partien im Turnier nun bemerkbar zu machen.

Rödertal dagegen bot in diesem Spiel die beste Leistung des Turniers und konnte sich Mitte der ersten Hälfte mit drei Toren absetzen. In dieser Phase agierte die HSG in der Abwehr etwas nachlässig, was die Bienen dann auch zu nutzen wussten. So ging es mit einer komfortablen 13:8-Führung in die Pause.

Nach der Pause konnte sich dann Bienenkeeperin Ann Rammer mehrfach auszeichnen, aber auch sie konnte in der Folge nicht verhindern, dass die HSG wieder heran kam.

Die HSG kam sogar auf Schlagdistanz heran und konnte bis zum 15:14 verkürzen. Diese Aufholjagd hatte aber wieder ein paar Körner gekostet und die Bienen berappelten sich, konnten knapp mit 19:17 die Führung behaupten und sich so den zweiten Platz im Turnier sichern.

Wildcats vs. Bad Wildungen Vipers … 20:20 (14:8)

Die Ausgangslage vorm abschließenden Spiel war klar. Die Vipers durften nicht allzu hoch verlieren, um das Turnier zu gewinnen und die Wildcats wollte sich mit einem guten Spiel von den eigenen Fans verabschieden.

Beides gelang. Es sollte die beste Begegnung der Wildcats werden, vor allem in der ersten Hälfte zeigten sie, dass sie durchaus auch selbst gegen einen Bundesligisten Akzenten setzen können. Auch eine Auszeit von Tessa Bremmer, die in den anderen Begegnungen immer dazu geführt hat, dass ihr Team wieder in die Spur fand, half diesmal nichts und stoppte die sich in einen Rausch spielenden Wildcats nicht. Beim 12:5 hatte man gar eine komfortable Führung, die man nahezu in die Pause mitnehmen konnte (Pausenstand 14:08).

Nach der Pause fand Union nicht ins Spiel. Wahrscheinlich war dies verursacht durch die vielen Wechsel und dem nun mit dem Ernst der Lage aufspielenden Bundesligisten, der den Turniersieg nicht herschenken wollte. Tor um Tor kamen die Vipers heran bis zum Ausgleich 14:14.

Dann reagierte Gluver, wechselte wieder zurück und nahm eine Auszeit und konnte damit den Vipers-Lauf stoppen. Die Wildcats kämpften sich zurück in die Begegnung und ließen die Vipers fortan nicht mehr davon ziehen und glichen die knappe Führung nervenstark immer wieder aus und konnte am Ende mit einem 20:20 versöhnlich das Turnier mit einem Unentschieden beenden. Den Vipers auf der anderen Seite tat der Punktverlust nicht weh, war der verdiente Turniersieg damit klar.

Zur besten Spielerin des Turniers wurde Michelle Ulbricht (HC Rödertal) gewählt.

Ergebnisse auf einem Blick:

Wildcats vs. HC Rödertal … 11:15 (6:10)
Bad Wildungen Vipers vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (10:10)
HC Rödertal vs. Bad Wildungen Vipers … 19:24 (9:14)
Wildcats vs. HSG Blomberg-Lippe … 15:24 (6:13)
HC Rödertal vs. HSG Blomberg-Lippe … 19:17 (13:8)
Wildcats vs. Bad Wildungen Vipers … 20:20 (14:8)

Abschlusstabelle:
Abschlusstabelle 3. Halle/Saale Cup - SV Union Halle-Neustadt
Abschlusstabelle 3. Halle/Saale Cup – SV Union Halle-Neustadt

Further reading, Links, Quelle, Fotogalerien:

Pressemitteilung SV Union Halle-Neustadt

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