KTB Volleyball-Mixed-Mannschaften mit Niederlagen nach ausgeglichenen Spielen

Auch in der vergangenen Woche hatten beide Volleyball-Mixed-Mannschaften des KTB 1893 Heimspiele. Leider verließen jeweils die Gäste die Mainzer Straße als Sieger.

Die erste Mannschaft konnte mit dem 2:3 im Stadtderby gegen den Weidener SF II in der Verbandsliga 1 wenigstens einen Punkt für den Klassenerhalt sichern, während die zweite Mannschaft erneut leer ausging nach der 1:3-Niederlage gegen DJK Südwest IV und damit weiterhin punktlos dasteht. Erneut sah man sich in dem Spiel der
1. Kreisklasse Köln in großen Teilen des Spiels (2. bis 4. Satz) vier Männer gegenüber.

KTB 1893 Mixed II vs. DJK Südwest Köln IV … 1:3 (25:18, 14:25, 23:25, 20:25)

Datum: 24.01.2018, 21 Uhr, Spielstätte: SH der KGS Mainzer Straße

Aufstellung KTB: Kathrin Schiller (Zuspiel), Lena Engemann (Außen), Susanne Palte (Zuspiel), Richard Dohmen (Mitte), Ajo Joseph Palath (Mitte), Cyril Gläser (Außen)

1. Satz KTB – DJK
0:1, 0:2, 1:2, 2:2, 2:3, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4-8:4, 8:5-8:7, 9:7, 10:7, 10:8, 11:8-13:8, 1. Auszeit DJK, 14:8, 14:9, 15:9-17:9, 17:10, 17:11, 1. Auszeit KTB, 17:12, 18:12, 18:13, 19:13, 19:14, 20:14-24:14, 24:15-24:17, 2. Auszeit KTB, 24:18, 25:18

1:0 KTB

2. Satz DJK – KTB (Aufstellung wie Ende 1. Satz)
1:0, 2:0, 2:1, 2:2, 3:2-5:2, 5:3, 5:4, 6:4, 7:4, 1. Auszeit KTB, 7:5, 8:5, 8:6, 9:6, 10:6, 10:7, 11:7, 11:8, 12:8-14:8, 14:9, 15:9, 16:9, 2. Auszeit KTB, 16:10, 17:10, 18:10, Wechsel Knud Zabrocki für Cyril Gläser auf Außen, 19:10, 19:11, 20:11, 21:11, 21:12, 22:12, 23:12, 24:12, 24:13, 24:14, 25:14

1:1 DJK

3. Satz KTB – DJK (Aufstellung wie Ende 2. Satz)
0:1, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 2:4, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 5:6, 6:7, 7:7, 8:7, 8:8, 8:9, 1. Auszeit KTB, 9:9, 10:9, 10:10, 10:11, 11:11, 12:11, 12:12, 13:12-15:12, 15:13, 15:14, 15:15, 16:15, 16:16, 17:16, 17:17, 17:18, 18:18, 18:19, 19:19, 20:19, 21:19, 21:20, 21:21, 2. Auszeit KTB, 21:22 Wechsel Paul Ott für Knud Zabrocki auf Außen, 22:22, 23:22, 23:23, 23:24, Wechsel Knud Zabrocki für Paul Ott auf Außen, 23:25

1:2 DJK

4. Satz DJK – KTB (Wechsel Paul Ott für Knud Zabrocki auf Außen, sonst wie Ende 3. Satz)
0:1-0:6, 1:6, 2:6, 2:7, 2:8, 3:8, 4:8, 4:9, 5:9, 6:9, 6:10, 7:10, 7:11, 8:11, 8:12, 9:12-11:12, 1. Auszeit KTB, 11:13, 11:14, 12:14-16:14, 16:15, 17:15, 17:16, 18:16, 19:16, 2. Auszeit KTB, 19:17, 20:17, 21:17, 21:18, 22:18, Wechsel Cyril Gläser für Richard Dohmen auf Mitte, 22:19, 22:20, 23:20-25:20

3:1 DJK

Den ersten Satz konnte die zweite Mannschaft des KTB klar für sich entscheiden.

Dies gelang durch mehrere kleine Angabeserien, in welchen man sich einen komfortablen Vorsprung herausspielte, der dann durch den Satz transportiert wurde. In diesem Satz spielte die Gäste vom DJK “nur” mit drei Männern.

Dies änderten die Gäste zu Beginn des zweiten Satzes. Der KTB konnte sich darauf gar nicht einstellen und es ging der Spielfluss aus dem ersten Satz verloren.

Selbst die Auszeiten und Wechsel konnten die nun entstandende Überlegenheit der Gäste nicht stoppen, die mit 25:14 mühelos den Satzausgleich schaffen konnten.

Schlüsselpunkt im Spiel war der dritte Satz, der ungemein ausgeglichen geführt werden konnte. Der KTB konnte sich zwar beim 15:12 eine kleine Führung herausspielen, die die Gäste allerdings egalisieren
konnten. Von da an ging es hin und her bis zum 23:23. Letztendlich konnte DJK die Satzführung mit 25:23 erreichen.

Im vierten Satz konnte der KTB früh eine sechs Punkteführung erspielen (beim 6:0, 8:2). Danach schwanden die Kräfte und die Gäste konnten sich Punkt für Punkt herankämpfen. Der KTB fand nicht mehr zurück ins eigene Spiel trotz Auszeiten und Wechsel. Der Satz ging 25:20 verloren und damit das Spiel.

Bei diesem Spiel fehlte nicht viel, um die/den erste(n) Punkt(e) einzufahren.

In den entscheidenden Phasen der Sätze fehlte etwas die Cleverness, Kondition und Durchschlagskraft, um die mit vier Männer bevorteilten Gästen in die Schranken zu verweisen.

Tabelle der 1. Kreisklasse Köln nach dem 6. Spieltag
Tabelle der 1. Kreisklasse Köln nach dem 6. Spieltag

Mixed II 1. Kreisklasse: http://bit.ly/mixed2erstekreisklasse

KTB 1893 Mixed I vs. Weidener SF II … 2:3 (25:19, 29:31, 25:21, 22:25, 11:15)

Datum: 25.01.2018, 21 Uhr, Spielstätte: SH der KGS Mainzer Straße

1. Satz Weiden – KTB
1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 2:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 6:5, 6:6, 6:7, 6:8, 7:8-10:8, 1. Auszeit KTB, 10:9, 11:9, 11:10, 12:10, 12:11, 12:12, 13:12, 13:13, 14:13, 15:13, 15:14, 16:14, 16:15, 17:15, 18:15, 18:16, 19:16-19:19, 1. Auszeit Weiden, 19:20, 19:21, 2. Auszeit Weiden, 19:22-19:25

0:1 KTB

2. Satz KTB – Weiden
1:0, 1:2, 2:1-4:1, 4:2, 5:2, 5:3, 6:3, 6:4, 7:4, 8:4, 9:4, 9:5, 9:6, 10:6, 10:7. 11:7, 11:8, 11:9, 11:10, 11:11, 1. Auszeit KTB, 12:11, 12:12-16:12, 1. Auszeit Weiden, 16:13-16:16, 17:16, 17:17, 18:17, 19:17, 19:18, 20:18, 20:19, 20:20, 2. Auszeit KTB, 20:21-20:23, 21:23, 21:24, 22:24, 23:24, 2. Auszeit Weiden, 24:24, 24:25, 25:25, 25:26, 26:26, 26:27, 27:27, 27:28, 28:28, 28:29, 29:29, 29:30, 29:31

1:1 Weiden

3. Satz Weiden – KTB
1:0-3:0, 3:1, 4:1, 4:2, 4:3, 5:3, 5:4, 6:4-9:4, 9:5-9:8, 1. Auszeit Weiden, 10:8, 11:8, 11:9, 12:9, 13:9, 13:10, 13:11, 13:12, 13:13, 14:13, 14:14, 14:15, 15:15, 15:16, 15:17, 16:17, 16:18-16:20, 2. Auszeit Weiden, 17:20-19:20, 1. Auszeit KTB, 20:20, 20:21-20:23, 21:23, 21:24, 21:25

1:2 KTB

4. Satz KTB – Weiden
1:0, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 2:4, 3:4, 4:4, 5:4, 6:4, 6:5, 6:6, 6:7, 7:7, 7:8, 8:8, 8:9, 9:9, 10:9, 11:9, 1. Auszeit Weiden, 11:10, 11:11, 12:11, 12:12, 12:13, 13:13, 14:13, 14:14, 15:14, 15:15, 15:16, 16:16, 16:17-16:19, 1. Auszeit KTB, 17:19-19:19, 19:20, 20:20, 20:21, 20:22, 2. Auszeit KTB, 21:22, 22:22, 22:23-22:25

2:2 Weiden

5. Satz KTB – Weiden
1:0, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2, 3:3, 4:3, 5:3, 4:4, 5:5, 6:5, 6:6, 6:7, 6:8
Seitenwechsel Weiden – KTB
9:6, 9:7, 10:7, 11:7, 1. Auszeit KTB, 12:7, 13:7, 2. Auszeit KTB, 13:8, 13:9, 14:9, 14:10, 14:11, 15:11

3:2 Weiden

Der Punkteendstand von 112 zu 111 (für den KTB) sagt alles aus über die Ausgeglichenheit, die dieses Spiel auszeichnete. Der KTB hatte zum Ende des Tiebreaks das Nachsehen. Ansonsten war dieses Stadtderby der
Verbandsliga 1 zwischen den KTB und den Weidener SF II eine äußerst spannende und sehenswerte Begegnung.

Im ersten Satz ging es hin und her. Beide Mannschaften tasteten sich ab. Beim 18:15 führte Weiden erstmals mit drei Punkten. Diesen leichten Rückstand konnte der KTB beim 19:19 egalisieren und den Flow nutzen, um den ersten Satz mit 25:19 gewinnen.

Im zweiten Satz ging es noch enger zu. Anfänglich führte der KTB teilweise mit fünf Punkte (9:4). Beim 11:11 glichen die Gäste aus Weiden wieder aus. In der Folge erarbeitete sich der KTB wieder eine 16:12-Führung. Nach einer Auszeit glich Weiden diese wieder aus 16:16. Beim 21:24 und drei Satzbällen gegen den KTB schien der Satz für Weiden entschieden zu sein.

Mit viel Moral kämpfte sich der KTB zurück und glich erneut aus (24:24). Nun ging es hin und her. Weiden schaffte immer wieder Satzbälle, der KTB glich aus. Erst beim 29:31 war der Satz dann letztendlich für Weiden entschieden und die Gäste glichen nach damit nach Sätzen aus.

Auch die Sätze 3 und 4 waren ausgeglichen mit vielen Führungswechseln bis zum 20:20.

Im 3. Satz konnte in der Endphase der KTB besser punkten und gewann mit 25:21, während Weiden im 4. Staz das bessere Ende für sich hatte und 25:22 gewann.

So musste zum Showdown der 5.Satz/Tiebreak herhalten. In diesem finalen Satz war das Spiel nur bis zum 6:6 ausgeglichen. Danach zog Weiden entscheidend davon. Selbst zwei Auszeiten des KTB konnten den Lauf nicht unterbrechen. Beim 13:7 für Weiden war die Begegenung quasi entschieden. Auch wenn der KTB noch verkürzen konnten, sicherte sich Weiden den Sieg mit 15:11.

In diesem Spiel entschieden letztendlich Nuancen. Die Gäste waren mit nur  7 Spielern vor Ort, wobei einer davon scheinbar verletzt früh ausschied, sodass eigentlich nur die Minimalbesetzung durchspielte. Dem KTB, der häufig wechselte und von seiner Kaderstärke Gebrauch machte, gelang es nicht, diesen vermeintlich kleinen Vorteil zu nutzen.

Nichtsdestotrotz sollte man die Moral, die man im zweiten und fünften Satz bewies, auch in den nächsten Begegnungen an den Tag legen, dann sollte man sich im Abstiegskampf auch durchsetzen können und weiterhin wichtige Punkte sammeln können. In der Verbandsliga geht es eng zu.

Tabelle der Verbandsliga 1 nach dem 8. Spieltag
Tabelle der Verbandsliga 1 nach dem 8. Spieltag

Mixed I Verbandsliga 1: http://bit.ly/mixed1verbandsliga

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TVA Hürth mit Niederlage gegen VV Human Essen (2. Volleyball-Bundesliga Nord)

TVA Hürth vs. VV Human Essen … 1:3 (21:25, 22:25, 27:29)

Wenn man das Endergebnis von 0:3 sieht, könnte man der Meinung sein, dass die Gastgeber vom TVA Hürth chancenlos gewesen wären in der Begegnung gegen VV Human Essen.

Dem ist aber nicht so, denn der Ausgang des dritten Satzes kann als Abbild für das gesamte Spiel herhalten.

In der Schlussphase dieses Satzes fehlte das Fortune, um noch im Spiel bleiben zu können.
Auch wenn drei Matchbälle abegewehrt werden konnten, steht am Ende die bittere und (in Sätzen) eindeutige Heimniederlage. Die Punkteverteilung von 70:79 macht dann doch deutlich, wie knapp dieses Spiel eigentlich war.

Schon tags zuvor verloren die Lachse ihr Heimspiel gegen VCO Berlin mit 1:3.  Somit konnten am Doppelspieltag keine Punkte gesammelt werden und der TVA steht weiterhin am Tabellenende der 2. Bundesliga Nord.
Nichtsdestotrotz sollte man die positiven Aspekte der Partie hervorheben.

Sowohl in Satz 1 als auch in Satz 2 erspielten sich die Gäste von Human Essen in der Anfangsphase des Satzes eine Führung von drei bis vier Punkte, die sie dann durch den Satz transportierten.

Immer wenn Hürth ein bisschen näher heran kam, erhöhte Essen wieder die Schlagzahl und stellte den alten Abstand her.

21 Punkte im ersten Satz und 22 Punkte im zweiten Satz zeugen davon, dass man nicht so weit weg war. Diese Sätze wurde zwar verdient von den Gästen gewonnen, weil sie stabiler in der Annahme und durchschlagskräftiger im Angriff waren.

Zu Beginn des dritten Satzes war der TVA die eindeutig aktivere Mannschaft und schaffte seinerseits, sich eine kleine Führung herauszuarbeiten.
Weil der Gast auf einmal viele Fehler im Aufschlag machte, kam der TVA zu einfachen Punkten und ein Satzgewinn schien in greifbarer Nähe.

Zu Ende des Satzes ging dann aber erst das Glück verloren und dann kam auch noch Pech dazu bzw. hatten sich die Gäste wieder gefangen.
Der TVA konnte zwar mehrfach Matchbälle abwehren, am Ende feierten die aber Gäste aus Essen den verdienten Auswärtssieg.

Für Hürth heißt es nun, diese beiden Niederlagen schnell aus den Köpfen zu bekommen und im nächsten Spiel zu punkten.

Der TVA tritt auswärts beim Vorletzten Warnemünde an und kann dort mit einem Sieg den Anschluss an die rettenden Plätze schafffen.

Statistik zum Spiel

Webseite – TVA Hürth Volleyball

Spielbericht aus Gästesicht

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Wildcats siegen zum Ausklang des Jahres im Verfolgerduell

… und katapultieren sich damit auf den 3. Platz der 2. Handballbundesliga Frauen

SV Union Halle-Neustadt vs. FSG Mainz05/Budenheim … 29:25 (15:12)

Erdgas-Sportarena: 853 Zuschauer

Das Spiel ist zwar schon fast wieder eine Woche her, aber es war so fesselnd und kurzweilig, dass ich es mir nicht nehmen lassen wollte, noch eine paar Worte darüber zu verfassen.

Das Spiel in der Erdgas-Sportarena zwischen den heimischen Wildcats und den Meenzer Dynamites hatte wahrlich Topspiel-Charakter und eigentlich noch mehr als die 853 anwesenden Zuschauer verdient.

Obwohl diese Zuschaueranzahl kurz vor Jahresschluss einen Saisonrekord für die Wildcats darstellt, konnte die Spitzenposition in der Zuschauertabelle nicht zurückgewonnen werden, weil Waiblingen-Korb seine Heimpartie im Vorfeld des Bundesliga-Derbys TuS Metzingen gegen FRISCH AUF Göppingen in der Stuttgarter Porsche-Arena austragen durfte, damit von dem hohen Zuschauerzuspruch profitierte und nun den ersten Platz der Zuschauertabelle einnimmt.

Durch den Sieg konnte Halle-Neustadt an den Mainzer vorbeiziehen, das Jahr 2017 mit dem dritten Tabellenplatz beenden und den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

In diesem Heimspiel zeigten die Wildcats zudem, dass sie dem eigenen Anspruch, eine Spitzenmannschaft der Liga zu sein, durchaus gerecht werden können. Gegen die offensiv starken Mainzer konnten sich die Wildcats behaupten. Auch kritische Situationen, in denen das Spiel hätte noch einmal kippen können, überstanden sie diesmal schadlos und nervenstark.

Das spiegelt sich auch in der Aussage von Wildcats-Pressesprecher Marcel Gohlke wider, dass „solche Spiele in der Vergangenheit mit Sicherheit verloren gegangen wären“.

Starken Rückhalt stellten die beide Torfrauen Unions dar. Sowohl Julia Plöger in der ersten Hälfte als Anica Gudelj in der zweiten Hälfte entschärften viele Würfe der Gäste, die eigentlich nur über den Rückraum in Persona Alicia Soffel (10 Tore) gefährlich wurden.

Ausschlaggebend in dieser Begegnung auf Augenhöhe war neben der Torhüterleistung sicher die etwas bessere Variabilität im Angriffsspiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung der Wildcats in allen Mannschaftsteilen.

So konnte Union auch von außen Tore werfen, was Mainz nahezu gar nicht gelang. Die vier Tore von Swantje Heimburg in der ersten Hälfte sorgten dafür, dass die Wildcats Sicherheit gewannen und sich leicht absetzen konnten.

Auch die vielen personellen Wechsel in der zweiten Hälfte führten zu keinem Bruch im Spiel der Gastgeber und ermöglichten es zudem, anderen Spielerinnen Spielanteile zu geben, die sich dann auch blendend einbrachten. Wie schon erwähnt, bewiesen diese dann zehn Minuten vor Schluss Nervenstärke als Mainz noch einmal bis auf ein Tor herankam.

In dieser Phase waren dann auch kämpferische Elemente gefordert. Ein ums andere Mal waren die Union-Spielerinnen nur mit Foul zu stoppen. Die fälligen Siebenmeter verwandelte Nadine Smit sicher.

Mainz versuchte noch einmal alles. Auch mit sieben Feldspielern kamen sie dann nicht mehr zwingend durch, sondern ermöglichten im Gegenteil noch einen Eintrag von Torhüterin Gudelj in die Torschützenliste. Somit gelang es den Wildcats am Ende, Mainz auf Distanz zu halten und den Sieg einzufahren.

An die gebrachte Leistung gilt es, in der kommenden Begegnung auswärts anzuknüpfen, um diesen Sieg zu vergolden. Gegen Nürtingen wird dieses Anliegen aber mehr als schwer, ist diese Mannschaft doch ein Angstgegner Unions. Gegen Nürtingen hat man auswärts bisher noch nicht siegen können und insgesamt ist die Bilanz noch negativ.

Nürtingen hat zu Hause in dieser Saison erst einen Punkt in fünf Spielen abgegeben. Union dagegen hat auswärts bisher noch eine etwas zu bescheidene Bilanz für ein echtes Spitzenteam (6:6 Punkte).

Eine harte Nuss, die Union zu knacken hat, aber nach dem Spiel gegen Mainz braucht man sich auch auswärts nicht zu verstecken, muss aber Mittel gegen das körperliche Spiel der Mannschaft aus Baden-Württemberg finden, um überhaupt die Chance darauf zu haben, etwas mitnehmen zu können.

Vorbericht Mainz
Vorbericht Halle
Spielbericht Mainz
Spielbericht Union
Statistik zum Spiel
2. Handballbundesliga Frauen im Überblick

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Raderthal Kickers II mit Zittersieg gegen Ossendorf II

SC Germania Ossendorf II – Raderthal Kickers II … 1:2 (0:0)

Aufstellung Kickers: Ziehdorn, Zabrocki, Alms, Driesch, Kahlert, Gronemann, Nickel, Haentjes, Wegner, Herrmann, Skaletz (C)

Erste Wechsel: Karugaba für Herrmann, Rausch für Kahlert, Kuhne für Skaletz

Tore: 0:1 Wegner (54. nach Eckball von Skaletz), 0:2 Skaletz (61. nach Freistoß von Nickel), 1:2 Sauer (79.)

Gelbe Karten RKII: Haentjes, Rausch, Wegner, Skaletz

Bei diesem Auswärtssieg der zweiten Vertretung der Raderthal Kickers kann man durchaus von einem glücklichen Sieg sprechen, denn die Gastgeber treffen in der letzten Minute die Latte und erzielen damit fast noch den Ausgleich.

Am Ende war es einzig und allein die Undiszipliniertheit Ossendorfs, die sie darin hinderte aus dieser Partie etwas Zählbares mitzunehmen. Eine rote Karte nach Tätlichkeit und im Anschluss daran auch noch ein tätlicher Angriff auf den Schiedsrichter (durch den vom Feld gestellten Spieler) waren der unrühmliche Höhepunkt des Spiels.

Nach dem Sieg von RKII im letzten Heimspiel gegen Eintracht (siehe Bericht) war die Favoritenrolle klar verteilt, ging es doch gegen den bis dahin noch punktlosen Tabellenletzten Ossendorf II. Das dieses Spiel ein hartes Stück Arbeit werden wird, zeigte sich jedoch relativ schnell. Der Gastgeber machte von Anfang an unglaublichen Druck durch die aggressive und offensive Spielweise. Zwar ergaben sich dadurch für die Kickers auch Chancen im Kontor, allerdings hatte Germania die besseren im ersten Abschnitt und es ist dem gut aufgelegten Keeper Ziehdorn zu verdanken, dass die Schüsse, die auf Tor kamen, abgewehrt werden konnten. Die Kickers hatten in der 1. Hälfte vor allem Probleme im Spielaufbau. Das Spiel ohne Ball war etwas suboptimal und selbst die kurzen Pässe kamen nicht an bzw. wurden abgefangen. Dennoch ist es ein Verdienst, dass auch mit der relativ schlechten Spielanlage, es mit 0:0 in die Pause ging.

Nach der Pause agierten die Kickers konzentrierter und nach einer Ecke von Skaletz, die die Latte streifte und ins Feld zurücksprang, konnte Wegner den Ball über die Torlinie drücken. Damit war der Bann gebrochen und RKII spielte befreiter auf und setzte mit einigen Kontern weitere Nadelstiche. Nach einem Freistoß getreten von Nickel konnte Skaletz erhöhen zum 2:0. Dann beruhigte sich das Spielgeschehen etwas. Ossendorf rannte weiter an, die Kickers versuchten sich mit Konter.

Dass es dennoch spannend wurde lag daran, dass eine Einzelaktion von Sauer zum Anschlusstreffer führte, der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend war. Bei der
Rettungsaktion verletzte sich Alms auch noch am Rücken, sodass in der Abwehr umgestellt werden musste.

In dieser Schlussphase bekam Ossendorf die zweite Luft und warf noch einmal alles in die Waagschale, um den Ausgleich noch zu schaffen, der auch beinah gelang wie eingangs erwähnt. Durch die ebenfalls schon erwähnten Undiszipliniertheit beraubten sie sich aber selber wieder der Chance. Zumal wenig später ein weiterer Germania-Spieler den Platz (scheinbar wegen internen Zwistigkeiten) den Platz verließ und in der Nachspielzeit nur noch 9 Ossendorfer Spieler auf dem Feld waren. Die Kickers spielten das dann mehr oder weniger routiniert und eben diszipliniert zu Ende.

Alles in allem ein nicht ganz so verdienter Sieg, aber auch den nehmen wir gern mit. Am kommenden Sonntag (05.11.2017, 12:45 Uhr) geht es auf den Poller Wiesen gegen den Tabellenführer der Kreisliga D RW Zollstock.

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Raderthal Kickers II mit dem vollen Programm in den vergangenen Wochen – Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage

Heute mal wieder ein kumulativer Spielbericht…

Raderthal Kickers II mit Aufholjagd: Nach 3:1 zur Halbzeit noch 3:3, Ziehdorn sichert mit pariertem Strafstoß einen Punkt gegen Hohenlind!!!

Schon ein bisschen historisch. Ich kann mich nicht darin erinnern, dass RKII in den letzten 5-6 Jahren auswärts mal einen Zweitore-Rückstand aufgeholt hätte. Eigentlich nichts arg außergewöhnliches, aber dennoch selten. Ich muss mal wieder im Archiv kramen… Aber nun zum Spielbericht diesmal von unserem Kapitän Tobias Skaletz verfasst und präsentiert von [Hier könnte ihre Werbung stehen]:

Lindenthal-Hohenlind V – Raderthal Kickers II … 3:3 (3:1) [08.10.2017]

Aufstellung Kickers: Ziehdorn (TW), Grabow, Wind, Hohnholt, Driesch, Kovacs, Skaletz (C), Nickel, Benner, Haentjes, Meyer

Erste Wechsel: Figge für Driesch (65.), Güttler für Haentjes (66.)

Tore: 1:0 Mikhail, 2:0 Meßner (30.), 2:1 Haentjes (36.), 3:1 Hasan Hadji (45.), 3:2 Hohnholt (61., Strafstoß), 3:3 Benner (74.)

Am vergangenen Sonntag reiste man auswärts zum Tabellennachbarn Borussia Lindenthal-Hohenlind V.
Der Gegner machte in einem Vorbericht auf Facebook schon deutlich, dass Sie unbedingt mit einem Sieg gegen unsere Elf an uns vorbei ziehen möchten. So agierten diese dann auch, was allerdings durch viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten unsererseits begünstigt wurde. Oft waren die Pässe zu ungenau, in den Rücken der Spieler oder es mangelte auch an der nötigen Einstellung. Folgerichtig ging der Gegner, durch einen Abstimmungsfehler, mit 1:0 in Führung.

Immer wieder versuchten die Hausherren unsere Abwehr mit langen Bällen in Bedrängnis zu bringen und Ihre schnellen Spitzen einzusetzen.

Durch das passive Abwehrverhalten konnte der Gegner auch auf 2:0 erhöhen. Dieser Rückstand hatte einen auslösenden Effekt, den die Kickers scheinbar benötigten. Man kam besser ins Spiel, ließ den Ball und Gegner besser laufen und stellte in der Defensive um: Routinier Nickel übernahm die Rolle im Zentrum der Abwehr, Hohnholt rückte auf die Sechs vor.

Mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff verkürzte Haentjes mit einem sehenswerten Fernschuss auf 2:1. In dieser wichtigen Drangphase mussten die Kickers den nächsten Treffer hinnehmen. Einen langen Ball über die Abwehr erreichte den pfeilschnellen Stürmer, welcher zwar abseitsverdächtiger Position stand, aber dennoch unbedrängt am herauseilenden Ziehdorn einschieben konnte.

Nach der Halbzeit war es nun unsere Mannschaft, die das Spielgeschehen bestimmte, ohne torgefährlich zu wirken.
Mitte der zweiten Halbzeit wurde Benner im Strafraum zu Fall gebracht und Hohnholt verkürzte per Foulelfmeter souverän auf 2:3 aus Sicht der Kickers.

Gegen Ende der zweiten Halbzeit war es erneut Benner, der einem verloren geglaubten Ball an der Grundlinie des gegnerischen Tores nacheilte, den Gegenspieler unter Druck setzte und den Ball quasi von der Grundlinie ins gegnerische Tor schoss, Weltklasse!

Mit dem letzten vorgetragenen Angriff der vierten von Hohenlind entschied der Schiedsrichter nochmal zweifelhaft auf Strafstoß: Ein Einwurf in den 16er wurde von Hohnholt robust mit dem Kopf geklärt, der etwas klein geratene Gegner ging dabei zu Fall. Jedoch war Ziehdorn zur Stelle und parierte glänzend und sicherte damit den Auswärtspunkt für die Kickers.

Kickers trauern vergebenen Chancen nach und werden auswärts bei Nippes 78 II am Ende dreimal böse ausgekontert

TFG Köln-Nippes 1878 – Raderthal Kickers II … 3:0 (0:0) [15.10.2017]

Aufstellung Kickers: Ziehdorn (TW), Alms, Wegner, Zabrocki, Driesch, Kovacs, Skaletz (C), Nickel, Benner, Haentjes, Herrmann

Erste Wechsel: Karugaba für Herrmann (31.), Wind für Driesch (34.), Friedrich für Wegner (46.)

Tore: 1:0 Muni (55.), 2:0, 3:0 Sahin (70., 75.)

Die Geschichte dieses Spiels ist eigentlich schnell erzählt. Die Kickers begannen stark und bekamen früh einen Elfmeter zugesprochen. Diesen konnte Alms leider nicht im Tor unterbringen. Dennoch war die Initiative eindeutig auf Seiten der Kickers, die zunächst in Abwehr gut standen und wenig Chancen der Gastgeber zu ließen.

Mitte der erste Hälfte hatte Nickel dann erneut die einmalige Chance, die Kickers in Führung zu bringen. Freistehend vor dem Torhüter schoss er diesen den Ball direkt in die Arme. Nachdem die Kickers dann mehrfach wechselten bzw. wechseln mussten, ging ein bisschen der Faden verloren, dennoch ging es mit dem 0:0 zum Halbzeittee.

Die zweite Hälfte ging dann eindeutig an die Gastgeber aus Nippes. Die Kickers wirkten müde und konnten Nippes überhaupt nicht mehr vom Tor fernhalten geschweige denn eigene offensive Akzente setzen.

So nutzte Muni einen Fehler der Kickers-Abwehr und brach den Bann. Der Führungstreffer beflügelte die Gastgeber noch weiter. Der Kräfteverschleiß auf Seiten der Kickers war nun unübersehbar. Mit zwei Kontertoren von Sahin machte Nippes allesklar und tütete den Sieg ein. Die Kickers standen nach der guten Leistung der ersten Hälfte mit leeren Händen da und mussten den Heimweg ohne Punkte antreten.

Raderthal Kickers mit wichtigem Heimsieg gegen Eintracht Köln – Skaletz trifft in der ersten Hälfte, Karugaba macht alles klar

Raderthal Kickers II – FC Eintracht Köln 51/05 … 2:0 (1:0) [22.10.2017]

Aufstellung Kickers: Ziehdorn, Wind, Figge, Driesch, Alms, Kovacs, Skaletz (C), Benner, Nickel, Herrmann, Meyer

Erste Wechsel: Karugaba für Figge (24.), Spratte für Driesch (30.)

Tore: 1:0 Skaletz (20.), 2:0 Karugaba (90.)

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge empfing die Zweitvertretung der Raderthal Kickers den FC Eintracht Köln zu Hause. In der ersten Hälfte wurden die Gäste dominiert. Das lag auch mit daran, dass die Gäste nur zu zehnt anfingen. Erst zur zweiten Hälfte waren sie in kompletter Mannschaftsstärke vertreten, was aber auch nicht bis zum Schluss des Spiels hielt, da sich ein Spieler verletzte und die Eintracht das Spiel dann auch zu zehnt beendete.

Die Kickersabwehr ließ im ersten Spielabschnitt kaum Chancen zu. Der Ball lief gut durch die Reihen der Kickers.
Ein von Kovacs eingeleiteter Angriff, vollendete Skaletz in der 20. Minute nach Doppelpass mit Herrmann. Er schob den Ball flach ins lange Eck.

In der zweiten Hälfte ging der Faden im Spiel der Kickers verloren und man verfiel in die Spielweise mit langen Bällen, die temporär für Entlastung sorgte, aber kaum ein probates Mittel ist. Leider konnten die Kickers auch ihre Konter nicht gezielt genug ausspielen. Eintracht hatte gerade in diesem Spielabschnitt einige gute Chancen und die Gäste hätten durchaus den Ausgleich verdient, scheiterten aber an der eigenen Chancenverwertung bzw. Ziehdorn wehrte sie ab. Fast mit dem Schlusspfiff entschied Karugaba durch einen Kopfballtreffer nach einem von Skaletz getretenen Eckball die Partie.

Siegesserie bei der 1. Mannschaft gestartet

Die erste Mannschaft hat unterdes die Abstiegsregion verlassen. Dies gelang durch den Beginn einer Siegesserie, denn es gab drei Siege in Folge, also 9 Punkte mit 14:3 Toren.

Raderthal Kickers I – DSK Köln II … 5:2 (1:1) [08.10.2017]

Aufstellung der Kickers: Theißen, Raabe, Laschet, Rickmann, Höpp, Becker, Schneider (Krautwurst 59.), Teepe, Werner (Lüneborg 61.), Potthoff(C) (Skaletz 87.), Weil

Tore: 1:0 Weil (19.), 1:1 Tahiri (34.), 2:1 Potthoff (51.), 2:2 Mavrafridis (60.), 3:2 Weil (64.), 4:2 Teepe (86.), 5:2 Lüneborg (90.)

Nippes 78 I – Raderthal Kickers I … 1:3 (0:0) [15.10.2017]

Aufstellung der Kickers: Theißen, Lüneborg, Chermette, Laschet, Walther, Hoepp (Falkenroth 57.), Weil (Teepe 85.), Krautwurst, Caspari, Potthoff (C) (Thül 57.), Werner

Tore: 1:0 Weil (50.), 2:0 Caspari (63.), 2:1 Gegentor (68.), 3:1 Thül (89.)

Raderthal Kickers I – DJK Grün-Weiß Nippes … 6:0 (2:0) [22.10.2017]

Aufstellung der Kickers: Ziehdorn, Becker, Bontenackels , Rickmann, Thül, Schneider, Lüneborg, Falkenroth, Walther, Caspari (Weil 76.), Potthoff (C)

Tore: 1:0 Ole Rickmann (19.), 2:0 Caspari (34.), 3:0 Potthoff (56.), 4:0 Thül (60.), 5:0 Lüneborg (65.), 6:0 Caspari (76.)

Für beide Kickers-Mannschaften geht es heute (29.10.2017) gegen die Mannschaften von Ossendorf.

Im Spiel der Zweitvertretungen ist die Favoritenrolle auf Seiten der Kickers, da Ossendorf II ohne Punkt am Tabellenende steht. Bisher lag RKII die Favoritenrolle meist nicht so und es gilt, konzentriert dieses Spiel anzugehen, will man etwas mitnehmen.

Die ersten Mannschaften liegen deutlich näher zusammen. Ossendorf I liegt mit 11 Punkte auf Platz 9 der Kreisliga C und damit in Schlagdistanz zu den auf Platz 7 rangierenden Kickers (13 Punkte). Es gilt also hier, sich den Gegner auf Distanz zu halten und am besten die Siegesserie fortzusetzen.

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Zwei Unentschieden für die Kickers auf den Poller Wiesen

Bevor es am heutigen Sonntag erneut um Punkte für beide Mannschaften der Raderthal Kickers geht, sei noch einmal
kurz auf den vergangenen Spieltag zurückgeblickt. Am Tag der Bundestagswahl, an welchem einige Entscheidungen fielen, kamen beide Kickers-Teams über ein Unentschieden gegen den TV Rodenkirchen nicht hinaus. Damit konnten die Auswärtserfolge gegen Blau-Weiß nicht vergoldet werden. Die Spielverläufe beider Spiele waren völlig verschieden.

Zweite Mannschaft mit torlosen Remis
Raderthal Kickers II vs. TV Rodenkirchen II 0:0 (0:0)

Aufstellung RKII: Ziehdorn, Zabrocki, Wind, Alms, Sievert, Hohnholt, Kovacs, Herrmann, Grabow, Tepe, Skaletz
Erste Wechsel: Driesch für Sievert, Karugaba für Grabow

Das letzte torlose Remis von RKII liegt fast zwei Jahre zurück (08.11.2015 gegen Galanolefkos-Hellas, den morgigen Gegner von RKI) und ist einigen Protagonisten noch in Erinnerung geblieben. Das 0:0 gegen TVRII wird wohl eher schnell vergessen werden, denn die Leistung war im Vergleich zur Vorwoche eher bescheiden.

Das Beste an diesem Spiel ist noch, dass die Kickers einen Punkt mitnehmen konnten. Auch da war man sich einig im Team, dass solche Spiele in der Vergangenheit eher verloren gingen und man dann meist mit leeren Händen da stand. Im Spiel gegen den TV Rodenkirchen II war es eben der Gast, der mehr Initiative übernahm, höhere Spielanteile hatte und mehr Chancen hatte, das Spiel zu gewinnen.

In Reihen der Kickers gab es kaum jemand, der Normalform hatte. Das Pass- und Aufbauspiel lahmte, eigene Chancen waren Mangelware. Die beste Chance hatte noch Skaletz, der den Pfosten traf. Und kein Spielbericht ohne Konjunktiv (hätte, hätte/wäre, wäre… Fahrradkette): Am Anfang des Spiels ordnete der Schieri die Verschiebung des Tores an, die der Kickers-Torhüter Ziehdorn aber teilweise rückgängig machen ließ. Wäre dies nicht der Fall gewesen, dann wäre der Ball von Skaletz nicht an den Pfosten, sondern ins Tor gegangen, so die nicht ganz ernst gemeinte Diskussion nach dem Spiel. Für das Spiel heute heißt es, eher das letzte Auswärtsspiel (Spielbericht siehe hier) als das Spiel gegen Rodenkirchen zum Maßstab des Handels zu nehmen, um zu verhindern, dass Lindenthal-Hohenlind V (01.10.2017, 13 Uhr) uns überholt (Link).

Wermutstropfen in der Begegnung war auch noch die Verletzung von Sievert, der sich schon früh im Spiel das Knie verdrehte und der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung besteht. Wir wünschen eine schnelle und unproblematische Genesung!

Kickers verspielen Führung
Raderthal Kickers I vs. TV Rodenkirchen I 1:1 (1:0)

Aufstellung RKI: Theißen, Deters, Chermette, Becker, Falkenroth, Thul (Teepe, 55.), Weil, Caspari, Rickmann, Raabe (Lüneborg, 46.), Potthoff
Tore: 1:0 Potthoff 10., 1:1 Hildner (Foulelfmeter, 67.)

In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel verpassen es die Kickers in der ersten Hälfte mehr als den einen Treffer von Potthoff vorzulegen. Auch wenn der sehenswerte Treffer früh fiel und die Kickers mit dem ersten Sieg im vorangegangenen Spiel nun Rückenwind hätten spüren müssen, blieb wie auch schon in einigen Spielen zuvor die Chancenverwertung das Manko und so ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Nach der Pause ging bei den Kickers irgendwie der Faden verloren und TV Rodenkirchen übernahm das Zepter des
Handels. Die Kickers konnten sich kaum noch befreien. Nichtsdestotrotz war es ein Elfmeter, der den Ausgleich bescherrte, auch wenn der TVR vorher schon einige Chancen diesen Ausgleich zu schaffen.

Die Kickers schafften es einfach nicht mehr den Schalter wieder umzulegen, konnten das Unentschieden aber über die Zeit retten. Für beide Mannschaften (der TVR war noch punktlos vor dem Spiel) war dieses Unentschieden zwar zu wenig, aber ob des Spielverlaufs ein gerechtes Ergebnis. Die Kickers müssen nun gegen die Griechen Galanolefkos-Hellas (01.10.2017, 15:00 Uhr) ran und auch hier eher an das Auswärtsspiel zuvor gegen Blau-Weiß anknüpfen als an dieses Heimspiel, in welchen man nur eine Halbzeit überzeugen konnte.

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Raderthal Kickers entführen sechs Punkte von Blau-Weiß

Auswärts zwei Siege ist eher eine Seltenheit für die Kickers. Nach den beiden Debakel in der Vorwoche als beide Kickers-Mannschaften auf den Poller Wiesen sang und klanglos untergingen (Bericht siehe hier), gelang es dieses Wochenende, sich ein Stück weit dafür zu rehabilitieren.

Auch wenn bei den beiden 2:1-Auswärtssiegen am Ende den Kickers-Mannschaften Fortuna zur Seite stand, sind diese Siege, ob der kämpferischen bzw. spielerischen Leistungen der Kickers nicht ganz unverdient.

Für RK1 war es nach vier Niederlagen in Folge (Pokal und drei Ligaspiele) der erste Sieg und überhaupt die ersten Punkte der Saison.

Umso befreiter atmete man nach dem Schlusspfiff auf und ist jetzt natürlich großer Hoffnung, dass mit diesem Sieg die Trendwende geschafft ist, was wir dann in den nächsten Wochen beobachten werden.

BW Köln IV vs. Raderthal Kickers II … 1:2 (0:1)

Aufstellung RKII: Deters, Zabrocki, Schöneseiffen, Wind, Figge, Kovacs, Brämer, Skaletz (C), Grabow, Haentjes, Lüneborg
Erster Wechsel: Güttler für Haentjes, 55.

Tore: 0:1 Skaletz 11., 1:1 Gegentor 51., 1:2 Lüneborg 73.

Ganz entgegen üblicher Gepflogenheiten übernahmen die Kickers zu Beginn der Auswärtspartie die Initiative.

Die drei Debütanten in der Startelf von RKII (Grabow, Haentjes, Lüneborg) zeigten vom Start weg, dass sie ein Gewinn für die Mannschaft werden können.

Das Pressing der Kickers in der Anfangsphase führte immer wieder zu Ballgewinnen bzw. gelang es, den Spielaufbau von BW rechtzeitig zu stören.

Einen dieser gewonnenen Bälle war Ausgangspunkt für den Führungstreffer von Skaletz, der gut in Szene gesetzt wurde und wenn auch aus leicht abseitsverdächtiger Position den Ball sicher am Torhüter vorbeilegte. Nach dieser Führung zog der Gastgeber das Tempo an und erarbeitete sich mehr Spielanteile.

Kurz vor der Halbzeit hatten sie dann die auch die größte Chance zum Ausgleich. Mit vereinten Kräfte in der Abwehr konnte Schöneseiffen letztendlich dieses Chance spektakulär noch klären.

Kurz nach der Pause hatten die Kickers dann nicht mehr so viel Glück, denn in der 51. Minute gelang BW der dann schon verdiente Ausgleich. Dadurch angefeuerte erhöhte der Gastgeber die Bemühung, um selbst in Führung zu gehen. Trotz des steigenden Drucks schaffte die Kickers es, sich den Gegner vom Leibe zu halten und selbst wieder offensiv aktiv zu werden. Mitte der zweiten Hälfte konnte Lüneborg in seinem ersten Pflichtspiel für die Kickers die Führung wieder herstellen.

Fortan beschränkten sich die Kickers auf’s Verteidigen des knappen Vorsprungs. Was letztendlich auch gelang und man somit die ersten Auswärtspunkte sicher und eine Negativserie verhindern konnte.

BW Köln III vs. Raderthal Kickers I … 1:2 (0:1)

Aufstellung RKI: Theißen, Bontenackels, Deters (Chermette, 64.), Laschet, Polduwe, Falkenroth (Lüneborg, 85.), Raabe (Teepe, 60.), Krautwurst, Weil, Werner, Müller (C)

Tore: 0:1 Werner 39. (FE), 0:2 Teepe 74., 1:2 Obermann 84.

Gelb-Rot für BWIII-Spieler Schmitt , 64.

Vom Start weg waren in diesem Spiel die Kickers, die Mannschaft, die über Ballbesitz und offensive Aktionen die Initiative übernahmen. Durch diese
offensive Präsenz gelang es mehrfach, sich gute Möglichkeiten herauszuspielen. Einzig zu bemängeln ist die mangelnde Verwertung der Chancen.

Wahrscheinlich fehlte dafür das Selbstvertrauen und die Sicherheit, die ob des Fehlstarts in die Liga in den Köpfen steckte. So musste ein Foulelfmeter, der sicher von Werner verwandelt wurde, für den Führungstreffer herhalten. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause.

Vater des Auswärtserfolgs war in diesem Spiel aber auch die sicher und konzentriert spielende Abwehr, die so gut wie gar nichts zu ließ. Die Gastgeber agierten vor allem mit langen Bällen, die die Kickersabwehr aber nicht vor größeren Problemen stellte.

Mitte der 2. Hälfte kamen mit Teepe und Chermette zwei frische Kräfte. Durch eine gelb-rote Karte dezimierte sich BW selbst und so sah es ganz gut aus  mit dem ersten Saisonsieg für die Kickers.

Insbesondere als Teepe in der 74. Minute eine Freistoß aus ca. 30m direkt im gegnerischen Tor unterbrachte, war mit der Überzahl eigentlich alles klar sollte man meinen.

Aber BW gab nicht auf und konnte nach dem wohl einzigen Fehler der Kickersabwehr, kurz vor Ende des Spiels den Anschlusstreffer erzielen und so wurde es am Ende noch einmal enger als wenige Minuten zuvor erwartet.

Die Kickers konnten ihrerseits beste Konterchancen nicht verwandeln. Blau-Weiß hatte dann noch einmal eine Riesenchance, in welcher die Kickers enorm Glück hatten, weil der Ball vom Innenpfosten wieder heraus sprang und nicht den Weg ins Tor fand.

Trotz dieser Wackelphase am Ende war der Sieg mehr als verdient und auch die 1. Mannschaft konnte die ersten Auswärtspunkte (und die ersten Punkte in der Liga überhaupt) feiern.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag gegen den TV Rodenkirchen. Dort gilt es nahtlos an die spielerisch und kämpferische Leistung der Spiele bei BW anzuknüpfen und am besten auch zu Hause sechs Punkte einzufahren.

 

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Schwarzer Sonntag für die Raderthal Kickers

Beide Kickersmannschaften gehen unter in den Ligaspielen

Raderthal Kickers II vs. Casa Espana III … 1:6 (1:2)

Aufstellung RKII: Ziehdorn, Zabrocki, Bode (C), Peters, Dräger, Kovacs, Dotzler, Nickel, Benner, Skaletz, Rickmann
Erste Wechsel:
Herrmann für Nickel
Karugaba für Benner
Güttler für Zabrocki

Tore: 1:0 Nickel 3., 1:1 Güngör 20., 1:2 Gallego Carrasco 24., 1:3 Cito 50., 1:4 Gallego Carrasco 70., 1:5 Güngör 76., 1:6 Güngör 80.

Am Ende des Spieltages gab es nur frustrierte Kickers. Die Vorgaben des Mannschaftsrates und das, was sich die Mannschaft vor dem Spiel vorgenommen hat, konnte leider im Spiel nicht umgesetzt werden. Das Beste am Spiel von RKII war noch die frühe Führung durch Nickel, die eigentlich hätte Sicherheit geben müssen.

Das Gegenteil war der Fall. Die Kickers konnten sich nicht gut zum Gegner positionieren. Die zu großen Abstände führten dazu, dass die Kickers nicht in die  Zweikämpfe kamen und dadurch diese natürlich auch nicht gewinnen konnten. Das Ruder übernahm immer mehr der Gast von Casa, der die Verunsicherung der Kickers spürte und die Abwehr mehr und mehr unter Druck setzte.

Diese Druckphase nutzte Casa, um das Spiel schon vor der Pause zu drehen. Die Kickers auf der anderen Seite taten sich schwer, das eigene Spiel aufzubauen. Der Spieler mit dem Ball war die ärmste Sau, weil das Spiel ohne Ball nicht stattfand bzw. die Pässe auf kurzen Abständen nicht zum eigenen Mann ankamen. Offensiv erspielten die Kickers sich deutlich weniger Chancen als Casa. Bei den wenigen eigenen Chancen der Kickers blieb der Abschluss harmlos.

Nach der Pause, in der die Defizite auch klar angesprochen wurden, gingen die Kickers engagierter zu Werke und probierten noch einmal, die Wende zu schaffen. Die größte Chance hatte dabei erneut Nickel mit einem Lattentreffer nach einem Freistoß.

Diese Offensivphase der Kickers blieb leider ohne Treffer. Durch einen Standardtreffer erhöhte Casa anstelle dessen auf 3:1. Nach einem Eckball konnte ein Gegenspieler mehr oder weniger unbedrängt einschieben. Damit war eine Art Vorentscheidung getroffen, denn bei den Kickers machte sich bemerkbar, dass der Glaube, die Wende zu schaffen, verloren gegangen ist. Die Kickers ließen die Gegner gewähren und Casa legte noch einige Treffer nach.

Aus Kickerssicht kann man die Begegnung sicher verlieren. Aber sowohl die Höhe als auch die Art und Weise der Niederlage sind nicht das, was die Kickers für die kommenden Begegnungen anstreben sollten. Die Einstellung muss entsprechend angepasst werden, damit die Spiele nicht zu früh entschieden sind, die Chance besteht sie offen zu gestalten und am Ende zu punkten. Anfangen kann RK II am kommenden Sonntag bei BW Köln auf dem Kunstrasen, wo man in der Vorsaison unter erschwerten Bedingungen (wie sie sich auch diesmal abzeichnen) ein gutes Spiel abliefern konnte, auch wenn es verloren ging.

Raderthal Kickers I vs. SC Borussia 05 Köln-Kalk II … 0:5 (0:3)

Aufstellung RK I: Theißen, Kovacs (Herrmann, 62.), Bontenackels, Polduwe, Becker, Teepe, Müller, Potthoff, Schneider (Peters, 54.), Krautwurst, Werner
Tore: 0:1 Prange 2., 0:2 Hakimi 11., 0:3 Demirbag 35., 0:4 Bekkar 48., 0:5 Prange 78.

Ähnlich wie im Spiel von RKII blieben nach dem Spiel der ersten Mannschaft nur unzufriedene und frustrierte Kickers zurück. Obwohl für die Analyse des Debakels eine Kiste Peters-Kölsch zur Verfügung stand, konnte dies die miese Laune, ob der hohen Niederlage, nicht signifikant steigern. Nach zuvor zwei unglücklichen Niederlagen wurden die Kickers diesmal doch deutlich bezwungen, weil die Gäste aus Kalk ihre Chancen und zwar von Beginn an effizienter ausnutzten.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war schon mehr als bescheiden, denn der Fakt, dass es für beide Spiele insgesamt über 40 Absagen aus den verschiedensten Gründen zu verzeichnen war, schlug sich vor allem bei RK I nieder.

So hatte die Erste vor dem Spiel nur 11 Anmeldungen und zu allen Überfluss gab es am Sonntagvormittag noch eine Absage, sodass neben den ohnehin schon eingeplanten Wechselspielern auch noch einer mehr aus der Zweiten aushelfen musste. Nichtsdestotrotz gelang es, eine Mannschaft auf den Platz zu stellen, die aber einen Gegner gegenüberstand, der von der ersten Minute an, dynamisch aggressiv (ohne übermäßige Härte) agierte und früh in Führung ging (3. Minute).

Diese Führung baute Kalk in der 11. Minute erst aus. Trotz des Rückstands fingen sich die Kickers etwas und agierten nun selbst etwas mutiger, konnten aber die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Kurz vor der Pause schlug dann erneut Kalk zu und baute die Führung nun noch weiter aus.

Auch die Pause half nicht, um sich neu zu justieren, denn direkt nach Wiederanpfiff besorgte Kalk die endgültige Vorentscheidung. Die Kickers konnten ob des klaren Rückstands und den nun schwindenden Kräften nicht mehr viel zusetzen. Die Gäste schraubten auch einen Gang zurück. Eigene Chancen blieben bei den Kickers weiterhin ungenutzt. Die Gäste sorgten in der 78. Minute für den 5:0 Endstand. Für die Kickers gilt es nun, dieses Ergebnis schnellst möglich zu vergessen und zu versuchen, gegen Blau-Weiß Köln zu punkten.

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Auswärts gegen Agrippina nichts zu holen

In Unterzahl gelang RKII die Wende nicht mehr nach zwischenzeitlichen Anschluss

SV Agrippina-Germania 1916 Köln II – Raderthal Kickers II 4-1 (2:0)

Aufstellung RKII: Ziehdorn, Hohnholt, Bode (C), Sievert, Au, Dotzler, Nickel, Herrmann, Tepe, Brämer, Skaletz

Erste Wechsel: Karugaba für Brämer 23., Wind für Bode 25., Zabrocki für Au 40.

Tore: 0:1 6., 0:2 35., 1:2 53. Tobias Skaletz, 1:3 75., 1:4 82.

Nach dem Derby-Sieg zum Kreisliga-Auftakt im Spiel gegen Arminia (Bericht zu diesem Spiel) hatte die zweite Vertretung von den Raderthal Kickers eine schwere Auswärtsaufgabe vor der
Brust.

RKII musste zu Agrippina Köln II, einem Spitzenteam der Kreisliga D, das sicher am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel landen wird, wie schon in der Vorsaison. Der große Kunstrasenplatz am Zülpicher Wall gepaart mit der spielerischen Qualität der Gastgeber liegt den Kickers einfach nicht. Auch wenn es das beste Ergebnis auf diesem Platz der letzten Jahre werden sollte, war es am Ende doch eine Niederlage, mit der die Kickers nach Hause fuhren.

Allerdings muss man auch nach dieser Niederlage wieder den Konjunktiv auspacken (hätte, hätte, Fahrradkette oder neuerdings wäre, wäre Fahrradkette), denn mitten in die Drangphase der Kickers, die aus dem Nichts den Anschluss schafften, dezimierten sich die Gäste durch ein gelb-rote Karte selbst.

Das kann man schon als Knackpunkt der Partie ansehen, denn nach dieser Karte übernahm der Gastgeber wieder die Initiative und spielte sich Chance um Chance heraus. In Unterzahl konnten die Kickers dann in der Abwehr nicht mehr konsequent agieren und auf der anderen Seite auch für wenig Entlastung sorgen.

Agrippina ging das Spiel von der ersten Minute an sehr offensiv an und schafften auch prompt die schnelle Führung. Die Kickers brauchten eine Weile, um sich zu sortieren. Man kam kaum in die Zweikämpfe, auch ob der Qualität der Angreifer Agrippinas.

Gelegentlich konnten die Kickers offensiv Akzente setzen, aber richtig ins Spiel kamen die Kickers einfach nicht. Die Gastgeber erhöhten auf 2:0, in dem sie einen Fehler in der Kickers-Defensive eiskalt ausnutzen. So ging es dann auch in die Pause.

Für die zweite Hälfte hatten sich die Kickers dann viel vorgenommen. Besser aus der Pause heraus kam aber wieder Agrippina, die kurz nach dem Wechsel gleich zweimal das Aluminium trafen und die Kickers dabei viel Dusel hatten. Nichtsdestotrotz ließen die Kickers sich dadurch nicht entmutigen. Fast aus dem Nichts trafen die Kickers durch Skaletz, dessen Ball vom Gegner unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde. Dieser Treffer setzte noch einmal alle Kräfte bei den Kickers frei und man konnte sich etwas festsetzen in der Hälfte Agrippinas. Leider erhielt dann in diese Phase hinein Paul Sievert die gelb-rote Karte wegen Meckerns.

Damit musste die Kickers dann umstellen. Man wählte die Umstellung von Viererkette auf Dreierkette. Dies war aber nicht so förderlich, weil wie schon geschrieben, die Gastgeber vor allem im Offensivbereich sehr gut aufgestellt sind. Die schnellen, robusten Stürmer sorgten dafür, dass die Kickers nun in der eigenen Hälfte eingeschnürrt wurden. Auch wenn Ziehdorn im Tor sich insbesondere beim Halten eines gut geschossenen Elfmeters auszeichnen konnte, war er machtlos bei den noch zwei weiteren Gegentreffern.

Die Steigerung in der zweiten Hälfte, in der man die Vorgaben aus der Pause mehr oder weniger umsetzen konnte, ist der positive Teil dieser Niederlage. Auch blieb man diesmal von den obligatorischen sechs oder mehr Gegentreffern verschont, die man sich auf diesen Platz sonst regelmäßig in der jüngeren Vergangenheit abgeholt hat.

Der Sieg für Agrippina war sicher verdient, aber, dass er am Ende dem Gastgeber so leicht fiel, lag schon an der Unterzahl der Kickers.

Am kommenden Wochenende geht es gegen die nächste Spitzenmannschaft der Kreisliga D, Casa Espana 2 (Anpfiff So, 10.09. um 13 Uhr). Auch hier werden die Kickers versuchen die Partie lange offen zu halten und in der Poller Hölle versuchen etwas Zählbares mitzunehmen.

Auch unsere erste Mannschaft konnte gegen Agrippina direkt im Anschluss nicht gewinnen. Eine Spielbericht dazu findet ihr auf unserer Facebook-Seite. Viel schlimmer als die Niederlage sind jedoch die schweren Verletzungen von Sinan Boz (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Hanno Martens zu bewerten.

Beiden wünschen wir von dieser Stelle aus gute Besserung und schnelle, problemlose Genesung. Am Sonntag (10.09. um 15 Uhr) versuchen die Kickers gegen SC Borussia Köln-Kalk 05 II die ersten Punkte in der Kreisliga C nach bisher zwei unglücklichen 1:2 Niederlage einzufahren.

https://www.instagram.com/p/BYkphHABJe-HJni_3qfhS75mxMA9issnRh0Bso0/

 

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Gemischter Saisonstart der Raderthal Kickers in Kreisliga C und D

RK II gewinnt Derby gegen Arminia – RK I verliert knapp gegen SC West II

Raderthal Kickers II vs. SpVg. Arminia 09 Köln … 3:1 (1:1)

Aufstellung RKII: Ziehdorn, Sievert, Driesch, Peters, Deters, Gronemann, Skaletz, Dotzler, Benner, Müller, Herrmann

Erste Wechsel: Karugaba für Herrmann (23.), Güttler für Benner (46.), Zabrocki für Peters (46.)

Tore: 1:0 Benner ca. 25. min, 1:1 30. min, 2:1 Skaletz 56. min, 3:1 Benner 75. min

Die zweite Vertretung der Raderthal Kickers starten eine Serie und gewinnen zum dritten Mal in Folge das Auftaktspiel in die Kreisliga D.

In den vergangenen zwei Spielzeiten konnte der FSV Köln 99 IV auswärts bezwungen werden. Diesmal gelang der Sieg im Derby gegen SpVg. Arminia 09 Köln.

Auch wenn die Zuschauer dieser Begegnung sicherlich keine hochklassige Kreisligapartie geboten bekamen, geht der Sieg für die heimische Kickers durchaus in Ordnung. Die Gästemannschaft hat nach mehr als 40 Abmeldungen nach der letzten Saison bis kurz vor der aktuellen Spielzeit daran arbeiten
müssen, überhaupt noch ein Team zu stellen (in der letzten Saison waren sie noch mit zwei Teams am Start).

Bei den Kickers waren auch nicht alle Stammkräfte aus der Vorsaison an Bord, ob der noch nicht ganz beendeten Urlaubssaison. Dass in einem solchen Spiel dann noch nicht alles klappt und die Abstimmung noch nicht ganz so passt, ist völlig normal.

Die Gäste sahen sich zwar als das bessere Team (siehe Spielbericht Arminia), allerdings kann ich dieser These nicht ganz folgen.

Die erste Hälfte kann man wohlwollend vielleicht noch als ausgeglichen bezeichnen und die Gäste
haben sich auch die ein oder anderen hochkarätige Chance herausgespielt, die aber ungenutzt blieben, aber vor dem Ausgleich hätten auch die Kickers die Führung schon erhöht haben müssen. Exemplarisch sei ein krachender Lattentreffer von Gronemann hervorgehoben bzw. eine Großchance von Müller als er freistehend vorm Tor nicht selbst abschließen wollte, sondern den im Abseits stehenden Skaletz anspielte.

Nach dem üblichen Abtasten und Chancen hüben wie drüben kamen die Kickers immer besser ins Spiel und gefährlich vor’s Gästetor. Mitte der 1. Hälfte köpfte Randolf Benner nach einer Zuckerflanke von Kapitän Skaletz den Ball zur Führung ins Tor der Arminia.

Wie schon erwähnt, folgten dann mehrere Chancen zu erhöhen. Diese ungenutzt zu lassen, sorgten nicht für Sicherheit im Kickersspiel und es begann eine Phase, in der tatsächlich die Arminia kurz dominierte und in welcher die Gäste auch den Ausgleich schafften. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

In dieser Pause stellte der Mannschaftsrat das Team noch einmal neu ein und zumindest in der Defensive brannte eigentlich nicht mehr viel an.

Die Kickers verlegten sich auf’s Kontern. Die erneute Führung schafften die Kickers aber über einen Standard. Skaletz beförderte den Ball auf’s Arminia-Tor. Der Gästekeeper schaffte es aber nicht diesen Ball abzuwehren, sondern ließ ihn unglücklich passieren.

Die Entscheidung brachte dann eine Trinkpause. Bei schwül-heißen Wetter auf den Poller Wiesen forderten diese vor allem die Gäste. Vom Wiederanstoß nach dieser Pause weg überwand erneut Randolf Benner die Gästeabwehr inklusive Keeper und markierte die 3:1-Führung in der 75. Minute und eine Art Vorentscheidung.

Danach verwalteten die Kickers mehr oder weniger das Ergebnis. Resultat war ein nun sehr zerfahrenes Spiel, weil die Zuspiele nicht mehr ganz so genau waren. Die Arminia kam nur noch einmal zwingend vor’s Tor von Marc Ziehdorn, aber die Gästespieler ließen auch diese Chance zum möglichen Anschluss aus. Die höhere Effizienz im Abschluss war diesmal sicherlich ausschlaggebend. Gegen den nächsten Gegner Agrippina, eine Spitzenmannschaft der Liga (Vorjahresfünfter), die ihr Auftaktspiel souverän mit 6:1 gewann, bedarf es einer deutlichen Steigerung, will man etwas Zählbares mitnehmen. Auf dem großen Kunstrasenplatz haben wir bisher noch nichts außer die Erfahrung von Niederlagen mitnehmen können. Es wird Zeit, diese Serie zu beenden.

Raderthal Kickers I vs. SC West Köln II … 1:2 (1:1)

Aufstellung RKI: Theißen, Walther, Laschet, Becker, Polduwe, Sanders, Martens (46. Moritz Falkenroth), Schneider (52. Christoph Bontenackels), Werner, Potthoff (60. Felix Thul), Weil

Tore: 1:0 13. Weil, 1:1 23., 1:2 68.

Die erste Mannschaft hatte es nach dem Spiel der Zweiten dann mit der 2. Vertretung vom SC West Köln zu tun.

In einer in der ersten Hälfte ausgeglichenen Partie schaffte Ramon Weil früh die Führung, die die Gäste aber schnell egalisierten. Da Ramon seinen in der Vorbereitung obligatorischen Doppelpack diesmal nicht anbringen konnte, sondern im Gegenteil der Gast in der zweiten Hälfte noch einmal traf und die Kickers nicht mehr ausgleichen konnten, ging RKI zum Saisonstart leer aus. Auch RKI muss am kommenden Spieltag gegen Agrippina auswärts ran. Dabei kann man auf eine deutlich besser Bilanz bauen, in der Vorsaison gelang auswärts sogar ein 7:3-Sieg. Bei RKI gilt es allerdings erst einmal, die Neuzugänge ins Spiel einzubauen, Sicherheit zu gewinnen und die ersten Punkte einzufahren.

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