DSHS SnowTrex Köln verliert zu Hause gegen Allbau Volleys Essen

Den Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln misslingt vor heimischer Kulisse der Auftakt ins neue Jahr 2024. Am Ende steht gegen die Allbau Volleys Essen eine 2:3-Niederlage zu Buche, in der sich ähnliche Schwächen offenbarten, wie sie zuletzt in den Spielen am Ende der Hinrunde häufiger aufgetaucht sind.

Im nun mehr fünften Spiel in Folge ging es in den Tiebreak. Von diesen fünf Spielen konnte nur eins gewonnen werden, d. h. die Kölnerinnen haben einiges an Punkten liegen lassen und TV Dingolfing hat inzwischen den zweiten Tabellenplatz übernommen und DSHS SnowTrex Köln auf den dritten Tabellenplatz verdrängt. Die Allbau Volleys Essen haben mit dem errungenen Sieg nun zum dritten Mal in Folge den Sieg (in einem Ligaspiel) aus der Halle 22 entführt und das Team der Pottperlen schafft sich mit den gewonnenen Punkten etwas Luft im Abstiegskampf.

Es ist nicht zu fassen – erneut eine Führung verspielt. (Foto: Florian Zons)

Satz 1 war geprägt durch gegenseitiges Abtasten beider Mannschaften, was nach der Feiertagspause zu erwarten war. In der Crunchtime konnte Köln das Momentum auf seine Seite ziehen und diesen Satz mit 25:22 einfahren.

Im zweiten Satz zogen die Gäste schon früh im Satz etwas davon. Köln versuchte dagegen zu halten und den Abstand zu verkürzen, was aber nicht so recht gelang. So transportierte Essen die Führung durch den Satz und schaffte den 1:1-Satzausgleich (19:25).

Im dritten Satz erspielte sich Köln wieder den Vorteil und übernahm das Zepter des Handelnden. Die Gastgeber erkämpften sich mit 25:20 eine 2:1-Führung wie auch zuletzt in Leverkusen. Im vierten Satz startete Köln dann im Aufwind begriffen sehr fulminant. Beim 7:3 sah sich Gästetrainer Marcel Werzinger bewogen seine erste taktische Auszeit zu nehmen. Köln konnte mit 8:3 direkt in die erste technische Auszeit gehen.

Dann sah das Kölner Publikum einen unerklärlichen Einbruch der gastgebenden Mannschaft, der wirkte, als wenn der Stecker gezogen wurde. Es gelang auf der Kölner Seite nicht mehr viel, während die Gäste aus Essen sich Schritt für Schritt den 2:2-Satzausgleich erarbeitete. Im Tiebreak konnte Köln den Spieß auch nicht mehr umdrehen und musste so in die Niederlage einnicken.

Der Trainer zum Spiel

Für Trainer Jimmy Czimek bleibt der erneute Einbruch bei klarer Führung erneut ein Rätsel, das es peu a peu in der Trainingsarbeit aufzuarbeiten und zu verbessern gilt:

„‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘, so könnte man das Fazit zum heutigen Spiel gegen Essen ziehen. Wir gehen zum fünften Mal in fünf Sätze hintereinander und wie auch gegen Leverkusen führen wir 2:1. Dieses Mal sogar im 4. Satz 8:3 und machen den Sack nicht zu. Daher müssen wir uns an die eigene Nase fassen und müssen wir uns hinterfragen, warum wir unsere Stärken nicht weiter ausspielen und was auch gegen Leverkusen zum Bruch im Spiel so führt, weil die Mannschaft bis dahin gezeigt hat, dass sie den Gegner dann eigentlich im Griff hat, aber auch nur eigentlich, weil Essen dann das Spiel entsprechend gedreht hat. Natürlich tut die Niederlage weh. Ich will sie auch nicht darauf schieben, dass wir eine lange Pause gemacht haben und erst einmal trainiert haben, weil in der Zeit verlernt man ja kein Volleyballspielen. Das hat man ja auch gesehen in den ersten 3 1/3 Sätzen. Wir haben zum Glück in der nächsten Woche die Chance, ins nächste Spiel zu gehen. Wir werden jetzt im Training probieren den Schalter umzulegen und daran zu arbeiten, dass wir die Spiele auch wieder nach Hause bringen.“

Eine Spielerin zum Spiel

Auch Kapitänin Viola Torliene fällt es schwer nach dieser doch vermeidbaren Niederlage die passenden Worte zu finden:

„Für diese Niederlage müssen wir uns an die eigene Nase packen. Klar ist das erste Spiel nach der Weihnachtspause nicht einfach, aber wir schaffen es einfach nicht konstant Leistung abzurufen. Da fehlte es im fünften Satz jetzt leider wieder einmal an Energie, Selbstvertrauen und Überzeugung, dass wir geilen Volleyball zocken können.“

Statistisches

DSHS SnowTrex Köln vs. Allbau Volley Essen … 2:3 / 94:107 (25:22, 19:25, 25:20, 15:25, 10:15)

Offizieller Spielbericht (VBL)

Offizielle Spielstatistik (VBL)

MVP Allbau Volleys Essen: Lara Drölle

MVP DSHS SnowTrex Köln: Marinna Müller

Video-on-demand Sport1Extra (kostenpflichtig)

Ausblick

Am kommenden Samstag, den 13.01.2024 um 20:00 Uhr geht es zum Start in die Rückrunde gegen die Skurios Volleys Borken erneut um Punkte im Heimspiel in der Halle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln.

Tickets zu diesem Spiel können hier erworben werden.

Es wird wie immer ein (kostenpflichtiger) Live-Stream von Sport1Extra angeboten.

Der Gegner im Netz

Webseite: Allbau Volleys Essen (#pottperlen)

Instagram: @allbau_volleys_essen

Facebook: @allbauvolleysessen

Links

Vorbericht (Webseite Köln)

DSHS SnowTrex Köln (Webseite), DSHS SnowTrex Köln (Instagram), DSHS SnowTrex Köln (Facebook)

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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Bisher wusste ich noch gar nicht, dass obige Phrase, die heute als Titel herhalten muss, aus einem Gedicht von Hermann Hesse stammt.

Hermann Hesse ist schon einer meiner Lieblingsschriftsteller, den ich eigentlich erst nach der Schule so richtig gelesen habe. So verwundert es nicht, dass mir das Gedicht „Stufen“ auch gleich zugesagt hat.

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Quelle: http://www.lyrikwelt.de/gedichte/hesseg1.htm

Hermann Hesse liest sein Gedicht „Stufen“ (Youtube-Video)

Das Gedicht passt genau in meine momentane Situation und ich möchte diesen Beitrag nutzen, um mich zu bedanken für mehr als sieben Jahre DLR. Der ungewollte Abschied ist mir mehr als schwer gefallen und so richtig Abschied konnte ich von meinen ehemaligen Kollegen nicht nehmen, auch wenn wir es im privaten Rahmen schon (teilweise) nachholen konnten.

Hier möchte ich noch einmal allen danken, die mich in dieser Zeit begleitet haben. Es war eine tolle Zeit und ich konnte neben der rein fachlichen Entwicklung vieles aus dieser Zeit mitnehmen. Das war einfache eine dufte Truppe, die Abteilung „Thermoelektrische Materialien und Systeme“ der Werkstoff-Forschung am DLR Köln-Porz Wahnheide.

Man konnte mit den Kolleginnen und Kollegen nicht nur gut zusammenarbeiten, sondern da hat auch die Chemie im Privatem gestimmt (lasst Euch das von einem Physiker sagen 😉 ).

Mittlerweile habe ich bei der DEVK eine neue Anstellung gefunden, die für mich eine große Herausforderung darstellt, weil so ziemlich alles neu ist in der IT-Welt und der Java-Programmierung. Aber auch da scheinen, wenn ich das nach zwei Monaten schon sagen kann, die Kolleginnen und Kollegen meiner Gruppe nicht ganz so verkehrt zu sein und sie machen mir das Leben schon leicht, um in die neue Welt einzutauchen, ohne zu verzweifeln.

Im Gedenken an Dr. Wolfgang Seifert

Zwei Jahre ist es nun schon her, dass Dr. Wolfgang Seifert verstorben ist. Mit ihm ist einer meiner wesentlichen Förderer von uns gegangen. Ich werde ihn und sein Engagement, mich voranzubringen nicht vergessen.

Ich kann mich noch genau an die Tage vor dem Beginn meines Physik-Studiums erinnern als Wolfgang uns, den angehenden Studentinnen und Studenten Tipps und Tricks beibrachte, wie wir durch’s kommende Studium kommen können.

Sein trockener teils schwarzer Humor war am Anfang schon gewöhnungsbedürftig für den „Jungen mit der Taucheruhr“, aber schon während des Studiums kam ich damit immer besser zurecht.

Nach dem Abschluss meiner Promotion war er es, der in meiner vorher perspektivlosen Suche nach einer Anstellung frischen Wind brachte und den Kontakt zu Prof. Dr. Eckhard Müller nach Köln herstellte. In vielen Stunden neben seiner eigentlichen Lehrtätigkeit führte er mich in den Bereich der Thermoelektrik ein und schaffte dabei für mich die perfekte Grundlage für den Start in der Abteilung „Thermoelektrische Materialien und Systeme“ im Institut für Werkstoff-Forschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln.

Auch danach waren wir noch weiter im intensiven Kontakt und konnte viele gemeinsame wissenschaftliche Publikationen erstellen. Leider konnte er unser gemeinsames Buch „Continuum Theory and Modeling of Thermoelectric Elements“ nicht mehr in den Hände halten. Dass dieses Buch überhaupt fertig gestellt werden konnte, ist einzig und allein seinem unermüdlichen Einsatz zu verdanken.

rm *.* kam viel zu früh für ihn und er konnte seine wohlverdienten Ruhestand nicht geniessen. Ich werde sein Andenken in Ehren halten.

Seine stets motivierende Art zum Starten aufzurufen bzw. ins Tun zu kommen, auch wenn es nicht gleich perfekt ist, nehme ich zum Anlass den Blog genau an seinem Todestag zu starten…

Bild: Besuch in Caen 2013

(V.l.nr. Dr. Knud Zabrocki, Prof. Christophe Goupil, Dr. Wolfgang Seifert, Dr. Henni Ouerdane, Dr. Yann Apertet)

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