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4. Halle/Saale Cup – Bad Wildungen Vipers mit Titelverteidigung

Die Bad Wildungen Vipers verteidigen den letztjährigen Titel beim Halle/Saale Cup (Bericht vom letztjährigen Turnier) souverän mit drei Siegen in drei Spielen.

Die Gastgeber vom SV Union Halle-Neustadt, die Wildcats, präsentierten sich nach dem BWG-Cup (MZ-Bericht) zum letzten Mal im großen Rahmen dem eigenen Publikum, bevor es mit Erstligahandball am 08. September mit dem Spiel gegen den amtierenden Pokalsieger Vfl Oldenburg losgeht.

Vom besonderen Interesse für das Publikum waren dabei natürlich die Neuzugänge im neu formierten Team um der ebenfalls neu angetretenen Trainerin Tanja Logvin. Mit Hilfe der Neuzugänge und den arrivierten Kräften der Aufstiegssaison soll der Klassenerhalt geschafft werden.

Um dies zu erreichen, bedarf es einer Menge Arbeit, der sich die Spielerinnen und das Trainerteam derzeit stellen. Die Ergebnisse der Turniere und Spiele sind momentan noch von sekundärer Bedeutung, da sich die Mannschaft als Team noch finden muss und auch viel probiert wird.

Im  7. Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier der SG 09 Kirchhof war das Abschneiden nach dem Vorjahressieg mit dem 5. Platz nicht ganz so gut, auch weil die Konkurrenz stärken war, aber man konnte viele positive Ansätze sehen und es waren zwei Spiele auch sehr eng. Der Einsatz, die Moral und die individuelle Klasse stimmen (siehe Bericht).

Im 4. Halle/Saale Cup konnte man schon eine Steigerung im Vergleich zur Vorwoche sehen, auch wenn in diesem Turnier ebenso nicht alles rund lief. Im dies´jährigen Halle/Saale Cup waren neben den schon erwähnten Wildcats (Gastgeber) und den Vipers (Titelverteidiger) noch die Spreefüxxe aus Berlin (schon Gegner im BWG-Cup) und die tschechische Erstligamannschaft von Banik Most zugegen. Den 200 Zuschauern wurde in (sechs) Spielen Jeder gegen Jeden über 2×20 min toller Handballsport geboten.

Außerhalb des Turniers fand zusätzlich noch ein Spiel des Union Juniorteams gegen BSV 93 Magdeburg statt.

Zum Einstieg des Turniers ging es für die Wildcats gegen die Spreefüxxe aus Berlin, gegen die man noch im BWG-Cup 9:13 verloren hat. Am Ende stand ein deutlicher 20:13-Sieg zu Buche.

Die Füchse kamen zwar besser ins Spiel, aber Anica Gudelj im Tor entschärfte mit mehreren Paraden einige Würfe und außerdem war Union leicht besser in den Abschlüssen. Auch die häufig vorgenommen Wechsel brachten keinen Bruch ins Spiel, sodass man die 8:5- Pausenführung nach der  Pause leicht ausbauen konnte und diese Führung bis zum Ende transportieren konnte.

Das Spiel gegen die Vipers war wohl das Duell, das die meisten Zuschauer interessierte, da es sich hier um ein zukünftiges Ligaduell handelt und so eine direkte Standortbestimmung gegeben war.

Die Wildcats verschliefen die Anfangsphase völlig, Nach einer Auszeit Logvins und etwas Nachjustage kam Union besser ins Spiel und kämpfte sich zurück.

Wie schon in der ersten Hälfte kam Union zu Beginn nicht der zweiten nicht richtig in die Gänge und die Vipers nutzten dies, um sich abzusetzen. Die Kräfte reichten diesmal nicht für eine Aufholjagd, auch weil die Vipers konsequent auf’s Tempo drückten. Erst am Ende als sie im Wissen des sicheren Sieges die taktische Variante mit sieben Feldspielerinnen versuchten, konnten die Wildcats etwas Ergebniskosmetik durch freie Würfe auf’s leere Tor betreiben.

Im letzten Turnierspiel wurde es noch einmal spannend. Auch hier war die Anfangsphase eher den Gästen von Banik Most vorbehalten, die sich eine leichte Führung herausspielten. Diese Führung hatte Bestand bis zur Halbzeit 8:11.

Nach der Pause baute Most die Führung mit drei Toren hintereinander aus. Zu diesem Zeitpunkt glaubten alle Zuschauer, dass das Spiel für Union verloren wäre. Mitte der zweiten Hälfte kam Union dann doch noch einmal heran, konnte egalisieren und sogar in Führung gehen. Am Ende sprang ein Unentschieden heraus, das den zweiten Platz im Turnier sicherte und für die Moral in der Mannschaft spricht, die sie sicher brauchen wird in der bevorstehenden Saison.

Als beste Torhüterin des Halle/Saale Cups wurde Annabell Krüger ausgezeichnet. Die noch nicht ganz 16jährige hielt gegen Most vier Siebenmeter in Folge und entschärfte in diesem Spiel auch sonst einige klare Chancen von Most.

Zur besten Spielerin wurde Sophie Lütke von den Gastgeberinnen gekürt. So hatten die Wildcats auch einen kleinen Grund zum Feiern.

Getestet wurde vorgestern (Dienstag, den 21. August 2018 um 20 Uhr) gegen HC Rödertal und heute (Donnerstag, den 23.08.2018 ab 17:30 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße) gegen den HC Leipzig, um noch weitere Spielpraxis zu sammeln und eben um Neues zu testen.

Bilder vom Turnier von Detlev Keller (Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-EB

Ergebnisse/Spielverläufe:

Turnierergebnisse
Turnierergebnisse
Abschlusstabelle
Abschlusstabelle
Wildcats – SV Union Halle-Neustadt vs. Spreefüxxe Berlin … 20:13 (8:5)
Spiel 1 Wildcats vs. Spreefüxxe
Spiel 1 Wildcats vs. Spreefüxxe

Anfangsformation Wildcats (1. Hälfte): Anica Gudelj, Mariana Lopes Ferreira, Pia Dietz, Emilia Galinska, Elisa Möschter, Nadine Smit, Sophie Lütke

Tore: 0:1 (2.), 0:2 (3.), 1:3 Dietz (3.), 2:2 Möschter (4.), 2:3 (4.), 3:3 Möschter (5.), 4:3 Möschter (8.), 5:3 Lütke (9.), Timeout Spreefüxxe 8:16 min,  5:4 (9.), 6:4 Galinska (11., 7m), 7:4 Lütke (11.), 7:5 (13.), Timeout Wildcats 13:22 min, 8:5 Divak (14.)

Anfangsformation Wildcats (2. Hälfte): Isabel Gois, Ekatarina Fanina, Emilia Galinska, Swantje Heimburg, Sophie Lütke, Victoria Divak, Nina Reißberg

Tore: 9:5 Lütke (22.), 9:6 (22.), 10:6 Lütke (23.), 10:7 (24., 7m), 11:7 Galinska (24., 7m), 11:8 (25., 7m), 12:8 Galinska (26.), 13:8 Lütke (26.), 14:8 Divak (27.), 15:8 Galinska (29.), 16:8 Heimburg (29.), 16:9 (32.) [16:10 ein Tor von Berlin muss ich verpasst haben], Timeout Union 31:07 min, 17:10 Winkler (34.), 17:11 (35.), 18:11 Winkler (37.), 18:12 (38.), 19:12 Lütke (38.),  Timeout Spreefüxxe 38:00, 20:12 Reißberg (40.), 20:13 (40.)

Bilder vom 1. Spiel (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-Sp1

Bad Wildungen Vipers vs. Banik Most … 26:15 (15:8)
Spiel 2 Vipers vs. Most
Spiel 2 Vipers vs. Most

Tore (1. Hälfte): 1:0 (4.,7m), 2:0 (7.,7m), 2:1 (7.,7m), 3:1 (8.), 4:1 (9.), 4:2 (9.), 4:3 (10.), 5:3 (10.,7m), 6:3 (11.) Timeout Most 10:49 min, 7:3 (12.,7m), 7:4 (13.), 8:4 (13.), 9:4 (14.), 10:4 (15.), 10:5 (15.), 11:5 (17.), 11:6 (17.), 12:6 (17.), 12:7 (18.,7m), Timeout Vipers 17:17 min, 13:7 (19.), 14:7 (19.), 15:7 (20.), 15:8 (20.)

Tore (2. Hälfte): 15:9 (22.), 15:10 (24.), 15:11 (24.), 16:11 (25.), 17:11 (26.), 17:12 (28.), 18:12 (28.), 19:12 (29.), 20:12 (30.) Timeout Most 30:00 min, 21:12 (32.), 21:13 (34.,7m), 22:13 (34.), 22:14 (35.), 23:14 (36.), 24:14 (38.), 25:14 (39.), 25:15 (40.), 26:15 (40.)

Bilder vom 2. Spiel (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-Sp2

SV Union Halle-Neustadt Juniorteam vs. BSV 93 Magdeburg … 21:17 (10:9)

Bilder vom  Spiel des Juniorteams (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-JT

Spreefüxxe Berlin vs. Banik Most … 15:15 (9:5)
Spiel 3 Spreefüxxe vs. Most
Spiel 3 Spreefüxxe vs. Most

Tore (1. Hälfte): 1:0 (2.), 1:1 (3.), 2:1 (4.), 2:2 (5.), 3:2 (6.), 4:2 (8.), 4:3 (9.), 5:3 (9.), 6:3 (10.), Timeout Most 10:22 min,, 7:3 (11.), 7:4 (12.), 8:4 (14.), 9:4 (16.), 9:5 (17.), Timeout Spreefüxxe 18:18 min

Tore (2. Hälfte): 10:5 (23.), 10:6 (23.), 11:6 (25.), 11:7 (27.,7m), 11:8 (28.), 11:9 (29.), 11:10 (30.), 11:11 (31.), 11:12 (33.,7m), 12:12 (33.), 12:13 (35.), 13:13 (36.), 14:13 (38.), Timeout Most 37:20 min, 15:13 (39.), 15:14 (39.), Timeout Spreefüxxe 39:30 min, 15:15 (40.)

Bilder vom 3. Spiel (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-Sp3

SV Union Halle-Neustadt Wildcats vs. Bad Wildungen Vipers … 20:26 (9:11)
Spiel 4 Wildcats vs. Vipers
Spiel 4 Wildcats vs. Vipers             

Anfangsaufstellung 1. Hälfte Union: Anica Gudelj, Mariana Lopes Ferreira, Pia Dietz, Emilia Galinska, Elisa Möschter, Nadine Smit, Sophie Lütke

Tore (1. Hälfte): 1:0 Lopes Ferreira (1.), 1:1 (3.,7m), 1:2 (6.,7m), 1:3 (7.), 1:4 (8.), 1:5 (9.), 2:5 Lopes Ferreira (10.), 2:6 (11.), Timeout Union 10:09 min, 3:6 Lopes Ferreira (12.), 4:6 Lütke (14.), 4:7 (15.,7m), 5:7 Lütke (16.,7m), 5:8 (16.), 6:8 Dietz (16.), 6:9 (17.), 7:9 Möschter (17.), 8:9 Lopes Ferreira (19.), 9:10 (19.), 9:10 Lütke (20.), 9:11 (20.)

Anfangsaufstellung 2. Hälfte Union: Isabel Gois, Mariana Lopes Ferreira, Pia Dietz, Ekatarina Fanina, Swantje Heimburg, Sophie Lütke, Victoria Divak

Tore (2. Hälfte): 9:12 (22.), 10:12 Lütke (23.,7m), 10:13 (23.), 10:14 (24.), Timeout Union 24:16 min, 10:15 (25.), 11:15 Divak (26.), 11:16 (26.), 11:17 (27.), 12:17 Lütke (27.,7m), 12:18 (28.), 13:18 Galinska (28.), 14:18 Divak (29.), 14:19 (29.), 14:20 (30.), 14:21 (31.), 15:21 Lütke (31.,7m), 15:22 (32.), 15:23 (33.), 16:23 Fanina (34.), 16:24 (35.), 16:25 (37.), 17:25 Lopes Ferreira (37.), 18:25 Lopes Ferreira (38.), 19:25 Heimburg (39.), 20:25 Lopes Ferreira (39.), 20:26 (40.)

Bilder vom 4. Spiel (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-Sp4

Bilder vom 4. Spiel (Thomas Zober Facebook-Galerie tz-fotografie.de): http://bit.ly/4HSC-TZ

Spreefüxxe Berlin vs. Bad Wildungen Vipers … 18:24 (10:12)
Spiel 5 Spreefüxxe vs. Vipers
Spiel 5 Spreefüxxe vs. Vipers

Tore (1. Hälfte): 0:1 (1.), 0:2 (1.), 0:3 (3.), 1:3 (3.), 2:3 (4.), 2:4 (6.), 3:4 (7.), 4:4 (7.), 4:5 (8.,7m), 4:6 (9.), 5:6 (9.), 5:7 (10.), 5:8 (11.), 6:8 (11.), 6:9 (12.), 7:9 (12.,7m), 7:10 (13.), 8:10 (14.), 8:11 (14.), Timeout Vipers 16:20 min, 9:11 (17.), 9:12 (19.,7m), 10:12 (20.)

Tore (2. Hälfte): 10:13 (22.), 10:14 (23.), 10:15 (24.), 11:15 (24.), 11:16 (25.), 12:16 (26.), 12:17 (26.), 12:18 (29.), 12:19 (30.), Timeout Vipers 30:21 min, 12:20 (31.),  13:20 (32.), 14:20 (35.), 15:20 (36.,7m), 15:21 (36.), 16:21 (37.), 17:21 (38.), 17:22 (38.), 17:23 (38.), Timeout Berlin 37:56 min, 17:24 (40.), 18:24 (40.)

Bilder vom 5. Spiel (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-Sp5

SV Union Halle-Neustadt Wildcats vs. Banik Most … 18:18 (8:11)
Spiel 6 Wildcats vs. Most
Spiel 6 Wildcats vs. Most

Anfangsaufstellung 1. Hälfte Union: Anica Gudelj, Mariana Lopes Ferreira, Pia Dietz, Emilia Galinska, Elisa Möschter, Nadine Smit, Sophie Lütke

Tore (1. Hälfte): 0:1 (2.), 1:1 Galinska (2.), 1:2 (3.), 1:3 (4.), 2:3 Galinska (5.,7m), 2:4 (5.), 3:4 Möschter (6.), 3:5 (7.), 3:6 (9.), 3:7 (9.), 4:7 Dietz (10.), 5:7 Möschter 13., Timeout Union 14:36 min, 6:7 Galinska (16.), 6:8 (17.), 7:8 Lütke (17.), 7:9 (18.), 7:10 (19.), 8:10 Lütke (20.), Timeout Most 19:40 min, 8:11 (20.,7m)

Anfangsaufstellung 2. Hälfte Union: Isabel Gois, Mariana Lopes Ferreira, Ekatarina Fanina, Swantje Heimburg, Sophie Lütke, Victoria Divak, Nina Reißberg

Tore (2. Hälfte): 8:12 (23.), 8:13 (24.), 8:14 (25.), 9:14 Lopes Ferreira (25.), 9:15 (26.,7m), Timeout Union 26:20 min, 10:15 Reißberg (27.), 11:15 Lütke (28.), 12:15 Winkler (29.), Timeout Most 29:16 min, 13:15 Winkler (30.), 14:15 Reißberg (31.), 15:15 Lütke (32.), 16:15 Winkler (33.), 16:16 (35.), 17:16 Lütke (36.,7m), 17:17 (38.), 18:17 Divak (39.), 18:18 (40.,7m)

Bilder vom 6. Spiel (Detlev Keller Facebook-Galerie): http://bit.ly/4HSC-Sp6

Turnierbericht der Vipers aus der  Hessisch Niedersächsische Allgemeine

Wildcats mit solider Leistung und guten Ansätzen beim 7. Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier

In der vergangenen Woche waren die Wildcats zu Gast in der Stadtsporthalle Melsungen beim 7. Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier (10.08.-12.08.2018).

Als Titelverteidiger angereist sprang diesmal der fünfte Platz von acht teilnehmenden Mannschaften heraus. Schon nach dem ersten von zwei Turniertagen war klar, dass eine  Titelverteidigung nicht in Reichweite ist. Dies lag zum einen daran, dass diesmal im Teilnehmerfeld mit TSV Bayer 04 Leverkusen und der HSG Blomberg/Lippe zwei weitere etablierte Erstligisten mit am Start waren.

Beide Erstligisten machten am Ende den Turniersieg unter sich aus. Im vorletzten Spiel des Turniers kam es zum direkten Duell der beiden, dass unentschieden endete. So musste am Ende die Tordifferenz zu Gunsten der HSG Blomberg/Lippe herhalten.

Die andere nachvollziehbare Ursache, warum es nicht zur Titelverteidigung reichte, ist, dass bei Union ziemlich viel neu ist.

Neben der Trainerin Tanja Logvin gilt es die Neuzugänge, mit denen der Klassenerhalt in der ersten Liga geschafft werden soll, zu integrieren und ein Team zu bilden, das dieser Aufgabe gewachsen ist. Für ein solches Vorhaben ist ein Turnier mit vielen Spielen bestens geeignet. Vier Neuzugänge waren in Melsungen im Einsatz, die es in die Mannschaft zu integrieren gilt.

Im Tor wechselte sich Anica Guldelj mit Isabel Gois ab. Im Rückraum kamen Emilia Galinska, Victoria Divak und Mariana Lopes Ferreira zum Einsatz. Alle Neuzugänge hinterließen einen guten Eindruck und zeigten, dass sie Union verstärken können.

Natürlich fehlte an der ein oder anderen Stelle die Abstimmung in den Abläufen. Das kann in engen Spielen schon den Ausschlag geben. Auch bei den Niederlagen gegen Zwickau und Blomberg/Lippe wäre mehr drin gewesen.

Einzig die 8:16 Niederlage im finalen Spiel des Turniers gegen den Gastgeber von der SG 09 Kirchhof sticht etwas negativ hervor, sollte aber den Gesamteindruck nicht allzusehr schmälern.

Da im Fokus das Einspielen der Mannschaft stand, wurde viel probiert und gewechselt. Dabei war dann die finale Platzierung von sekundärer Bedeutung.
Die guten Ansätzen gilt es nun beim eigenen Turnier dem 4. Halle/Saale Cup in der ERDGAS Sportarena zu verfestigen und auszubauen.

Abschlusstabelle
Abschlusstabelle
SV Union Halle-Neustadt vs. SV Werder Bremen … 14:13

Ein ausgeglichenes Spiel mit besserem Ende für die Wildcats

Startformation: Anica Gudelj (Nr. 12), Elisa Möschter (Nr. 7), Sophie Lütke (Nr. 21), Emilia Galinska (Nr. 6), Pia Dietz (Nr. 4), Mariana Lopes Ferreira (Nr. 2), Nadine Smit (Nr. 10)

Torfolge: 0:1 (1.), 1:1 Galinska (3.), 1:2 (4.), 1:3 (5., 7m), 2:3 Dietz (6.), 3:3 Galinska (7.), 3:4 (8.), 4:4 Galinska (9.), 4:5 (9.), 5:5 Divak (9.), 5:6 (10.), 6:6 Smit (11.)
6:7 (12.), 7:7 Heimburg (14.), 7:8 (15.), 8:8 Lopes Ferreira (16.), 8:9 (18.), 9:9 Lopes Ferreira (18.), 9:10 (19.), 10:10 Divak (20.), 11:10 Lopes Ferreira (21.), 12:20 Reißberg (22.), Timeout Bremen 22:24 min, 12:11 (23.), 13:11 Lütke (25.), 13:12 (26.), Timeout Union 27:47 min, 14:12 Lütke (30.), 14:13 (30.)

SV Union Halle-Neustadt vs. TSV Bayer 04 Leverkusen … 12:17

Routinierter Erstligist gewinnt deutlich – Wildcats zeigen Moral und lassen sich nicht entmutigen

Startformation: Anica Gudelj (Nr. 12), Elisa Möschter (Nr. 7), Pia Dietz (Nr. 4), Emilia Galinska (Nr. 6), Nadine Smit (Nr. 10), Mariana Lopes Ferreira (Nr. 2), Sophie Lütke (Nr. 21)

Torfolge: 1:0 Galinska (2.), 1:1 (3.), 1:2 (3.), 1:3 (4.), 2:3 Dietz (4.), 2:4 (5.), 2:5 (6.), 3:5 Lütke (7.), 3:6 (9.), 4:6 Galinska (10.) Timeout Union 10:24 min, 4:8 (11.), 4:9 (12.), 4:10 (13.), 5:10 Lopes Ferreira (16.), 6:10 Heimburg (17.), 6:11 (18.), 7:11 Galinska (20.), Timeout Leverkusen 19:33 min, 8:11 Lopes Ferreira (22.), 8:12 (22., 7m), 8:13 (24.), 9:13 Reißberg (25.), 9:14 (26.), 10:14 Lopes Ferreira (26.), 11:14 Galinska (28.), 11:15 (28.), 11:16 (30.), 12:16 Galinska (30.), 12:17 (30.)

SV Union Halle-Neustadt vs. BSV Sachsen Zwickau … 21:22

Torreiches Spiel – Wildcats mit Aufholjagd holen Sechs-Tore-Rückstand wieder auf – knappe Niederlage am Ende

Startformation: Isabel Gois (Nr. 1), Nina Reißberg (Nr. 99), Toni Reppe (Nr. 3), Emilia Galinska (Nr. 6), Mariana Lopes Ferreira (Nr. 2), Victoria Divak (Nr. 77), Swantje Heimburg (Nr. 13)

Torfolge: 1:0 Divak (1.), 1:1 (1.), 1:2 (2., 7m), 2:2 Lopes Ferreira (3.), 3:2 Reißberg (3.), 3:3 (4.), 3:4 (4.), 3:5 (6.), Timeout Union 6:13 min, 3:6 (7.), 3:7 (9.), 4:7 Heimburg(10.), 5:7 Dietz (10.), 5:8 (10.), 6:8 Heimburg (11.), 6:9 (12.), 6:10 (13.), 6:11 (13.), 7:11 Reißberg(14.), 7:12 (15.), 8:12 Dietz (15.), 8:13 (15.), 8:14 (16.), 9:14 Heimburg (17.), 10:14 Lopes Ferreira (18.), 10:15 (19.),
11:15 Divak (19.), 12:15 Lütke (20.), 13:15 Lopes Ferreira (20.), Timeout Zwickau 19:56 min, 13:16 (21.), 14:16 Möschter (21.), 14:17 (22.), 15:17 Lopes Ferreira (23.), 16:17 Smit (24.), 17:17 Smit (24.), 17:18 (25.), 18:18 Dietz (25.), 18:19 (26.), 19:19 Lopes Ferreira (26.), 20:19 Möschter (27.), 20:20 (28.), 20:21 (29.), 20:22 (30.), 21:22 Lütke (30.)

HC Zlín vs. SV Union Halle-Neustadt … 8:20

Klarer Sieg für die Wildcats

Startformation: Isabel Gois (Nr. 1), Pia Dietz (Nr. 4), Sophie Lütke (Nr. 21), Elisa Möschter (Nr. 7), Nadine Smit (Nr. 10), Emilia Galinska (Nr. 6), Victoria Divak (Nr. 77)

Tore: 0:1 (2.), 1:1 Lütke (4.), 1:2 Smit (5.), 1:3 Lütke (6.), 2:3 (7.), 2:4 Lütke (7.), 2:5 Galinska (9., 7m), 2:6 Lütke (10.), 3:6 (10.), 3:7 Dietz (11.), 4:7 (11.), 4:8 Galinska (12., 7m), 4:9 Galinska (15.), 4:10 Lopes Ferreira (17.), 4:11 Heimburg (19.), 4:12 Heimburg (20.), 5:12 (20.), 5:13 Divak (23.), 5: 14 Reißberg (21.), 5:15 Lopes Ferreira (23.), 5:16 Lopes Ferreira (24.), 6:16 (25.), Timeout Union 24:23 min, 6:17 Reißberg (26.), 6:18 Lütke (28.), 7:18 (29.), 7:19 Winkler (30.), 8:19 (30.), 8:20 Reißberg (30.)

Ergebnisse Unions am 2. Tag:

HSG Blomberg/Lippe vs. SV Union Halle-Neustadt … 14:12

Westfriesland SEW vs. SV Union Halle-Neustdat … 6:12

SG 09 Kirchhof vs. SV Union Halle-Neustadt … 16:8

Berichte der anderen Mannschaften bzw. aus der Presse:

Bericht Union: http://www.union-halle.net/2018/08/13/wildcats-holen-sich-5-platz-beim-turnier-in-kirchhof/

Bericht HSG Blomberg/Lippe: http://www.hsg-blomberg-lippe.de/2018/08/12/hsg-holt-turniersieg-in-melsungen/

Bericht SV Werder Bremen: https://www.werder.de/handball/aktuell/news/20182019/vorbereitungsturniere-14082018/

Bericht TSV Bayer 04 Leverkusen: https://www.werkselfen.de/news/2169-werkselfen-landen-beim-heinrich-horn-turnier-in-kirchhof-ungeschlagen-auf-platz-zwei

Bericht BSV Sachsen Zwickau: http://www.bsvzwickau.de/news.php?id=1395

Zeitungsbericht Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA): https://www.hna.de/sport/handball-regional/2-bundesliga-handball-w–sti248239/heinrich-horn-gedaechtnisturnier-hsg-blomberg-lippe-siegt-10115739.html

Video Westfriesland SEW: https://www.youtube.com/watch?v=fm3-y9RvvxY&feature=youtu.be

Fotogalerien Facebook von Detlef Keller:

Eröffnungsspiel (Freitag 10.08.2018, 124 Bilder)

Hier kommen die Bilder vom Eröffnungsspiel des Heinrich Horn Gedächtnisturniers mit Berthold Denk Martin Denk Christian…

Geplaatst door Detlev Keller op Maandag 13 augustus 2018

Tag 1 (11.08.2018) – Teil 1 (88 Bilder)

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Tag 1 (11.08.2018) – Teil 2 (106 Bilder)

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Tag 1 (11.08.2018) – Teil 3 (73 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 4 (115 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 5 (22 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 6 (100 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 7 (86 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 8 (76 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 9 (82 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 10 (120 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 11 (89 Bilder)

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Tag 2 (12.08.2018) – Teil 12 (67 Bilder)

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Köln braucht eine bundesligataugliche Sportstätte für Hallensportarten

Eine Halle für alle oder “Egal wie weit der Weg ist, man muß den ersten Schritt tun.” (Mao Tse Tung)

Es ist nun etwas mehr als eine Woche her, da sind die Wildcats vom SV Union Halle-Neustadt in die 1. Handball-Bundesliga der Frauen aufgestiegen.

Dieses Ziel haben sich der Verein und die Spielerinnen schon lange auf die Fahnen geschrieben. Man ist aber sportlich immer wieder gescheitert.

Jetzt konnten sich die Spielerinnen den Traum von der 1. Bundesliga erfüllen und jubeln.

Als einen Grundstein und die Basis für diesen Aufstieg muss man sicherlich den Umzug der Wildcats von der altehrwürdigen Universitätshalle in die Erdgas Sportarena erwähnen. Ohne diesen Umzug wären die Anforderungen des Verbands gar nicht erfüllt worden. Schon in der 2. Bundesliga spielten die Wildcats nur mit einer Sondergenehmigung in der Unihalle.

Auch die 2. Nutzer der Erdgas Sportarena, die GISA Lions vom SV Halle, die bis zum Abstieg in dieser Saison erstklassig in der Damen-Basketball-Bundesliga spielten (und auch so schnell wie möglich da wieder hin wollen), hatten ähnliche Probleme.

Sie zogen aus der Sporthalle in der Burgstraße um in die neue Arena. Beide Sporthallen (Unihalle/Halle in der Burgstraße) waren marode und zu klein für die eigenen Ansprüche und den Anforderungen der jeweiligen Verbände.

Für beide Vereine stellte der Umzug im Jahre 2014 in eine der modernsten Ballsporthalle Mitteldeutschlands einen Meilenstein (den Begriff “Quantensprung” will ich als Physiker bewußt nicht verwenden 😉 ) hin zur Professionaliserung dar.

Durch den Umzug konnten sowohl die Statuten des Deutschen Handballbundes als auch der Damen-Basketball-Bundesliga erfüllt werden.

In Köln gibt es einige Teams, die sportlich an höheren bzw. den höchsten Spielklassen ihrer jeweiligen Sportarten anklopfen, denen aber ein Aufstieg verwehrt bleibt, weil es eben an dieser Basis, einer Ballsporthalle mittlerer Größe, fehlt:

Das Volleyballteam der DSHS SnowTrex Köln konnte sich nun schon zum zweiten Mal den Meisterschaftstitel sichern, aber verzichtete erneut auf den Erstliga-Aufstieg (Link zum Bericht).
Auch wenn noch andere Gründe gegen den Aufstieg sprechen, wie zum Beispiel fehlende professionelle Strukturen (In der Volleyball-Bundesliga wird auch unter der Woche gespielt. Das lässt sich mit einem Team bestehend aus Studenten und Berufstätigen nicht ohne weiteres bewerkstelligen. Link zum Interview der Sport Lounge Köln mit Trainer Dr. Jimmy Czimek), ist doch das Hauptargument des Verzichts das Fehlen einer adäquaten Spielstätte.

Die Basketballer der Rheinstars Köln steigen freiwillig aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA in die darunterliegende ProB ab.

Im offiziellen Statement auf der vereinseigenen Webseite lautet die Stellungnahme vom Management mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Stephan Baeck und Marc-Thilo Schott:
“Die Austragung unserer Spiele in der LANXESS arena hat den Etat für eine ProA-Mannschaft in den vergangenen Jahren unverhältnismäßig stark belastet. Eine Alternative zu der LANXESS arena gibt es aber aufgrund der für die 2. Liga notwendigen Mindestkapazität von 1.500 Zuschauern in Köln nicht, so dass wir uns für die ProB entschieden haben”

Die Handballerinnen des 1. FC Köln konnten sich in der 3. Liga West die Vizemeisterschaft sichern, zweitligatauglich ist die Halle der Europaschule Köln aber auch nicht.

Die Handballer des Longericher SC spielen ebenfalls in der 3. Liga West in der Spitzengruppe mit, bräuchten für einen eventuellen Aufstieg aber auch eine Spielstätte, die den Statuten des DHB entspricht.

Das sind nur einige Beispiele für Mannschaften, denen die Grundlage fehlt, einen Aufstieg überhaupt erst ins Auge zu fassen.

Auch der Verein Sportstadt Köln e.V. hat sich an der Diskussion beteiligt:
“Nicht nur im Breitensport, sondern auch im Spitzensport fehlen Sportstätten, um der “Sportstadt” gerecht zu werden.
Vereine wie der FC Junkersdorf (DSHS Snowtrex Köln) und der RBC Köln 99ers fehlt eine geeignete Wettkampfhalle.
Neben der Lanxess-Arena mit rund 18.000 Plätzen braucht es eine Multifunktionshalle mit einem Fassungsvermögen von 1.000 – 5.000 Zuschauern.  Für eine sportaffine Millionenstadt ein absolutes Muss!”

Ein erster Schritt, um dieses Ziel zu erreichen, ist die von Jens Koralewski ins Leben gerufene Online-Petition “Eine bundesligataugliche Sportstätte in Köln für Hallensportarten – Zusammen stark!

Stimmt ab und zeichnet die Petition, damit auch Kölner Mannschaften wie die Wildcats aus Halle jubeln können.

Die WILDCATS sind in der 1. Bundesliga angekommen. Eine starke zweite Halbzeit in Trier bringt uns den Aufstieg. Jetzt steigt am 26.05.2018 die ultimative Aufstiegsparty in Halle. Kommt alle zu uns damit die ERDGAS Sportarena AUSVERKAUFT ist. #halleisterstklassig #aufstieg2018 #wildcats

Geplaatst door SV UNION Halle-Neustadt – Wildcats op zaterdag 12 mei 2018

 

 

 

 

Links und Infos zu den Vereinen:

Wildcats – SV Union Halle-Neustadt
GISA Lions SV Halle
DSHS SnowTrex Köln
Rheinstars Köln
1. FC Köln Handball
Longericher SC

Links und Infos zur Erdgas Sportarena:

http://www.hosspr.de/erfolg/beispiele-fuer-erfolg/8-beispiele-fuer-erfolg/35-mz-beilage-ballsporthalle

http://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-2-36-19615.html

https://hallespektrum.de/tag/erdgas-sportarena/

https://swh.de/stadtwerke/verantwortung/gesellschaft/stadtentwicklung/erdgas-sportarena

http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/89024448

https://www.youtube.com/watch?v=MyF6KUywqf8

Links zur Online-Petition von Jens Koralewski:

https://www.rundschau-online.de/region/koeln/abstieg-der-rheinstars-online-petition-zum-bau-einer-mehrzweckhalle-gestartet-30197662

http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/1501833/news/koeln?vk_rubrik=Tr%C3%B6delmarkt

https://www.aktuelle-nachrichten-online.eu/artikel/online-petition-neue-sporthallen-f-252-r-k-246-ln/4875212

https://www.youtube.com/watch?v=wpFa6ikPd0Q

https://www.express.de/sport/sportmix/online-petition-neue-sporthalle-fuer-koeln—andere-staedte-schuetteln-mit-dem-kopf–30166386

Raderthal Kickers mit Änderungen im Vorstand

Eine Ära endet – Fußballobmann Dirk Mertens tritt nach 20 Jahren nicht mehr neu an

Am Freitag, den 16.02.2018 fand die alljährliche Mitgliederversammlung der Raderthal Kickers statt. Erneut konnte ein neuer Mitgliederrekord verkündet werden. Dies ist  besonders bemerkenswert, ob der vielen Abgänge, denn den 19 Austritten stehen 22 neue Mitglieder  gegenüber. Von 124 Mitgliedern waren zur Mitgliederversammlung 18 anwesend.

Üblicherweise begann die Veranstaltung wie in den Vorjahren mit Ehrungen. Für die erste Mannschaft wurde Alexander Caspari als Torschützenkönig des Jahres 2017 geehrt. Auf Seiten der 2. Mannschaft erhielt Tobias Skaletz diese Ehrung.

Nach den Ehrungen wurde die sportliche Bilanz des abgelaufenen Jahres  vom Fußballobmann Dirk Mertens vorgestellt. Einen Großteil der Veranstaltung nahm der Finanzbericht und die Planung des neuen Haushalts ein. Von den Kassenprüfern wurde dem Kassierer Sinan Boz eine einwandfreie Kassenführung attestiert. So stand der einstimmigen Entlastung des Vorstands nichts im Wege.

In den vergangenen Jahren gab es eine anhaltende Kontinuität in der Besetzung des Vorstands. Durch den bald stattfindenden beruflich begründeten Umzugs Thomas Schneiders nach München kandidierte er in diesem Jahr nicht mehr für den Posten des Geschäftsführers. Dies reißt eine große Lücke, denn Thomas hat die vielfältigen Aufgaben des Geschäftsführers immer routiniert und unaufgeregt ausgeführt.

Ehrung Geschäftsführer
Thomas Schneider (links) wird geehrt von Kai Nebe (rechts)

Dirk Mertens, der 20 Jahre (!!!) den Posten des Fußballobmanns innehatte, machte auch den Weg frei für eine Neubesetzung. Man kann die Verdienste von Dirk kaum in Worte fassen. Es fällt schwer, sich einen Vorstand ohne Dirk vorzustellen, so präsent wie er in der Vergangenheit war. Die gute Seele des Vereins will zwar auch weiterhin dabei sein, sich aber etwas aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

Dirk Mertens (links) verlässt nach 20 Jahren den Vorstand

Die Fußstapfen, die beide hinterlassen, werden schwer zu füllen sein. In der Vergangenheit fiel es auf der ein oder anderen Mitgliederversammlung schon schwer, vakante Positionen im Vorstand neu zu besetzen. Dass diese eher unschöne Situation diesmal nicht wieder eintraf, ist der gute Vorbereitung der Versammlung zuzuschreiben. Geeignete und willige Kandidaten wurden in Kenntnis der Veränderungen schon im Vorfeld sondiert und angesprochen.

Vorstand alt
Der “alte” Vorstand der Raderthal Kickers (v.r. n.l Thomas Schneider, Dirk Mertens, Kai Nebe, Sinan Boz, Sebastian Au)

Personelle Kontinuität gibt es auf den Posten des ersten Vorsitzenden und des Kassierers. Kai Nebe und Sinan Boz wurden bestätigt. Den Posten des Geschäftsführers übernimmt Tobias Skaletz. Er gehörte schon dem erweiterten Vorstand an. Dort war er nahezu allein für die Freizeitkoordination zuständig und hat dort die Events des Vereins organisiert. Erfahrung im Vorstand als zweiter Vorsitzender hatte auch Sebastian Au, der nun Dirk Mertens als Fußballobmann folgt. Den damit frei werdende Posten des zweiten Vorsitzenden übernimmt Sebastian Polduwe.

Auf den Positionen der Kassenprüfer (Heike Strohe und Stefan Müller) und die des Pressewarts (Knud Zabrocki) gibt es keine Veränderungen. Die Frezeitkoordination liegt weiterhin kommissarisch bei Tobias Skaletz. Alle Positionen wurden einstimmig (ggf. mit Enthaltung der zu wählenden Position selbst) gewählt. Das beweist einen enormen Vertrauensvorschuss.

Jedes Vereinsmitglied ist aufgerufen, sich über den Spielbetrieb hinaus im Rahmen der Möglichkeiten und Fähigkeiten in den Verein einzubringen und den Vorstand zu unterstützen.

Vorstand neu
Der “neue” Vorstand (v.r.n.l. Sebastian Polduwe, Tobias Skaletz, Kai Nebe, Sinan Boz, Sebastian Au)

Dank gilt dem alten Vorstand für die exzellente Arbeit im vergangenen Jahr. Auch wenn mit der Neubesetzung des Vorstands, die Aufgaben sicherlich anders verteilt werden, wird es sicherlich schwer werden, die ausgeschiedenen Mitglieder des Vorstands 1:1 zu ersetzen, weil da die Messlatte hoch liegt.

Den neuen Mitgliedern bzw. Mitgliedern in neuen Positionen wünschen wir deshalb ein glückliches Händchen und viel Erfolg in der Arbeit, auf das sie die positive Vorstandsarbeit fortsetzen können.

SnowTrex mit Big Points auf dem Weg zur Titelverteidigung

DSHS SnowTrex Köln vs. TSV Bayer 04 Leverkusen 3:1 (25:22, 22:25, 25:21, 25:16)

Deutsche Sporthochschule Köln, Halle 22
Zuschauer:350

Mit dem Sieg im Derby gegen Leverkusen macht die Mannschaft von DSHS SnowTrex Köln einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord der Frauen.

Die 350 Zuschauer sahen dabei ein spannendes Spiel, in dem beide Mannschaften (zumindest in den ersten drei Sätzen) auf Augenhöhe spielten.

Am Ende entschieden nur Nuancen. Köln holte dabei mehrfach einen größeren Rückstand auf und bewies Moral. Leichte Vorteile kann man den Kölnerinnen im Aufschlagspiel und Blockspiel attestieren.

Gerade längere Aufschlagsserien von der Kapitänin Pia Weiand, von Melanie Preußer und Kerstin Freudenhammer ließen Rückstände wieder schmelzen oder schufen die Möglichkeit, dass der Tabellenführer sich absetzen konnte wie im letzten Satz. Selbst im verloren 2. Satz konnte das Team einen 7-Punkte-Rückstand aufholen.

Im Angriffsspiel konnten sich auf Kölner Seite vor allem die Außenangreiferinnen Melanie Preußer und Kerstin Freudenhammer in Szene setzen.

Letztere zeigte von Anfang an, wo der Hammer hing und wurde nach dem Spiel als MVP geehrt.

MVP
MVP Franka Galeazzi (Leverkusen) und Kerstin Freudenhammer (Köln) (Foto: Ralf Werlich, http://sport-lounge-koeln.com/)

Trainer Jimmy Czimek hob neben der guten Leistung der Spielerinnen auf dem Feld, auch die Leistung des gesamten Teams hervor. Besonders erwähnte er dabei den Einsatz der Ersatzspielerinnen, die diesmal zuschauen mussten, was für jeden Einzelne sicher schwer ist. Gerade die Breite des Kaders erhöht die Möglichkeiten im Training, das letzte Quäntchen herauszuholen.

Mit Leverkusen konnte sich Köln nun einen direkten Konkurrenten vom Leibe halten.

Nichtsdestotrotz gilt es in den letzten fünf Spielen die Konzentration hoch zu halten und den jetzt komfortablen Vorsprung ins Ziel zu bringen.

Zum Abschluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass DSHS SnowTrex Köln als Mannschaft des Jahres nominiert ist!

Wer der Mannschaft und dem Volleyballsport in Köln gewogen ist, der möge doch unter folgendem Link zur Abstimmung, die Mannschaft unterstützen:

https://www.koelschesportnacht.de/voting/

Links/Quellen:

Spielstatistik:
https://distributor.sams-score.de/scoresheet/pdf/099ed0f0-c830-4d72-ae0b-df47d71be791/4098.pdf

Spielbericht Köln:

https://www.dshs-snowtrex-koeln.de/2018/02/18/dshs-snowtrex-koeln-behaelt-kuehlen-kopf-gegen-leverkusen/

Vorbericht Bayer 04:
http://www.bayer-volleyball-bundesliga.de/news/110-bayer-volleyballerinnen-zum-spitzenspiel-nach-koeln.html

Webseite Bayer 04:
http://www.bayer-volleyball-bundesliga.de/

Vorbericht Köln:
https://www.dshs-snowtrex-koeln.de/2018/02/14/dshs-snowtrex-koeln-im-rhein-derby-gegen-leverkusen/

Webseite Köln:
https://www.dshs-snowtrex-koeln.de/

KTB Volleyball-Mixed-Mannschaften mit Niederlagen nach ausgeglichenen Spielen

Auch in der vergangenen Woche hatten beide Volleyball-Mixed-Mannschaften des KTB 1893 Heimspiele. Leider verließen jeweils die Gäste die Mainzer Straße als Sieger.

Die erste Mannschaft konnte mit dem 2:3 im Stadtderby gegen den Weidener SF II in der Verbandsliga 1 wenigstens einen Punkt für den Klassenerhalt sichern, während die zweite Mannschaft erneut leer ausging nach der 1:3-Niederlage gegen DJK Südwest IV und damit weiterhin punktlos dasteht. Erneut sah man sich in dem Spiel der
1. Kreisklasse Köln in großen Teilen des Spiels (2. bis 4. Satz) vier Männer gegenüber.

KTB 1893 Mixed II vs. DJK Südwest Köln IV … 1:3 (25:18, 14:25, 23:25, 20:25)

Datum: 24.01.2018, 21 Uhr, Spielstätte: SH der KGS Mainzer Straße

Aufstellung KTB: Kathrin Schiller (Zuspiel), Lena Engemann (Außen), Susanne Palte (Zuspiel), Richard Dohmen (Mitte), Ajo Joseph Palath (Mitte), Cyril Gläser (Außen)

1. Satz KTB – DJK
0:1, 0:2, 1:2, 2:2, 2:3, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4-8:4, 8:5-8:7, 9:7, 10:7, 10:8, 11:8-13:8, 1. Auszeit DJK, 14:8, 14:9, 15:9-17:9, 17:10, 17:11, 1. Auszeit KTB, 17:12, 18:12, 18:13, 19:13, 19:14, 20:14-24:14, 24:15-24:17, 2. Auszeit KTB, 24:18, 25:18

1:0 KTB

2. Satz DJK – KTB (Aufstellung wie Ende 1. Satz)
1:0, 2:0, 2:1, 2:2, 3:2-5:2, 5:3, 5:4, 6:4, 7:4, 1. Auszeit KTB, 7:5, 8:5, 8:6, 9:6, 10:6, 10:7, 11:7, 11:8, 12:8-14:8, 14:9, 15:9, 16:9, 2. Auszeit KTB, 16:10, 17:10, 18:10, Wechsel Knud Zabrocki für Cyril Gläser auf Außen, 19:10, 19:11, 20:11, 21:11, 21:12, 22:12, 23:12, 24:12, 24:13, 24:14, 25:14

1:1 DJK

3. Satz KTB – DJK (Aufstellung wie Ende 2. Satz)
0:1, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 2:4, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 5:6, 6:7, 7:7, 8:7, 8:8, 8:9, 1. Auszeit KTB, 9:9, 10:9, 10:10, 10:11, 11:11, 12:11, 12:12, 13:12-15:12, 15:13, 15:14, 15:15, 16:15, 16:16, 17:16, 17:17, 17:18, 18:18, 18:19, 19:19, 20:19, 21:19, 21:20, 21:21, 2. Auszeit KTB, 21:22 Wechsel Paul Ott für Knud Zabrocki auf Außen, 22:22, 23:22, 23:23, 23:24, Wechsel Knud Zabrocki für Paul Ott auf Außen, 23:25

1:2 DJK

4. Satz DJK – KTB (Wechsel Paul Ott für Knud Zabrocki auf Außen, sonst wie Ende 3. Satz)
0:1-0:6, 1:6, 2:6, 2:7, 2:8, 3:8, 4:8, 4:9, 5:9, 6:9, 6:10, 7:10, 7:11, 8:11, 8:12, 9:12-11:12, 1. Auszeit KTB, 11:13, 11:14, 12:14-16:14, 16:15, 17:15, 17:16, 18:16, 19:16, 2. Auszeit KTB, 19:17, 20:17, 21:17, 21:18, 22:18, Wechsel Cyril Gläser für Richard Dohmen auf Mitte, 22:19, 22:20, 23:20-25:20

3:1 DJK

Den ersten Satz konnte die zweite Mannschaft des KTB klar für sich entscheiden.

Dies gelang durch mehrere kleine Angabeserien, in welchen man sich einen komfortablen Vorsprung herausspielte, der dann durch den Satz transportiert wurde. In diesem Satz spielte die Gäste vom DJK “nur” mit drei Männern.

Dies änderten die Gäste zu Beginn des zweiten Satzes. Der KTB konnte sich darauf gar nicht einstellen und es ging der Spielfluss aus dem ersten Satz verloren.

Selbst die Auszeiten und Wechsel konnten die nun entstandende Überlegenheit der Gäste nicht stoppen, die mit 25:14 mühelos den Satzausgleich schaffen konnten.

Schlüsselpunkt im Spiel war der dritte Satz, der ungemein ausgeglichen geführt werden konnte. Der KTB konnte sich zwar beim 15:12 eine kleine Führung herausspielen, die die Gäste allerdings egalisieren
konnten. Von da an ging es hin und her bis zum 23:23. Letztendlich konnte DJK die Satzführung mit 25:23 erreichen.

Im vierten Satz konnte der KTB früh eine sechs Punkteführung erspielen (beim 6:0, 8:2). Danach schwanden die Kräfte und die Gäste konnten sich Punkt für Punkt herankämpfen. Der KTB fand nicht mehr zurück ins eigene Spiel trotz Auszeiten und Wechsel. Der Satz ging 25:20 verloren und damit das Spiel.

Bei diesem Spiel fehlte nicht viel, um die/den erste(n) Punkt(e) einzufahren.

In den entscheidenden Phasen der Sätze fehlte etwas die Cleverness, Kondition und Durchschlagskraft, um die mit vier Männer bevorteilten Gästen in die Schranken zu verweisen.

Tabelle der 1. Kreisklasse Köln nach dem 6. Spieltag
Tabelle der 1. Kreisklasse Köln nach dem 6. Spieltag

Mixed II 1. Kreisklasse: http://bit.ly/mixed2erstekreisklasse

KTB 1893 Mixed I vs. Weidener SF II … 2:3 (25:19, 29:31, 25:21, 22:25, 11:15)

Datum: 25.01.2018, 21 Uhr, Spielstätte: SH der KGS Mainzer Straße

1. Satz Weiden – KTB
1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 2:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 6:5, 6:6, 6:7, 6:8, 7:8-10:8, 1. Auszeit KTB, 10:9, 11:9, 11:10, 12:10, 12:11, 12:12, 13:12, 13:13, 14:13, 15:13, 15:14, 16:14, 16:15, 17:15, 18:15, 18:16, 19:16-19:19, 1. Auszeit Weiden, 19:20, 19:21, 2. Auszeit Weiden, 19:22-19:25

0:1 KTB

2. Satz KTB – Weiden
1:0, 1:2, 2:1-4:1, 4:2, 5:2, 5:3, 6:3, 6:4, 7:4, 8:4, 9:4, 9:5, 9:6, 10:6, 10:7. 11:7, 11:8, 11:9, 11:10, 11:11, 1. Auszeit KTB, 12:11, 12:12-16:12, 1. Auszeit Weiden, 16:13-16:16, 17:16, 17:17, 18:17, 19:17, 19:18, 20:18, 20:19, 20:20, 2. Auszeit KTB, 20:21-20:23, 21:23, 21:24, 22:24, 23:24, 2. Auszeit Weiden, 24:24, 24:25, 25:25, 25:26, 26:26, 26:27, 27:27, 27:28, 28:28, 28:29, 29:29, 29:30, 29:31

1:1 Weiden

3. Satz Weiden – KTB
1:0-3:0, 3:1, 4:1, 4:2, 4:3, 5:3, 5:4, 6:4-9:4, 9:5-9:8, 1. Auszeit Weiden, 10:8, 11:8, 11:9, 12:9, 13:9, 13:10, 13:11, 13:12, 13:13, 14:13, 14:14, 14:15, 15:15, 15:16, 15:17, 16:17, 16:18-16:20, 2. Auszeit Weiden, 17:20-19:20, 1. Auszeit KTB, 20:20, 20:21-20:23, 21:23, 21:24, 21:25

1:2 KTB

4. Satz KTB – Weiden
1:0, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 2:4, 3:4, 4:4, 5:4, 6:4, 6:5, 6:6, 6:7, 7:7, 7:8, 8:8, 8:9, 9:9, 10:9, 11:9, 1. Auszeit Weiden, 11:10, 11:11, 12:11, 12:12, 12:13, 13:13, 14:13, 14:14, 15:14, 15:15, 15:16, 16:16, 16:17-16:19, 1. Auszeit KTB, 17:19-19:19, 19:20, 20:20, 20:21, 20:22, 2. Auszeit KTB, 21:22, 22:22, 22:23-22:25

2:2 Weiden

5. Satz KTB – Weiden
1:0, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2, 3:3, 4:3, 5:3, 4:4, 5:5, 6:5, 6:6, 6:7, 6:8
Seitenwechsel Weiden – KTB
9:6, 9:7, 10:7, 11:7, 1. Auszeit KTB, 12:7, 13:7, 2. Auszeit KTB, 13:8, 13:9, 14:9, 14:10, 14:11, 15:11

3:2 Weiden

Der Punkteendstand von 112 zu 111 (für den KTB) sagt alles aus über die Ausgeglichenheit, die dieses Spiel auszeichnete. Der KTB hatte zum Ende des Tiebreaks das Nachsehen. Ansonsten war dieses Stadtderby der
Verbandsliga 1 zwischen den KTB und den Weidener SF II eine äußerst spannende und sehenswerte Begegnung.

Im ersten Satz ging es hin und her. Beide Mannschaften tasteten sich ab. Beim 18:15 führte Weiden erstmals mit drei Punkten. Diesen leichten Rückstand konnte der KTB beim 19:19 egalisieren und den Flow nutzen, um den ersten Satz mit 25:19 gewinnen.

Im zweiten Satz ging es noch enger zu. Anfänglich führte der KTB teilweise mit fünf Punkte (9:4). Beim 11:11 glichen die Gäste aus Weiden wieder aus. In der Folge erarbeitete sich der KTB wieder eine 16:12-Führung. Nach einer Auszeit glich Weiden diese wieder aus 16:16. Beim 21:24 und drei Satzbällen gegen den KTB schien der Satz für Weiden entschieden zu sein.

Mit viel Moral kämpfte sich der KTB zurück und glich erneut aus (24:24). Nun ging es hin und her. Weiden schaffte immer wieder Satzbälle, der KTB glich aus. Erst beim 29:31 war der Satz dann letztendlich für Weiden entschieden und die Gäste glichen nach damit nach Sätzen aus.

Auch die Sätze 3 und 4 waren ausgeglichen mit vielen Führungswechseln bis zum 20:20.

Im 3. Satz konnte in der Endphase der KTB besser punkten und gewann mit 25:21, während Weiden im 4. Staz das bessere Ende für sich hatte und 25:22 gewann.

So musste zum Showdown der 5.Satz/Tiebreak herhalten. In diesem finalen Satz war das Spiel nur bis zum 6:6 ausgeglichen. Danach zog Weiden entscheidend davon. Selbst zwei Auszeiten des KTB konnten den Lauf nicht unterbrechen. Beim 13:7 für Weiden war die Begegenung quasi entschieden. Auch wenn der KTB noch verkürzen konnten, sicherte sich Weiden den Sieg mit 15:11.

In diesem Spiel entschieden letztendlich Nuancen. Die Gäste waren mit nur  7 Spielern vor Ort, wobei einer davon scheinbar verletzt früh ausschied, sodass eigentlich nur die Minimalbesetzung durchspielte. Dem KTB, der häufig wechselte und von seiner Kaderstärke Gebrauch machte, gelang es nicht, diesen vermeintlich kleinen Vorteil zu nutzen.

Nichtsdestotrotz sollte man die Moral, die man im zweiten und fünften Satz bewies, auch in den nächsten Begegnungen an den Tag legen, dann sollte man sich im Abstiegskampf auch durchsetzen können und weiterhin wichtige Punkte sammeln können. In der Verbandsliga geht es eng zu.

Tabelle der Verbandsliga 1 nach dem 8. Spieltag
Tabelle der Verbandsliga 1 nach dem 8. Spieltag

Mixed I Verbandsliga 1: http://bit.ly/mixed1verbandsliga

TVA Hürth mit Niederlage gegen VV Human Essen (2. Volleyball-Bundesliga Nord)

TVA Hürth vs. VV Human Essen … 1:3 (21:25, 22:25, 27:29)

Wenn man das Endergebnis von 0:3 sieht, könnte man der Meinung sein, dass die Gastgeber vom TVA Hürth chancenlos gewesen wären in der Begegnung gegen VV Human Essen.

Dem ist aber nicht so, denn der Ausgang des dritten Satzes kann als Abbild für das gesamte Spiel herhalten.

In der Schlussphase dieses Satzes fehlte das Fortune, um noch im Spiel bleiben zu können.
Auch wenn drei Matchbälle abegewehrt werden konnten, steht am Ende die bittere und (in Sätzen) eindeutige Heimniederlage. Die Punkteverteilung von 70:79 macht dann doch deutlich, wie knapp dieses Spiel eigentlich war.

Schon tags zuvor verloren die Lachse ihr Heimspiel gegen VCO Berlin mit 1:3.  Somit konnten am Doppelspieltag keine Punkte gesammelt werden und der TVA steht weiterhin am Tabellenende der 2. Bundesliga Nord.
Nichtsdestotrotz sollte man die positiven Aspekte der Partie hervorheben.

Sowohl in Satz 1 als auch in Satz 2 erspielten sich die Gäste von Human Essen in der Anfangsphase des Satzes eine Führung von drei bis vier Punkte, die sie dann durch den Satz transportierten.

Immer wenn Hürth ein bisschen näher heran kam, erhöhte Essen wieder die Schlagzahl und stellte den alten Abstand her.

21 Punkte im ersten Satz und 22 Punkte im zweiten Satz zeugen davon, dass man nicht so weit weg war. Diese Sätze wurde zwar verdient von den Gästen gewonnen, weil sie stabiler in der Annahme und durchschlagskräftiger im Angriff waren.

Zu Beginn des dritten Satzes war der TVA die eindeutig aktivere Mannschaft und schaffte seinerseits, sich eine kleine Führung herauszuarbeiten.
Weil der Gast auf einmal viele Fehler im Aufschlag machte, kam der TVA zu einfachen Punkten und ein Satzgewinn schien in greifbarer Nähe.

Zu Ende des Satzes ging dann aber erst das Glück verloren und dann kam auch noch Pech dazu bzw. hatten sich die Gäste wieder gefangen.
Der TVA konnte zwar mehrfach Matchbälle abwehren, am Ende feierten die aber Gäste aus Essen den verdienten Auswärtssieg.

Für Hürth heißt es nun, diese beiden Niederlagen schnell aus den Köpfen zu bekommen und im nächsten Spiel zu punkten.

Der TVA tritt auswärts beim Vorletzten Warnemünde an und kann dort mit einem Sieg den Anschluss an die rettenden Plätze schafffen.

Statistik zum Spiel

Webseite – TVA Hürth Volleyball

Spielbericht aus Gästesicht

Beide Volleyball-Mixed-Mannschaften des KTB 1893 starten mit Niederlagen ins neue Jahr

Gegen die TuSsies keine Chance

TuS Ehrenfeld II vs. KTB 1893 Mixed II … 3:0 (25:13, 25:22, 25:16)

Datum: 10.01.2018 Spielbeginn: 21:00 Uhr, Spielort: Sporthalle der KGS Mainzer Straße

Anfangsaufstellung KTB 1893 Mixed II: Lena Engemann (Außen), Susanne Palte (Zuspiel), Kathrin Schiller (Zuspiel), Christian Bastheim (Außen), Jan Eschmann (Mitte), Cyril Gläser (Mitte)

1. Satz KTB – TuS
1:0, 1:1, 2:1, 3:1-3:5, 4:5, 4:6, 4:7-4:10, 1. Auszeit KTB, 4:11, 5:11, 6:11, 6:12, 7:12-9:12, 9:13-9:15, 10:15-10:20 2. Auszeit KTB 10:21-10:24, 11:24-13:24, 13:25

1:0 TuS Ehrenfeld II

2. Satz TuS – KTB
1:0, 1:1, 1:2-1:6 1. Auszeit TuS, 1:7, 2:7, 2:8, 2:9, 3:9, 4:9, 4:10, 5:10, 5:11-5:13, 6:13, 6:14, 7:14-13:14 1. Auszeit KTB, 14:14-17:14, 17:15, 18:15, 18:16-18:19, 19:19, 20:19, 21:19, 21:20, 21:21, 22:21, 22:22, 23:22-25:22
Zum Ende des Satzes Wechsel: Richard Dohmen für Christian Bastheim

2:0 TuS Ehrenfeld II

3. Satz KTB – TuS (Richard Dohmen bleibt im und geht auf die Mitte für Cyril Gläser, Knud Zabrocki nimmt die Außenposition ein
0:1, 0:2, 1:2, 1:3, 2:3, 3:3, 3:4, 3:5, 4:5-4:10 1. Auszeit KTB 4:11, 4:12, 5:12, 5:13, 6:13-10:13, 10:14, 11:14, 11:15-11:18 2. Auszeit KTB, 11:19, 11:20, 12:20, 12:21, 12:22, 13:22, 14:22, 15:22, 15:23, 16:23, 16:24, 16:25

3:0 TuS Ehrenfeld II

Die zweite Mixedmannschaft des KTB verliert das Auftaktspiel im neuen Jahr deutlich mit 0:3 in Sätzen gegen die 2. Vertretung des TuS Ehrenfeld.

Trotz einer guten Vorbereitung mit einem Turnier am Dreikönigstag in Kerpen, welches ein Großteil der Mannschaft zum Ennspielen nutzte, findet der KTB in diesen Spiel überhaupt zu seiner Form.

Einzig im zweiten Satz war man lange Zeit auf Augenhöhe bzw. konnten diesen bis zum 22:22 offen gestalten und vorher sogar einen Achtpunkte-Rückstand egalisieren. Diese Aufholjagd schien Kraft gekostet zu haben, denn am Ende machte Ehrenfeld auch diesen engen Satz klar.

Ehrenfeld, das alle seine Ligaspiele auswärts austrägt, machte während der gesamten Spielzeit von der Altherrenregel Gebrauch und spielte durchweg mit vier Männern, was es nicht unbedingt leichter für den KTB machte.

Den Ehrenfelder Mittelangreifer Eric Brackmann, der von seinem Spielvermögen eher nicht in die 1. Kreisklasse gehört, konnte der KTB im Angriff nicht stoppen und auch seine Angabeserien in Satz 1 und 3 sorgten dafür, dass der KTB in diesen Sätzen chancenlos blieb.

Dieses Spiel galt es schnell abzuhaken und auf den positiven Aspekt, den zweiten Satz zu schauen.

Gegen Elsdorf zwei Sätze auf Augenhöhe, dann kam der Einbruch

KTB 1893 Mixed I vs. ASG Elsdorf … 1:3 (22:25, 26:24, 12:25, 18:25)

Datum: 11.01.2018 Spielbeginn: 21:00 Uhr, Spielort: Sporthalle der KGS Mainzer Straße

1. Satz Elsdorf – KTB
0:1, 1:1, 1:2, 2:2-4:2, 4:3, 5:3, 5:4, 5:5, 5:6, 6:6-8:6, 8:7, 9:7, 10:7, 10:8, 10:9, 10:10, 10:11, 10:12, 11:12-13:12, 13:13, 14:13-16:13 1. Auszeit KTB, 17:13, 17:14, 18:14, 18:15, 18:16, 19:16, 19:17-19:19, 20:19, 21:19, 21:20, 22:20, 22:21, 22:22, 23:22, 24:22, 2. Auszeit KTB, 25:22

1:0 Elsdorf

2. Satz KTB – Elsdorf
0:1, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 3:3, 3:4, 4:4, 5:4, 5:5-5:7, 6:7-9:7, 9:8, 10:8-12:8, 12:9, 12:10, 13:10, 13:11-13:13, 1. Auszeit KTB, 13:14, 13:15, 14:15, 14:16, 15:16, 15:17, 16:17, 16:18-19:18, 19:19, 19:20, 20:20, 21:20, 22:20, 22:21, 23:21, 23:22, 23:23 2. Auszeit KTB, 24:23, 24:24, 25:24, 26:24

1:1 KTB

3. Satz Elsdorf – KTB
1:0, 2:0, 2:1, 2:2, 3:2, 4:2,4:3, 5:3, 6:3, 6:4, 7:4-9:4, 1. Auszeit KTB, 9:5, 10:5, 11:5, 11:6, 12:6-14:6, 14:7, 14:8, 15:8-17:8, 17:9, 17:10, 18:10, 19:10, 19:11, 20:11, 20:12-22:12, 2. Auszeit KTB, 23:12-25:12

2:1 Elsdorf

4. Satz KTB – Elsdorf
0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 6:5, 7:5, 7:6, 8:6, 9:6, 10:6, 10:7, 10:8, 10:9, 10:10, 11:10, 11:11, 11:12, 12:12, 12:13, 13:13, 13:14, 13:15, 14:15, 14:16, 15:16, 15:17, 16:17, 17:17, 17:18-17:21, 1.Auszeit KTB, 18:21, 18:22-18:25

1:3 Elsdorf

Auch die erste Mixed-Mannschaft kann im ersten Heimspiel des neuen Jahres keine Punkte einfahren, auch wenn die Sache hier etwas knapper war und sich eine spannende Begegnung in der Mainzer Straße entwickelte.

Zum Anfang des ersten Satzes bis hin zur Mitte gab es häufige Führungswechsel, bei welchen sich keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen konnte. Beim 17:13 führten die Gäste aus Elsdorf erstmals mit vier Punkten. Diesen Rückstand konnte der KTB beim 22:22 noch einmal ausgleichen. Am Ende setzte sich Elsdorf dann doch mit einer kleinen Serie in diesem Satz durch.

Der zweite Satz war der spannendste dieser Partie. Mit ständigen Führungswechseln, bei welchen sich der KTB nur einmal mit drei Punkten absetzen konnte, ging es durchgängig bis zum Satzende eng zu. Mit viel Leidenschaft und dem Quäntchen Glück konnte der KTB diesen eintüten und den Satzausgleich herstellen.

Knackpunkt der Begegnung war der dritte Satz, in welchen schlagartig die Sicherheit auf Seiten des KTB verloren ging und nahezu nichts mehr gelang bzw. bei Elsdorf dann alles. Durch mehrere Serien, die auch die KTB-Auszeiten und Spielerwechsel nicht unterbrechen konnten, schaffte Elsdorf die erneute Satzführung eindeutig mit nur zwölf Gegenpunkten.

Im vierten Satz versuchten die Gastgeber noch einmal alles, um das Momentum wieder auf die eigene Seite zu bringen. Das gelang auch bzw. konnte man den Satz bis zum 17:17 offen gestalten. Ein kurzer Zwischensprint der Gäste schaffte bis 17:21 jedoch die Vorentscheidung. Auch eine Auszeit des KTB unterbrach den Lauf der Gäste nicht mehr, die mit 25:18 den vierten Satz und damit das Match gewannen.

Mehr Informationen zur Verbandsliga:

BFS-RHEINLAND MIXED VERBANDSLIGA 1 (1. Mixed-Mannschaft)
http://bit.ly/mixed1verbandsliga

Tabelle Verbandsliga
Tabelle Verbandsliga

Keine Punkte trotz guten Spiels

DJK Südwest Köln IV vs. KTB 1893 Mixed II … 3:1 (26:24, 25:23, 14:25, 25:20)

Datum: 17.01.2018 Spielbeginn: 21:00 Uhr, Spielort: Sporthalle der KGS Mainzer Straße

Anfangsaufstellung KTB 1893 Mixed II: Lena Engemann (Außen), Susanne Palte (Zuspiel), Kathrin Schiller (Zuspiel), Danijel Ostric (Außen), Jan Eschmann (Mitte), Richard Dohmen (Mitte)

1. Satz KTB – DJK
0:1-0:3, 1:3, 1:4, 2:4, 2:5, 3:5, 4:5, 5:5, 6:5, 6:6, 6:7, 6:8, 7:8, 7:9, 8:9, 9:9, 9:10, 9:11, 10:11, 10:12, 11:12, 11:13, 12:13, 13:13, 13:14-13:17, 14:17, 14:18, 15:18, 16:18, 17:18, 17:19, 17:20, 1. Auszeit KTB, 17:21, 18:21-20:21, 20:22, 21:22, 21:23, 2. Auszeit KTB, 21:24, 22:24-24:24, 1. Auszeit DJK, 24:25, 24:26

0:1 DJK

2. Satz KTB – DJK Aufstelllung wie im 1. Satz
1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 3:2, 3:3, 4:3, 4:4, 4:5, 5:5, 5:6, 6:6, 7:6, 8:6, 8:7, 9:7, 9:8, 9:9, 9:10, 9:11, 1. Auszeit KTB, 9:12, 9:13, 10:13, 10:14, 11:14, 12:14, 12:15, 13:15, 13:16, 13:17, 14:17, 15:17, 16:18 (hier war zwischdrin ein Fehler beim Schiedsgericht ein Punkt zu viel für DJK, leider nicht mehr nachvollziehbar, aber auch nicht spielentscheidend), 17:18, 1. Auszeit DJK, 17:19, 17:20, Wechsel auf Außen Christian Bastheim für Danijel Ostric, 17:21, 18:21, 19:21, 19:22, 19:23, 20:23-22:23, 22:24, 23:24, 23:25

0:2 DJK

3. Satz KTB – DJK Aufstelllung wie Ende 2. Satz
1:0, 2:0, 2:1, 3:1, 4:1, 4:2, 4:3, 5:3, 6:3, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6-10:6, 1. Auszeit DJK, 11:6-13:6, 13:7, 14:7, 15:7, 15:8-15:10, 16:10, 16:11-16:13, 17:13-20:13, 2. Auszeit DJK, 21:13, 21:14, 22:14-25:14

1:2 KTB

4. Satz KTB – DJK Aufstellung wie Ende 3. Satz
0:1, 1:1, 2:1-5:1, 5:2, 6:2, 6:3, 6:4 7:4, 8:4, 8:5, 8:6, 9:6, 10:6, 10:7-10:9, 1. Auszeit KTB, 10:10, 10:11, 11:11, 12:11, 13:11, 13:12, 13:13, 14:13, 14:14, 14:15, 14:16, 15:16, 15:17, 15:18, 15:19, 2. Auszeit KTB, 16:19, 16:20, 16:21, Wechsel auf Außen Knud Zabrocki für Christian Bastheim, 17:21, 18:21, 18:22, 19:22, 20:22, 20:23-20:25

1:3 DJK

Deutlich verbessert im Vergleich zur Vorwoche zeigte sich die 2. Volleyball-Mixed-Mannschaft des KTB, musste sich aber dennoch denkbar knapp der DJK geschlagen geben und bleibt weiterhin punktlos in der Liga.

In diesem Nachholspiel, das eigentlich ein Heimspiel des DJK war (im eigentlichen Auswärtsspiel verletzte sich eine Spielerin schwer, sodass das Spiel mangels Frauen abgebrochen wurde. Gute Besserung an dieser Stelle! Wir wünschen eine reibungslose Genesung nach dem Kreuzbandriss! Man verständigte sich noch vor Ort auf eine Spielwiederholung), aber in der Mainzer Straße ausgetragen wurde, hätte sich die KTB-Vertretung eigentlich mindestens einen Punkt verdient gehabt.

Wie knapp das Spiel war zeigt die Punkteverteilung von 92:90 zu Gunsten des KTB. Die ersten beiden Sätze gingen mit den Minimalabstand von zwei Punkten verloren. Der dritte wurde deutlich gewonnen und im vierten Satz fehlte am Ende die Aufmerksamkeit.

Es entschieden letztendlich nur Nuancen. Der kleine Unterschied war wohl, dass auf Seiten des KTB mehr einfache Bälle zwischen zwei-drei Leute ins Feld fielen als das auf der anderen Seite der Fall war.

Besonders im ersten Satz bewies der KTB Moral und wehrte mehrere Satzbälle ab.

Mehr Informationen zur 1. Kreisklasse:

BFS-RHEINLAND MIXED KREISKLASSE 1 KÖLN (2. Mixedmannschaft)
http://bit.ly/mixed2erstekreisklasse

Tabelle 1. Kreisklasse
Tabelle 1. Kreisklasse

In der kommenden Woche kommt es zum gleichen Duell in der Mainzer Straße (Mi, 24.01.2018, 21 Uhr). Dann hat der KTB reguläres Heimrecht und macht es diesmal hoffentlich besser, belohnt sich für eine gute Leistung und nimmt vor allem etwas Zählbares mit.

Die erste Mixed-Mannschaft ist einen Tag später dran (Do, 25.01.2018, 21 Uhr). Zu Gast in der Mainzer Straße ist der unmittelbare Tabellennachbar Weidener SF II. Spannung ist also vorprogrammiert.

Wiederum eine Woche später (01.02.2018, 21 Uhr, Grundschule Mainzer Straße) greifen die Hobby-Männer in der Landesliga im Kölner Duell gegen KT 43 Köln erstmals im neuen Jahr ins Spielgeschehen ein. Dort gilt es auch, den ersten Sieg einzufahren und das Tabellenende zu verlassen.

BFS-RHEINLAND MÄNNER LANDESLIGA (Männermannschaft)
http://bit.ly/maennerlandesliga

Tabelle Landesliga Hobby Männer
Tabelle Landesliga Hobby Männer

Wildcats siegen zum Ausklang des Jahres im Verfolgerduell

… und katapultieren sich damit auf den 3. Platz der 2. Handballbundesliga Frauen

SV Union Halle-Neustadt vs. FSG Mainz05/Budenheim … 29:25 (15:12)

Erdgas-Sportarena: 853 Zuschauer

Das Spiel ist zwar schon fast wieder eine Woche her, aber es war so fesselnd und kurzweilig, dass ich es mir nicht nehmen lassen wollte, noch eine paar Worte darüber zu verfassen.

Das Spiel in der Erdgas-Sportarena zwischen den heimischen Wildcats und den Meenzer Dynamites hatte wahrlich Topspiel-Charakter und eigentlich noch mehr als die 853 anwesenden Zuschauer verdient.

Obwohl diese Zuschaueranzahl kurz vor Jahresschluss einen Saisonrekord für die Wildcats darstellt, konnte die Spitzenposition in der Zuschauertabelle nicht zurückgewonnen werden, weil Waiblingen-Korb seine Heimpartie im Vorfeld des Bundesliga-Derbys TuS Metzingen gegen FRISCH AUF Göppingen in der Stuttgarter Porsche-Arena austragen durfte, damit von dem hohen Zuschauerzuspruch profitierte und nun den ersten Platz der Zuschauertabelle einnimmt.

Durch den Sieg konnte Halle-Neustadt an den Mainzer vorbeiziehen, das Jahr 2017 mit dem dritten Tabellenplatz beenden und den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

In diesem Heimspiel zeigten die Wildcats zudem, dass sie dem eigenen Anspruch, eine Spitzenmannschaft der Liga zu sein, durchaus gerecht werden können. Gegen die offensiv starken Mainzer konnten sich die Wildcats behaupten. Auch kritische Situationen, in denen das Spiel hätte noch einmal kippen können, überstanden sie diesmal schadlos und nervenstark.

Das spiegelt sich auch in der Aussage von Wildcats-Pressesprecher Marcel Gohlke wider, dass „solche Spiele in der Vergangenheit mit Sicherheit verloren gegangen wären“.

Starken Rückhalt stellten die beide Torfrauen Unions dar. Sowohl Julia Plöger in der ersten Hälfte als Anica Gudelj in der zweiten Hälfte entschärften viele Würfe der Gäste, die eigentlich nur über den Rückraum in Persona Alicia Soffel (10 Tore) gefährlich wurden.

Ausschlaggebend in dieser Begegnung auf Augenhöhe war neben der Torhüterleistung sicher die etwas bessere Variabilität im Angriffsspiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung der Wildcats in allen Mannschaftsteilen.

So konnte Union auch von außen Tore werfen, was Mainz nahezu gar nicht gelang. Die vier Tore von Swantje Heimburg in der ersten Hälfte sorgten dafür, dass die Wildcats Sicherheit gewannen und sich leicht absetzen konnten.

Auch die vielen personellen Wechsel in der zweiten Hälfte führten zu keinem Bruch im Spiel der Gastgeber und ermöglichten es zudem, anderen Spielerinnen Spielanteile zu geben, die sich dann auch blendend einbrachten. Wie schon erwähnt, bewiesen diese dann zehn Minuten vor Schluss Nervenstärke als Mainz noch einmal bis auf ein Tor herankam.

In dieser Phase waren dann auch kämpferische Elemente gefordert. Ein ums andere Mal waren die Union-Spielerinnen nur mit Foul zu stoppen. Die fälligen Siebenmeter verwandelte Nadine Smit sicher.

Mainz versuchte noch einmal alles. Auch mit sieben Feldspielern kamen sie dann nicht mehr zwingend durch, sondern ermöglichten im Gegenteil noch einen Eintrag von Torhüterin Gudelj in die Torschützenliste. Somit gelang es den Wildcats am Ende, Mainz auf Distanz zu halten und den Sieg einzufahren.

An die gebrachte Leistung gilt es, in der kommenden Begegnung auswärts anzuknüpfen, um diesen Sieg zu vergolden. Gegen Nürtingen wird dieses Anliegen aber mehr als schwer, ist diese Mannschaft doch ein Angstgegner Unions. Gegen Nürtingen hat man auswärts bisher noch nicht siegen können und insgesamt ist die Bilanz noch negativ.

Nürtingen hat zu Hause in dieser Saison erst einen Punkt in fünf Spielen abgegeben. Union dagegen hat auswärts bisher noch eine etwas zu bescheidene Bilanz für ein echtes Spitzenteam (6:6 Punkte).

Eine harte Nuss, die Union zu knacken hat, aber nach dem Spiel gegen Mainz braucht man sich auch auswärts nicht zu verstecken, muss aber Mittel gegen das körperliche Spiel der Mannschaft aus Baden-Württemberg finden, um überhaupt die Chance darauf zu haben, etwas mitnehmen zu können.

Vorbericht Mainz
Vorbericht Halle
Spielbericht Mainz
Spielbericht Union
Statistik zum Spiel
2. Handballbundesliga Frauen im Überblick

Verdienter Sieg von Frisch Auf Göppingen in Leverkusen

TSV Bayer 04 Leverkusen vs. Frisch Auf Göppingen … 20:24 (9:13)

Bayer 04 Leverkusen beendet das Jahr 2017 mit einer 20:24-Heimspielniederlage. Das Hauptmanko dieser Begegnung auf Leverkusener Seite war, dass man in der eigenen Offensive nicht zwingend genug agierte, wie auch 04-Trainerin Renate Wolf nach der Partie in der Pressekonferenz konstatierte.

Die Gäste aus Göppingen sind mit viel Selbstvertrauen an den Rhein gereist, ob des Last-Second-Sieges gegen Dortmund am vergangenen Samstag kurz vor Weihnachten. Mit einer offensiven 5:1-Deckung fanden die FrischAuf-Damen ein probates Mittel, um die Leverkusener Offensive ein ums andere Mal daran zu hindern, einfache Tore zu erzielen. Im Konterspiel konnten sie dann selbst glänzen und sich ein Vier-Tore-Vorsprung zur Pause herausspielen (9:13).

Nach der Pause war Leverkusen das bessere Team und konnte ziemlich schnell ausgleichen (13:13, 37.) und sogar selbst in Führung gehen. Nach einer Auszeit berappelte sich Göppingen jedoch wieder und die Frisch Auf Damen übernahmen wieder mehr die Initiative.

In den letzten 10 Minuten konnte sich vor allem Torhüterin Kristy Zimmerman auszeichnen, die von den Werkselfen berühmt geworfen wurde. Selbst mit 7 Feldspiellerinnen gelang in der Offensive wenig. Auf der anderen Seite konnte weder Katja Kramarczyk noch Vanessa Fehr die Würfe von Außen entschärfen.

Die Gäste konnten sich absetzen und spielten die Angriffe zeitlich gut aus, sodass die 04-Damen keine Chance mehr hatten noch einmal näher heranzukommen und die Niederlage damit besiegelt war.

Beste Werferinnen auf Leverkusener Seite waren Kim Berndt und Sally Potocki mit jeweils 5 Treffern und auf Seiten der Gäste Michaela Hrbkova und Prudence Kinlend mit jeweils 7 Treffern.